Tintenfischpilz, Krakenarmpilz, Krakenpilz

*  Tintenfischpilz, Krakenarmpilz, Krakenpilz                        UNGENIESSBAR!    

CLATHRUS ARCHERI

 

Fotos von Hubert Krückl (Neuburg am Inn)

 

                                               Hexenei des Tintenfischpilzes 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Aasartiger Geruch.

Geschmack:

Mild, muffig.

Fruchtkörper:

Zuerst kugeliges Hexenei, Arme ausbildende Fruchtkörper.

Fruchtkörperarme:

Zerbrechlich, rot mit olivebräunlichen Flecken besetzt.

Stiel:

Weißlich, röhrenförmig, porös, schwammig.

Vorkommen:

Laub- und Nadelwälder auch Wiesen, Weiden, Folgezersetzer, Frühsommer bis Spätherbst.

Sporenpulverfarbe:

Olivebraun.

Sporenverbreitung:

Fliegen, Wind.

Gattung:

Gitterlinge, gitterlingsartige Pilze.

Verwechslungsgefahr:

Nicht verwechselbar!

Besonderheit:

Enthält keine nachweislichen Giftstoffe und wurde schon als Hexenei gegessen.

Er gilt deswegen als essbar.

Es wird vermutet, dass der Tintenfischpilz mit der Schafwolle von Australien oder Neuseeland eingeschleppt wurde. Die Fliegen verbreiteten die Sporen auf der Schafwolle und so gelangte der Pilzsamen über den großen Teich nach Deutschland. Die ersten aufgezeichneten Funde waren so im Jahr 1930.

Kommentar:

Wegen des unangenehmen Geruchs und des muffigen Geschmacks nicht als Speisepilz geeignet, deshalb gilt für uns - nicht alles muss gegessen werden – ungenießbar!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelle Pilzgalerie - Startseite!