Rauchblättrige Schwefelköpfe, Graublättrige Schwefelköpfe

*  Rauchblättrige Schwefelköpfe, Graublättriger Schwefelkopf         ESSBAR!     ...sehr guter Speisepilz.

HYPHOLOMA CAPNOIDES

 

 

 

 

 

 

 

Foto Jens Krüger

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Etwas stechend, Blausäure ähnlich, aber nicht unangenehm.

Geschmack:

Der Geschmack „roh probiert“  gleicht den „Nelkenschwindlingen“! Einfach sehr gut! 

Mild, angenehm pilzartig.

Hut:

Kahl – ohne Schüppchen, ocker bis dunkelbraun. Rand meist heller.

Stiel:

Faserig, oft hohl, weiß bis zur Basis hin bräunlich.

Lamellen:

Grau-Lila-Ton, niemals Gelb oder Grün.

Vorkommen:

Auf Nadelholzstümpfen, vergrabenen Wurzeln, oder Äste, Herbst bis Spätherbst manchmal auch im Frühjahr.

Sporenpulverfarbe:

Dunkelbraun-lila.

Gattung:

Schwefelköpfe.

Verwechslungsgefahr:

Es dürfen in den Lamellen keine grün oder gelben Farben vorhanden sein, sonst Verwechslungsgefahr mit dem „Grünblättrigem Schwefelkopf“  - stark giftig oder „Ziegelrotem Schwefelkopf – stark giftig.

Oder Stockschwämmchen - sehr guter Speisepilz.

Kommentar:

Hinweis für Pilzkenner, die Schwefelköpfe als Schwefelköpfe erkennen können:

Bei Verwechslungsangst mit anderen Schwefelkopfarten – eventuell kleine Kostprobe. Andere Schwefelkopfarten schmecken meist bitter, scharf oder unangenehm. Die Kostprobe unbedingt ausspucken! Niemals  Pilzarten“ kosten, die auf Holz wachsen und „bräunliche Lamellen“ haben! Gefahr tödlich giftige Häublinge! Schon geringe Mengen verursachen Leberschäden!

 

Unterscheidung – Grünblättrigem zu Rauchblättrigem/Graublättrigem Schwefelkopf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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