awillbu1  Kegelhütiger Knollenblätterpilz                            atod6TÖDLICH GIFTIG (ABSOLUT TÖDLICH) SCHON 20 GRAMM GENÜGEN!

Spitzhütiger Knollenblätterpilz, Kegeliger Wulstling, Spitzkegeliger Knollenblätterpilz, Weißer Knollenblätterpilz, Weißer Knolli

AMANITA VIROSA

 

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Bilder: Can Yapici (Kusterdingen) © + Peter Kresitschnig ©

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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Rettichartig, süßlich, aber auch muffig unangenehm.

Geschmack:

Mild, angenehm – niemals Kostversuche wegen Leberschädigung!

Hut:

4-14 (18) cm Ø, weißlich, nicht gerieft, radialfaserig, meist spitzkegelig, Haut abziehbar, manchmal auch mit Velumreste wie beim Gelben Knollenblätterpilz.

Fleisch:

Weiß, unter der Huthaut gelbgrünlich.

Stiel:

Weiß, seidig, faserig, weiß genattert, Basis zwiebelknollig.

Ring:

Weiß, häutig, hängend, vergänglich.

Lamellen:

Weiß, frei, Schneiden feinflockig.

Sporenpulverfarbe:

Weiß.

Vorkommen:

Nadelwald, meist Fichtenbegleiter, selten Laubwald bei Buchen, Birken, Eichen, sauren Boden, Symbiosepilz, Frühsommer bis Spätherbst.

Gattung:

Wulstlinge! Knollenblätterpilzartigen (Amanitas).

Verwechslungsgefahr:

Weißer Knollenblätterpilz (AMANITA VERNA = Stiel nicht genattert, Ring besser ausgeprägt), Grüner Knollenblätterpilz, Rosablättriger Egerlingsschirmling oder andere weiße Pilzarten.

Chemische Reaktionen:

Kaliumhydroxid-Lösung (KOH): Kegelhütiger Knollenblätterpilz mit Farbänderung, Weißer Knollenblätterpilz, keine Verfärbung.

Chemische Verfärbung im Extrakt:

Knollenblätterpilzextrakt auf Zeitungspapier gelegt und mit HCL (Salzsäure) ergibt eine zuerst weinrötliche, später blaue bis grünblaue Färbung. Diese Verfärbung kann auch durch Fehlen gewisser Inhaltsstoffe ausbleiben oder tritt durchaus auch bei anderen Pilzarten auf und ist nur ein 99%iger Hinweis!

Knollenform:

KnolleWeiss Knollige Basis, schlaffanliegende Scheide, Knollenrand eiert.

Kommentar:

Vorsicht! Alle Merkmale beachten!

Weiße-, Grüne- oder Kegelhütige Knollenblätterpilze können sich verfärben, wenn sie mit anderen Pilzen Kontakt haben!

Die wichtigsten Bestimmungsmerkmale dieser tödlichen Knollenblätterpilze sind:

Weiße Lamellen.

Häutigen Ring – oft vergänglich.

Hut: Eingewachsene Radialfaserung, Huthaut lässt sich wie Tortenstückchen abziehen.

Abgerundete Zwiebelknolle, von der Volva umhüllt.

In der Regel in allen Teilen weiß gefärbt, solange sie keinen Kontakt mit anderen Pilzen hatten.

Geruch jung süßlich, alt tierkäfigartig/aasartig.

Geschmack mild, angenehm pilzig (Erkenntnisse stammen von den wenigen Überlebenden, die diesen Pilz genossen haben) – niemals probieren – schon geringe Mengen lösen eine Leberschädigung aus.

Wichtiger Hinweis:

Dieser Pilz wird auch gern von Schnecken und Maden befallen. Diese bekommen keine Leberschädigung, weil sie keine Leber haben = Wissenschaftlich gesehen haben sie nur eine Mitteldarmdrüse!

Maden- oder Schneckenbefall ist nie ein Merkmal für Ungiftigkeit. Ebenso wenig Silberlöffel oder Zwiebeln, die sich beim Kochen von Giftpilzen angeblich verfärben sollen - alles tödlicher Quatsch.

Auch wenn Tiere diese Pilze verzehren heißt es nicht, dass auch Menschen diese essen könnten. Rehe, Hasen, Schweine usw… haben andere Enzyme, die dieses Gift anders im Körper aufspalten und dadurch neutralisieren. Wir hoffen deshalb, dass niemand auf die Idee kommt solche Tiere als Vorkoster zu benutzen. Dies wäre sinnlos und könnte tödliche Folgen beim eigenen Verzehr haben!

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kegelhütiger_Knollenblätterpilz

Priorität:

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     Bilder: Can Yapici (Kusterdingen) + Peter Kresitschnig ©

 

Tödlich giftige „Weiße Knollenblätterpilze“ können jung sehr kugelartig aussehen, haben aber im inneren Bereich Lamellenansätze!

Deshalb gilt bei kugelartigen Pilzen, immer durchschneiden und auf Lamellenansetze achten! Lebensgefahr!

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder oben Jens Krüger ©                                                 Fotos unten 5 von links: Peter Kresitschnig ©                                 Bild 6 von links: Frank Prior ©

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       

Weitere Informationen und Bestimmungshilfen findest du im 123Pilzforum!

 

      ...oder in den Infoseiten von www.123pilze.de               

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: Samstag, 12. November 2016 - 23:08:34 Uhr

 

 

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