Fliegenpilz, Roter Fliegenpilz (AMANITA MUSCARIA)

awillbu1  Fliegenpilz, Roter Fliegenpilz                                          atod1 GIFTIG!

AMANITA MUSCARIA

 

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Bilder oben: Klaus-Peter Blum (Schauenburg)

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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Pilzig, angenehm.

Geschmack:

Mild, pilzig, angenehm.

Hut:

3-18 (20) cm Ø, jung gelblich, rot, orangerot mit weißen flockigen Schüppchen, die auch vom Regen abgewaschen sein können.

Fleisch:

Weiß, unter der Huthaut gelb.

Stiel:

Weiß bis hellgelb mit warziger Basis.

Ring:

Ring schlapp herabhängend, oft gerieft.

Lamellen:

Weiß bis hellgelblich, frei bis +/- fein angewachsen.

Sporenpulverfarbe:

Weiß.

Vorkommen:

Mischwald, Symbiosepilz, Frühling bis Spätherbst.

Gattung:

Wulstlinge (Knollenblätterpilzartigen = AMANITAS).

Verwechslungsgefahr:

Kleine Fliegenpilze können mit kleinen Perlpilzen verwechselt werden.

Orangegelber Fliegenpilz (AMANITA MUSCARIA VAR. AUREOLA) … mit orangen Hutfarben.

In südlichen Regionen gibt es den köstlichen Kaiserling, man beachte immer die entsprechenden Merkmale! Gelbe Randzone zwischen Hut und Fleisch beim Durchschnitt – schönes Merkmal!

Es gibt auch eine gelbe Varietät des Fliegenpilzes AMANITA MUSCARIA VAR. FORMOSA (Gelber Fliegenpilz), die rötlichen Töne der Huthaut sind durch überwiegenden Gelbtöne ersetzt! Sehr selten!

Besonderheit:

Verursacht starke Magen-Darmstörungen, Kreislaufversagen, Atemlähmung, wenn er in größere Mengen genossen wird! Außerdem bewirkt er Bewusstseinsstörungen, Wahnvorstellungen, Euphorie und Psychosen. Vor Kostversuchen wird gewarnt!

Heilpilz:

Wurde für bösartige Geschwüre und Nervenleiden verwendet!

In Russland wird er in Flaschen vergoren und als Balsam gegen Erkältungen und Schmerzen verwendet.

In der Naturheilkunde und der Traditionellen Chinesischen Medizin werden Pilzextrakte zur unterstützenden Behandlung von Krankheiten verwendet. In der EU ist dies nicht wissenschaftlich nachgewiesen und anerkannt!

Knollenform:

FliegenpMit Warzengürtel, rübenartige Knolle, knollig verdickt und Kindersöckchen, ohne Scheide. 

Kommentar:

Gemeinsam mit Pfefferröhrling und Mehlräsling guter Steinpilzanzeiger!

Er galt früher als Hausmittel gegen Fliegen, daher sein Name:

Zucker, Milch und kleinzerhackte Fliegenpilze in einer Schale aufgestellt soll Fliegen töten. Optisch möge es so ausgesehen haben, aber es tötete die Fliegen nicht wirklich! Die Hälfte aller Fliegen wachte nach einigen Stunden wieder auf. Sie waren nur betäubt = Fliegen-Narkotikum für Tierschützer!

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Fliegenpilz

Priorität:

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Fotos: Schregel, Bernhard – Gladbeck                                                                                                                                                                                                                                        Bild: Klaus-Peter Blum (Schauenburg)

FliegenpilzErweiterung

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Bilder 1-3 v.l: Franz Olloz (Schweiz - 4234 Zullwil) ©

 

Weitere Informationen und Bestimmungshilfen findest du im 123Pilzforum!

 

      ...oder in den Infoseiten von www.123pilze.de               

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: Montag, 30. Mai 2016 - 16:32:08 Uhr