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Aktuelle Pilzlage in Hessen

  • Hallo


    etwas verspätet hier ein paar Funde aus dem Odenwald (Mitte September):



    Bild 1a,b,c - Erdstern (Geastrum spec.)


    Bild 2a,b,c - mutm. Buchenschleimrueblinge (Lepiota mucida)


    Bild 3a,b - Stinkmorchel im Anfangsstadium und "Endstadium" (Phallus impudicus)


    Bild 4 a,b,c - Kastanienbrauner Stielporling (Polyporus badius)


    Bild 5 - Struppelkopfroehrling (Strobilomyces strobilaceus)



    Bild 6a - Ich dachte an Arniszaheling (die rochen aber schon sehr "über" und daher für mich nicht wirklich bestimmbar - da noch nie gefunden)


    Bild 7 - Ein Semmelstoppelpilz (Hydnum repandum) war auch schon da

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

  • Halli,


    hier jetzt ein paar Funde von heute aus dem Odenwald.


    Bild 1 - Riesiger Röhrling, aber schon so matschig, dass ich ihn leider nicht identizieren konnte


    Bild 2 - Schopftintling (Coprinus comatus)


    Bild 3 - Endlich was zum trocknen (Fichtensteinpilze (Boletus edulis))


    Viele Grüße
    Thomas

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

  • Hallo, Thomas!


    Die sehen wunderbar lecker aus, deine Steinis. :agree:
    Zu den anderen Bildern, angefangen bei den Septemberfunden:
    1 kannst du als Gewimperten Erdstern (Geastrum fimbriatum) abspeichern.
    2 ist natürlich richtig, hat aber nichts mit Lepiota zu tun, und der war auch niemals in der Gattung geführt. Der aktuell gültige Name wäre Oudemansiella mucida, zuvor hieß er auch schon mal Collybia mucida oder Mucidula mucida.
    6 ist schon ein Zähling, aber nicht der Ansizähling (Lentinellus cochleatus). Auch wenn die Fruchtkörper recht vergangen sind, sollte das entweder Lentinellus micheneri (bzw. Lentinellus omphalodes) oder Lentinellus flabelliformis sein, wobei die beiden kaum zu trennen sind, bzw. die Abgrenzung nicht sicher (gibt auch Kollektionen, wo zentral und lateral gestielte Exemplare durcheinanderwachsen).
    7 ist eher der rötliche Semmelstoppelpilz (Hydnum rufescens), vielleicht auch der ellipsoidsporige (Hydnum ellipsosporum)
    1 (aus dem letzten beitrag) wird auch ohne Ansicht von unten und trotz fortgeschrittenem Alter ein Schönfuß (Boletus calopus) sein.



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo Pablo,


    1 Den gewimperten Erdstern habe ich noch auf der Terasse liegen, da ich ihn mir noch näher anschauen wollte. Werde ich jetzt gleich machen (dank des Dauerregens, habe ich auch erstmal etwas Zeit :D)


    2 Bei Oudemansiella mucida hat ich mich über Lepiota auch gewundert (der lateinische Name ist aus der 1,2,3 Beschreibung, stand dort nebem den "gültigen" als Synomym). Der hat so gar nichts von einem Schirmling.


    6 Danke für den Hinweis. Da ich am Fundort (Ohbrunnschlucht) öfters bin, finde ich dort vielleicht auch mal besser erhaltene Fruchtkörper. Dann habe ich dann schon einen Anhaltspunkt.


    7 Bei den Semmelstoppelpilzen habe ich mich noch nicht durchringen können, weiter in die Tiefe zu gehen. Lassen die sich makroskopisch überhaupt vernünftig trennen?


