Pfeffermilchling ESSBAR!
Bedingt essbar – sehr scharf!
Lactarius piperatus
|
|
|
|
|
Eigenschaften,
Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
|
|
Geruch: |
Neutral. |
|
Geschmack: |
Sehr pfeffrig scharf. |
|
Hut: |
Weißlich, dann braunrissig in der Hutmitte, trichterförmig gewölbt. |
|
Fleisch: |
Weiß, Stielbasis gelblich. |
|
Milch: |
Brennend scharf, pfeffrig scharf. |
|
Stiel: |
Weiß, stellenweiße braunfleckig. |
|
Lamellen: |
Weißlich, cremegelblich, schmal, sehr dicht stehend, etwas
herablaufend. |
|
Vorkommen: |
Mischwald. Sommer bis Herbst. |
|
Sporenpulverfarbe: |
Weiß. |
|
Gattung: |
Milchlinge. |
|
Verwechslungsgefahr: |
|
|
Heilpilz: |
Wurde für Nieren- und Blasenleiden verwendet. |
|
Besonderheit: |
Durch die engstehenden Lamellen und der scharfen Milch ist dieser Pilz
unverkennbar. Dieser Pilz wird in osteuropäischen Ländern siliert und häufig
gegessen. |
|
Kommentar: |
Scharfe, bitterliche oder im Hals kratzende weißmilchende Pilze sind
keine Speisepilze! Auch der Pfeffermilchling gehört dazu, jedoch ein Exemplar ganz fein
gehackt in das Pilzmischgericht gibt dem Essen eine besondere Schärfe und
einen besonderen Geschmack. Auf Pfeffer kann verzichtet werden. Früher wurde dieser Pilz auch für folgende Zubereitung empfohlen: Wie
Schaschlik: Räucherschinken, Zwiebeln, Fleisch, Paprika und Pfeffermilchlinge
in Scheiben auf einen Spieß gesteckt und gegrillt. Vorzüglich! |
Aktuelle Pilzgalerie - Startseite!