image003  Flaschenstäubling, Flaschenbovist                                                ESSBAR! 

LYCOPERDON PERLATUM (SYN. LYCOPERDON PERLATUM VAR. PERLATUM, LYCOPERDON GEMMATUM VAR. PERLATUM, LYCOPERDON GEMMATUM)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 1 v.l. Gruber Fred (Gottfrieding) ©         Bild 2 v.l.: Klaus-Peter Blum (Schauenburg) ©  

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Flasche

Bild 1 bis 5 von links Flaschenstäubling - alt - nach der Sporenreife!                                        Foto Jens Krüger + Can Yapici (Kusterdingen) ©

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Pilzig angenehm.

Geschmack:

Mild.

Fruchtkörper:

2-5 (7) cm Ø, bis 8 (9) cm hoch, keulig, birnenförmig, stielartiger Fruchtkörper, jung weiß, alt bräunlich, mit blassen pyramidenartigen körnigen Stacheln besetzt, die nach dem Abfallen ein Netzmuster hinterlassen.

Fleisch/Fruchtmasse:

Weiß, später gelb werdend, alt oliv- schwarzbraun.

Sporenpulverfarbe:

Olivbraun.

Vorkommen:

Mischwald, aus Erde, selten aus verrotten Totholz, Folgezersetzer, Frühsommer bis Spätherbst.

Gattung:

Stäublinge, Staubpilze, Bauchpilze (Weißfleischige Boviste).

Verwechslungsgefahr:

Braune Stäublingsarten: Stinkender Stäubling, Birnenstäubling, Bräunlicher Stäubling, Igelstäubling, Rauer Stäubling.

Beim Flaschenstäubling sind die Stacheln pyramidenförmig aus einem Stück! Beim Igelstäubling sind die Stacheln zusammenneigend. Vorsicht vor ganz jungen geschlossenen Fruchtkörpern die Lamellenansätze zeigen, es könnte sich um junge Weiße Knollenblätterpilze oder Fliegenpilze handeln.

Besonderheit:

Boviste/Stäublinge: Wenn die innere Fruchtschicht weiß ist und keine Lamellenansätze zeigt, sind sie immer essbar!

Kommentar:

Flaschenstäublinge sind gute Mischpilze, vorausgesetzt es wird die körnige Außenhaut entfernt. Diese sieht im Pilzgericht, ruppig und grießkörnig aus und schwimmt oben auf.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Flaschen-St%C3%A4ubling

Relativer Speisewert:

Schweiz: Marktfähig; DGfM: Positivliste Speisepilz; 123pilze: Relative Wertigkeit 2.

Priorität:

1

 

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Bild 1 von links: Regina Keller ©        Bild: Uwe Hückstedt ©                         Bilder 6-8 von links: Can Yapici (Kusterdingen) ©        

                                                           Unterscheidungsvergleich der bräunlich aussehenden Stäublingsarten!

Igelstäubling:

Stacheln Paarweise entspringend und oben spitzig zugeneigt. Sehr gedrängt stehend, nicht leicht abwischbar. Nach dem Abfallen verbleibt ein Netzmuster, Spitze weißlich!

Flaschenstäubling:

Stacheln dick rund, pyramidenartig.

Bräunlicher Stäubling (LYCOPERDON MOLLE oder LYCOPERDON UMBRINUM):

Stachelig zwar zugespitzt, Spitzen aber nicht weißlich wie beim Igelstäubling, sondern braun. Nicht gedrängt stehend, leicht abwischbar, kein Netzmuster verbleibend.

Birnenstäubling:

Dunkelbraune kleine kleiige Körnchen.

 

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Bilder oben Nick Dürmüller 35700 Rennes – Frankreich ©                                            Bild oben 5.von links: Dieter Wächter – Thiersheim ©  

 

 

 

Bild6 von links: Can Yapici (Kusterdingen) ©          Bild 5 v.l. Gruber Fred (Gottfrieding) ©        

 

Verwechslungsgefahr!

Tödlich giftige „Weiße Knollenblätterpilze“ können jung sehr kugelartig aussehen, haben aber im inneren Bereich Lamellenansätze!

Deshalb gilt bei kugelartigen Pilzen, immer durchschneiden und auf Lamellenansetze achten! Lebensgefahr!

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen und Bestimmungshilfen findest du im 123Pilzforum!

 

      ...oder in den Infoseiten von www.123pilze.de               

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 13. September 2016 - 13:16:55 Uhr

 

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