Stinkmorchel, Gichtmorchel, Leichenfinger = Jugendform als Hexenei essbar!

*  Stinkmorchel, Gemeine Stinkmorchel, Gichtmorchel, Leichenfinger                    ESSBAR als Hexenei sowie Heilpilz!  

Phallus impudicus

 

 

 

Fotos Jens Krüger

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Aasartig widerlich.

Geschmack:

Die Hexeneier schmecken nussartig, rettichartig.

Fruchtkörper:

Phallusartig hochragend, weißlicher Strang mit bräunlichem Kopfteil.

Fleisch:

Weiß.

Stiel:

Aus einem Hexenei entspringend, weiß mit wabenartiger Außenhülle.

Vorkommen:

Mischwald, Folgezersetzer, Frühsommer bis Herbst, häufig.

Sporenpulverfarbe:

Hellbräunlich.

Gattung:

Rutenpilzartige, Phallus (Phallaceae), Stinkmorcheln.

Verwechslungsgefahr:

Hundsrute.

Besonderheit:

Die Stinkmorchel gehört auch zu den sogenannten Heilpilzen. In der Naturheilkunde gilt sie als Heilmittel für Gicht und Rheumatismus sowie als Aphrodisiakum (Libido- u. Potenzsteigernd).

Letzteres wurde schon mehrfach durch eigene Beobachtungen bestätigt - auch wenn es nur ein sogenannter Placeboeffekt war.

Besondere Eigenschaften:

Die gallertartige Masse des Hexenei´s hat eine unglaubliche Eigenschaft! Reibt man es (frisch) auf Hände und Gesicht, so wird die Haut auch nach Stunden unverzüglich cremig, geradezu „seifig“, wenn sie etwas befeucht wird. Die Gallerte ist also extrem feuchtigkeitsbindend?

Kommentar:

Das Innere der Hexeneier ist auch für eine geringe Kostprobe roh essbar. Ansonsten mit Butter in der Pfanne gebraten – eine Delikatesse.

 

                                                                                                                                                                                             Hexeneier der Stinkmorchelessbar.

 

 

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