Zwiebelfüßiger Hallmasch, Armillaria Cepistipes

*   Zwiebelfüßiger Hallimasch                     GIFTIG!  ...nur nach besonderer Vorbehandlung... ESSBAR! 

ARMILLARIA CEPISTIPES 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Muffig, seifig.

Geschmack:

Herb, kratzend, seifig.

Hut:

Gelblich, abwischbare Schüppchen, im Alter gerieft.

Fleisch:

Weißlich.

Stiel:

Basis keulig verdickt, längsfaserig, mit dickem Ring, zäh, weißlich bis gelblich, oft gelb genattert, Spitze meist heller, abwischbare hellbraune Schüppchen.

Lamellen:

Mit Zahn herablaufend, angewachsen, weißlich dann rostbraun, Schneiden wellig, gerne mit Käfern bewohnt.

Vorkommen:

Laubbäume (...parasitär oder als Folgezersetzer), Sommer bis Spätherbst.

Sporenpulverfarbe:

Weiß.

Gattung:

Hallimasche (Rindenschwämme).

Verwechslungsgefahr:

Honiggelber Hallimasch bzw. Laubholzhallimasch. Dieser hat keine keulige Verdickung an der Stielbasis.

Besonderheit:

·        Sie werden nicht von jedem vertragen und führen zu starken grippeähnlichen Reaktionen, Fieber,  allergischen Reaktionen, Durchfall oder Magen- Darm-Beschwerden. Wer irgendwelche Beschwerden bekommt, sollte sie nicht verwenden.

·        Mindestens 20 Minuten abkochen und Kochwasser wegschütten, bevor er für weitere Zwecke verwendet wird.

·        Verwendung bei eigenen Kochversuchen mit Gästen - bitte bleiben lassen!

·        Es erhöht sich die Giftigkeit und Unverträglichkeit nach dem Frost oder bei älteren Exemplaren.

·        Stiele sollten nicht verwendet werden – zäh!

·        Sie sind nicht geeignet als Trockenpilze.

·        Wer sie problemlos verträgt, kann einige wenige, junge, frische Köpfe auch in seinem, eigenem Mischgericht (ohne Abkochen), verwenden.

·        Der Hallimasch gehört auch zu den sogenannten Heilpilzen. In der Nathurheilkunde und der Chinesischen Medizin wird er als Pilzextrakt zur Heilung von Krankheiten verwendet.

·        Die Apotheker in Deutschland verwendeten den Hallimasch als Abführmittel bei Verstopfungen!

·        Weiter Informationen über Heilpilze können sie unter http://www.vitalpilze.de  im Internet erfahren.

Kommentar:

Trotz dieser Unverträglichkeiten und Behandlungsmaßnahmen sind sie sehr gute Speisepilze.

Tödliche oder organschädigende Vergiftungen sind bisher nicht bekannt.

 

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