    Zu "Boletus calopus"
    Ich bin ja von deinem Wissen schon immer beeindruckt. Aber das übertrifft jetzt alles, eventuell stehst Du mit dunklen Mächten im Bunde?:horny: :D. Oder warst Du im Park Eulbach hinter mir:P


    Hintergrund:
    Ich habe bei dem Fruchtkörper versucht unter den Hut zu schauen und meinte einen roten Stiel zu sehen. Ich war mir aber nicht sicher (der Hut berührte fast den Boden), als ich ihn anheben wollte hatte ich Matsch in der Hand (mit gelben Röhrenboden!). Da ich ihn nicht ganz zerstören wollte (Park), habe ich dann darauf verzichtet ihn weiter zu untersuchen. Den roten Stiel hatte ich nicht erwähnt, da ich eben nicht ganz sicher war ob ich wirklich eine roten Stiel gesehen hatte (oder einfach eine Nacktschnecke auf dem Stiel). Deine Aussage basiert auf Farbe und Habitus?


    Eine letzte Anmerkung:
    Der Buchenschleimrübling ist ein gutes Beispiel, warum es durchaus sehr sinnvoll sein kann, wenn auch "gepostete" Pilze ohne vollständige Beschreibung von den Experten hier im Forum benannt werden.
    Im konkreten Fall, hatte ich einen ähnlichen Fund in Irland fotografiert aber nicht näher untersucht. Dank der Forumsmitglieder kam der Hinweis auf den Buchenschleimrübling (obwohl es nicht sicher war ob es einer war). Da ich mir die Beschreibung zuhause durchgelesen hatte, konnte ich bei dem oben abgebildeten Fund schon im Feld die Arbeitsthese aufstellen und musste sie zuhause nur noch überprüfen.
    Ich denke so geht es vielen Anfängern hier im Forum.
    Darum auch an dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an alle die ihr großes Wissen hier unermüdlich mit Anfängern teilen, selbst dann wenn diese nicht immer so präsentieren, wie dies für eine vernünftige Bestimmung eigentlich erforderlich wäre.:agree::agree::agree:

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  • Hallo, Thomas!


    OK, bei "Lepiota" mucida ist mir wohl einfach was verrutscht, denn ich sehe gerade, daß zumindest bei >IndexFungorum / Species Fungorum< "Lepiota mucida" sehr wohl als Synonym geführt ist. Das hatte ich gestern wohl einfach übersehen. Im Wiederspruch zu >Mycobank< ist dort "Mucidula mucida" der aktuelle Name, ist also letztlich egal ob man nun Oudemansiella oder Mucidula sagt. Nur Lepiota würde ich den nicht nennen wollen, denn das ist systematisch schon etwas ganz anderes.


    Bei den Semmelstoppelpilzen: Zumindestens Hydnum repandum lässt sich von Hydnum rufescens und Hydnum ellilpsosporum gut abgrenzen: Der "Echte" (Hydnum repandum) bildet meist die dickeren, kräftigeren Fruchtkörper, zudem laufen die Stacheln meist etwas am Stiel herab (auch im Alter). Die Farben sind oft etwas blasser, vor allem Stiel und Stacheln. In Form ähnlich, nur meist noch etwas größer und komplett weißlich kann man von Hydnum repandum noch Hydnum albidum unterscheiden.
    Hydnum rufescens und Hydnum ellipsosporum sind sich dagegen sehr ähnlich, als sicheres Untescheidungsmerkmal wüsste ich jetzt nur die Sporenform. Eventuell geht auch makroskopisch mit genug Erfahrung was, aber da ich den Ellipsoidsporigen noch nicht in der Hand hatte (habe aber auch erst zwei Kollektionen mikroskopiert), kann ich dazu nichts sagen.


