Weißer Knollenblätterpilz, Frühlingsknollenblätterpilz (AMANITA PHALLOIDES VAR. ALBA SYN. AMANITA VERNA)

awillbu1  Weißer Knollenblätterpilz,               atod6TÖDLICH GIFTIG (ABSOLUT TÖDLICH) SCHON 20 GRAMM GENÜGEN!

Frühlingsknollenblätterpilz oder Grüner Knollenblätterpilz - weißhütige Art (Variante)!

AMANITA PHALLOIDES VAR. ALBA (Grüner Knollenblätterpilz - weißhütige Art (Variante), AMANITA VERNA (Frühlingsknollenblätterpilz)

 

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Fotos oben 1-3: Ron Pastorino (Ronpast) (mushroomobserver.org)  http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

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Bild 1 v.l: Can Yapici (Kusterdingen)

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Geruchlos, süßlich oder aasartig.

Geschmack:

Mild, würzig, angenehm - niemals Kostversuche wegen Leberschädigung!

Hut:

3-12 (15) cm Ø, weißlich, nicht gerieft, radialfaserig, flach ausgebreitet.

Fleisch:

Weiß, unter der Huthaut gelbgrünlich.

Stiel:

Weiß, faserig, nicht (bzw. fast nicht) genattert, Basis zwiebelknollig.

Ring (Manschette):

Weiß, häutig, hängend, oberer Teil leicht gerieft, leicht vergänglich, nicht leicht verschiebbar.

Lamellen:

Weiß, frei bis +/- fein angewachsen.

Sporenpulverfarbe:

Weiß.

Vorkommen:

Meist Laubwald, Buche Eiche, Parkanlagen, selten Nadelwald, Symbiosepilz, Frühling bis Spätherbst.

Gattung:

Wulstlinge (Knollenblätterpilzartigen = AMANITAS).

Verwechslungsgefahr:

Kegelhütiger Knollenblätterpilz (mit genatterten Stiel = AMANITA VIROSA), Grünen Knollenblätterpilz, Rosablättriger Egerlingsschirmling oder andere weiße Pilzarten.

Chemische Reaktionen:

Keine Verfärbung mit Kaliumhydroxid-Lösung, im Gegensatz beim Kegelhütigen Knollenblätterpilz mit Farbänderung.

Chemische Verfärbung im Extrakt:

Knollenblätterpilzextrakt auf Zeitungspapier gelegt und mit HCL (Salzsäure) ergibt eine zuerst weinrötliche, später blaue bis grünblaue Färbung. Diese Verfärbung kann auch durch Fehlen gewisser Inhaltsstoffe ausbleiben oder tritt durchaus auch bei anderen Pilzarten auf und ist nur ein 99%iger Hinweis!

Kommentar:

Vorsicht! Alle Merkmale beachten!

Weiße-, Grüne- oder Kegelhütige Knollenblätterpilze können sich verfärben, wenn sie mit anderen Pilzen Kontakt haben!

Die wichtigsten Bestimmungsmerkmale dieser tödlichen Knollenblätterpilze sind:

Weiße Lamellen.

Häutigen Ring - oft vergänglich.

Hut eingewachsene Radialfaserung, Huthaut lässt sich wie Tortenstückchen abziehen.

Abgerundete Zwiebelknolle, von der Volva umhüllt.

In der Regel in allen Teilen weiß gefärbt, so lange sie keinen Kontakt mit anderen Pilzen hatten.

Geruch jung süßlich, alt tierkäfigartig/aasartig.

Geschmack mild, angenehm pilzig (Erkenntnisse stammen von den wenigen Überlebenden, die diesen Pilz genossen haben) – niemals probieren – schon geringe Mengen lösen eine Leberschädigung aus.

 

 Knollenform – zwiebelknollig!

Wichtiger Hinweis:

Dieser Pilz wird auch gern von Schnecken und Maden befallen. Diese bekommen keine Leberschädigung, weil sie keine Leber haben. Maden- oder Schneckenbefall ist nie ein Merkmal für Ungiftigkeit. Ebenso wenig Silberlöffel oder Zwiebeln, die sich beim Kochen von Giftpilzen angeblich verfärben sollen - alles tödlicher Quatsch.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Frühlings-Knollenblätterpilz

Priorität:

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Vergleich zu anderen Arten!                                                                                                                                                                       Bild 4 v.l.: Can Yapici (Kusterdingen)

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Tödlich giftige „Weiße Knollenblätterpilze“ können jung sehr kugelartig aussehen, haben aber im inneren Bereich Lamellenansätze!

Deshalb gilt bei kugelartigen Pilzen, immer durchschneiden und auf Lamellenansetze achten! Lebensgefahr!

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen und Bestimmungshilfen findest du im 123Pilzforum!

 

      ...oder in den Infoseiten von www.123pilze.de               

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 24. Mai 2016 - 15:11:11 Uhr