Krause Glucke, Fette Henne, Bärenschädel

*  Krause Glucke, Fette Henne, Bärenschädel            ESSBAR! 

SPARASSIS CRISPA                                                                             

 

Links Krause Glucke --- Rechts Breitblättrige Glucke

 

Foto: Klaus Bornstedt – Braunschweig

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Angenehm aromatisch.

Geschmack:

Mild, im alter bitterlich.

Fruchtkörper:

Hirnartig, schwammartig gekräuselt, zuerst weißlich später gelblich.

Fleisch:

Weißlich-gelblich, elastisch, zäh, gummiartig.

Stiel:

Am Boden weißlich entspringender auf Holz wachsender Strunk.

Vorkommen:

Wurzelgeflecht von Kiefern – seltener an anderem Nadelholz, Sommer bis Spätherbst.

Sporenpulverfarbe:

Blassocker.

Gattung:

Glucken.

Verwechslungsgefahr:

Er wird mit der Breitblättrige Glucke verwechselt. Diese ist nur mit besonderer Zubereitung ein guter Speisepilz.

Besonderheit:

Strunk nicht für Speisezwecke verwenden. Dieser kann zu Unverträglichkeitsreaktionen wie Übelkeit und Erbrechen führen!

Kommentar:

Und zum Putzen ist noch zu sagen: 

Pilz in 2-3 cm Scheiben schneiden und ins Wasser legen. Dadurch können die Nadeln, Schmutz... usw. besser entfernt werden.

Zubereitung: Die „einen“ rösten diesen Pilz mit Speck und Ei in der Pfanne und die „anderen“ benutzen ihn als Nudelsuppe statt den Nudeln. Für diesen Pilz gibt es sehr unterschiedliche Rezepte. In Bayern wird er gerne wie Lüngerl (mit Einbrenn) zubereitet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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