    Wegen dem Schönfuß: Wenn ein Bauchgefühl von Dunklen Mächten ausgelöst wird, dann ja. Ich denke aber, das Bauchgefühl kommt in dem Fall eher daher, daß das eine Art ist, die ich selbst im Odenwald häufig finde und mittlerweile in 99,9% aller Fälle schon beim ersten Blick von oben richtig liege. :wink:
    Also ist meine Idee natürlich unbelegt (Bauchgefühl), aber ich bin davon dennoch sehr überzeugt (Erfahrungswert). Also nicht nur Farbe und Habitus, sondern auch Optik der Oberfläche, Farbverläufe an den angeknabberten Stellen, Farbverläufe von Hutmitte zu Hutrand, Beschaffenheit der Huthaut, alles jeweils in Relation zum Alter des Fruchtkörpers...



    LG, Pablo.

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  • Hallo Pablo,


    die Bezeichnung als "Lepiota mucida" ist schon etwas seltsam.


    Die Semmelstoppel muss ich mir dann doch mal noch näher ansehen. Zumindest an meinen primären Fundstellen, wäre es schon schön sie genauer einstufen zu können.


    Das mit den Bauchgefühl kann ich gut nachvollziehen (wenn auch noch nicht für Schönfüße), ich glaube nicht, dass das was teuflisches ist :P. Mir ist das als erstes bei der Pflanzenbestimmung aufgefallen, am Anfang muss man noch alle Details beachten. Irgendwann erkennt man dann manche Arten alleine anhand der Farbnuancen selbst von weitem aus dem Auto. Bei den meisten Pilzarten bin ich da aber noch weit davon entfernt.


    Nebenbei, heute gab es vor allem Kuhröhrlinge in großer Menge (in einem kieferdominiertem Mischwald mit sandigem Boden - wobei, dass war auf der bayrischen Seite des Odenwalds).


    Viele Grüße
    Thomas

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  • Hallo, Thomas!


    Wenn du reichlich Kühe findest, dann kannst du mal nach kleinen, pinken und schmierigen Schweinchen dazwischen suchen.
    Der Rosenrote Schmierling (Gomphidius roseus) ist zwar gebietsweise recht selten, im südwestlichen Odenwald aber gut verbreitet und parasitiert auf dem Mycel von Kughröhrlingen (Suillus bovinus). Und er schmeckt wesentlich besser als die Kuhröhrlinge selbst. :wink:



    LG, Pablo.

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  • Hallo Pablo,


    nochmals Danke für den Tip. Anderenfalls hätte ich sie am Mittwoch beim Steinpilzsammeln vielleicht glatt übersehen.


    Bild 1a,b Rosenroter Schmierling (Gomphidius roseus), daneben Kuhröhrlinge (Suillus bovinus)

    Fundort war allerdings (gerade noch) in Franken, aber nur ca. 5km Luftlinie nach Hessen:P.


    In Hessen gab es diese Woche aber auch schon einen Verwandten zu finden, hier ein Fund von gestern- Fundort sandiger Boden unter Kiefern (eigentlich suchte ich dort nach Erdritterlingen):


    Bild 2a,b - Arbeitsthese Kupferroter Gelbfuß (Chroogomphus rutilus), wobei ich auch den filzigen noch nicht ausschließe



    Viele Grüße
    Thomas

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  • Hallo, Thomas!


    Der gelbfuß ist schon der Kupferrote. :agree:
    Der Dilzige hat keine glänzige Hutoberfläche und ist leuchtender gefärbt, vor allem in den lamellen, aber auch auf Hut, Stiel und im Schnitt. Er wächst auch bei Fichten, den Kupferroten dagegen wirst du bei Kiefern finden. Hilft nix, wenn Kiefern und Fichten zusammen im Wald stehen, aber dafür ist er makroskopisch auch eigentlich ganz gut zu unterscheiden.



    LG, Pablo.

