Sommersteinpilz, Eichensteinpilz, Herrenpilz, Steini

*  Steinpilz, Sommersteinpilz, Eichensteinpilz                                                                                                                                   ESSBAR!            

Weitere Volksnamen: Herrenpilz, Steini, Beisserl, Dobberniggl (Dobernikel, Dobanickl, Dobberniggl…)

BOLETUS RETICULATUS

 

 

Foto: Klaus Bornstedt – Braunschweig

 

 

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Sehr angenehm – sogenannter Steinpilzgeruch!

Geschmack:

Mild angenehm pilzig. Einer der wenigen auch roh essbaren Pilze.

Hut:

Hell lederbraun.

Fleisch:

Weißlich, nicht verfärbend.

Stiel:

Der Stiel besitzt ein weißes, im Alter bräunliches Netz! Vorsicht vor anderen Röhrlinge mit Netzzeichnung! Der Steinpilz mit weißem Netz am Stiel ist der einzige essbare Röhrling mit Netzzeichnung! Alle anderen sind entweder giftig oder ungenießbar bitter!

Röhren:

Zuerst weißlich, dann gelb werdend.

Vorkommen:

Mischwald, gerne Fichten oder Buchen, Frühsommer bis Spätherbst.

Sporenpulverfarbe:

Olivebraun.

Gattung:

Röhrlinge, Dickröhrlinge.

Verwechslungsgefahr:

Gallenröhrling (ungenießbar), Maronenröhrling (essbar) oder mit anderen Steinpilzarten.

Besonderheit:

Der Steinpilz ist einer der beliebtesten Speisepilze überhaupt.

Kommentar:

Mein persönlich größter Fund eines Steinpilzes war 1985.

In einer Neuanpflanzung „Fichte“ fand ich einen Steini mit einem Gewicht von 2310 Gramm – 70 % dieses Pilzes waren verwertbar.

Meine Tochter hielt diesen Pilz für ein großes Bauernbrot.

Auch 12 weitere Artgenossen tummelten sich um ihn.

 

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