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  • So langsam geht wieder etwas in den hessischen Wäldern. Ca. [size=2][font="sans-serif"]1 Woche später als letztes Jahr, lassen sich endlich auch die ersten Frühjahrslorcheln blicken:[/font][/size]



    [size=2][font="sans-serif"]Bild 1 Frühjahrslorchel ([/font][/size][size=2][font="sans-serif"]Gyromitra esculenta)[/font][/size]


    [size=2][font="sans-serif"]Fichtenzapfenrüblinge und Ohrlöffelstachlinge sind schon etwas länger da.
    [/font][/size]



    [size=2][font="sans-serif"]Viele Grüße[/font][/size]
    [size=2][font="sans-serif"]Thomas
    [/font][/size]

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  • Hallo,


    die ersten Mairitterlinge (Calocybe gambosa) schauen jetzt auch vorsichtig aus den Boden. Jetzt würde es mal Zeit für ein wenig Regen, damit da noch ordentlich was kommt:


    Bild 1a, b Mairitterling (Calocybe gambosa)


    Viele Grüße
    Thomas

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  • Hallo,


    hier mal ein kleiner Ausblick in den herbst... äh sommerlichen Wald.


    Neben extrem vielen Pantherpilzen gab es auch schon die ersten Totentrompeten (Craterellus cornucopioides)
    Bild 1a,b:


    Ein starker Arnisgeruch im Wald führt zu zahlreichen Grüne Arnistrichterlingen (Clitocybe odora)
    Bild 2:


    Auch die ersten Schwefelritterlinge ([size=2][font="Arial"]Tricholoma sulphureum[/font][/size]) lassen sich schon blicken
    Bild 3:


    Dazu gab es noch eine schönen Erstfund an einer Buche an der ich sonst Austernseitlinge erntete (für die ich den Fund aus der Entfernung erst hielt).
    Arbeitsthese Wolliger Scheidling ((Volvariella bombycina) - ein Teil des Huts liegt zum Sporen aus (der Rest durfte am Baum bleiben).
    Bild 4a,b:


    Viele Grüße
    Thomas

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    Einmal editiert, zuletzt von ThomasL ()

  • Hallo,
    Aarbergen/ Ketternschwalabch:


    Ca 750g (geputzte!) Pfifferlinge in jeder! Größe bis ca. 7cm, wobei die Leisten der "Großen" wg. Trockenheit imposant nach oben gerollt waren.


    Ergaben mit viel karamellisierten Zwiebeln und Sahne in hauchdünnen Eierpfannkuchen eine zauberhafte Füllung für 4 Personen ab.


    Dazu 4 Teile eines großen aufgeschirmten Parasol - knusprig paniert - + Pellkartoffel durch die Presse mit in viel Butter gebräunten Sonnenblumenkernen garniert:


    Unser Erstes PILZSCHMANKERL 2017 ;-))


    P.S.:
    Suchanfrage auf diesem Wege:
    Gibt es hier im Raum PLZ. 65326 "Freunde der Pilze" zum Gedankenaustausch und mehr....??

  • Hallo Taunusschrat,


    ich habe heute an der Straße zum Feldberg kurz gehalten (notwendiger stop ;-). Bei Euch im Taunus steht ja im Moment der Wald voll von Pilzen - falls nicht schon bekannt :P


    Viele Grüße
    Thomas

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  • Pilzmeldung heute 23.09.17 Rheingauer Wald.
    Herbsttrompeten, Pfifferlinge, Trompetenpfifferlinge, Rotfussröhringe
    Lacktrichterlinge wie gesäht. Maronen, Steinpilze usw. Fehlanzeige.
    Vor allem die Herbsttrompeten wachsen heuer wie Unkraut.


    LG


    Norweger

  • Der Regen vom vergangenen Wochenende hat noch einmal zu einem starken Pilzwachstum geführt. Neben vielen Erdritterlingen, "Rötlichen" Lacktrichterlingen und Semmelstoppelpilzen, gab es einen ordentlichen Schub bei den Frostschnecklinge (Samstag auf Sonntag ging die Temperatur bis an die Nullgrenze):


    Bild 1 - Junge Frostschnecklinge (Hygrophorus hypothejus):


    Bild 2 - Ein Grünling bricht durch die Erde (Tricholoma equestre)


    Bild 3 - Die hier Sporen noch aus (gibt einen Beitrag im Bestimmungsthread)


    Bild 4 - In der Nähe stand noch der hier, werde ich mir morgen in der Mittagspause mal näher ansehen (eine erste Suche hat Erdwarzenpilz () als Arbeitsthese ergeben):


    Viele Grüße
    Thomas

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  • Hallo, Thomas!


    Oha, es gibt also noch (oder wieder) Ritterlinge!
    Spannend, dann werde ich doch nochmal losziehen in der kommenden Woche...
    ...wenn es nicht bis dahin alles einfrostet. Aber so schlimm wird es wohl nicht werden.


    Der Braune Ritterling ist auf jeden Fall interessant. Bitte mal prophylaktisch trocknen, mal reinbeißen und ein Stückchen etwa eine Minute lang kauen, ob bitter, moderat bitter oder mild. Guajak hast du nicht zufällig im Haus?


    Weil ich weise mal >hier drauf hin<, einige Kollektionen haben sich da schon angesammelt. Die sind >im Forum< zu finden als Einzelthemen "Tricholoma Projekt Kollektion" ##1 bis ##19.


    Die Thelephora terrestris kannst du so abhaken. :happy:



    LG, Pablo.

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  • Hallo Pablo,


    neben den wieder extrem zahlreichen Gemeinen Erdritterlinge gab es auch noch ein paar frische Seifenritterlinge - Ritterlingssuche lohnt sich also definitiv.


    Die Kauprobe mache ich morgen, bis jetzt war ich noch nicht einmal sicher ob es ein Ritterling ist (habe heute von zuhause gearbeitet und der Sporenabdruck ist in der Firma). Auf alle Fälle roch er mehlig, mehr dann im Bestimmungsthread sobald ich den Sporenabdruck habe.


    Guaja,leider nein aber das erinnert mich daran, dass ich mich mal schlau machen wollte wo ich diverse Hilfsmittel für die "chemische" Bestimmungshilfe herbekomme.


    Danke für die Rückmeldung zum Erdwarzenpilz, ein weiterer schöner Erstfund auf dieser sehr interessanten Magersandwiese. Dann kann ich meinen Trainingspartner morgen auch endlich sicher sagen was es ist - die waren schon enttäuscht von mir ;-)


    Viele Grüße
    Thomas

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  • Hallo, Thomas!


    Kauproben sollten von frischen Pilzen genommen werden, ich glaube, wenn die zu lange vom mycel getrennt sind, kommt da kein vergleichbares Ergebnis mehr raus.


    Und ohne den frischen Geschmack zu kennen, dürfte es mit einer Bestimmung da ohnehin schwer werden. Bei deinem Fund sieht es so aus, als wäre die Huthaut zumindest schwach striat und die Fruchtkörper eher klein bis mitteldroß, vor allem mit radialstreifiger Hutoberfläche sollte der in die albobrunneum - Sippe gehören.


    Wenn du mal wieder solche Pilze findest, wäre natürlich super, die genau anzuschauen und das Frischmaterial sorgfältig zu dokumentieren. Makrochemische Reaktionen sind optional, aber Geruch, geschmack und ordentliche Bilder (daran haperts bei dir eh nicht) mit einer Möglichkeit zum Größenvergleich im Bild wären super, dann könnnte man die herbarisieren und in unser Projekt mit rein nehmen.


    Wenn du Chemie zur Pilzbestimmung suchst, kannst du ja mal im >Myko-Shop< stöbern.



    LG, Pablo.

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  • Zitat

    [font="Verdana, Arial, sans-serif"]Kauproben sollten von frischen Pilzen genommen werden, ich glaube, wenn die zu lange vom mycel getrennt sind, kommt da kein vergleichbares Ergebnis mehr raus.[/font]


    Keine Angst, dass war klar. Ich gehe davon aus, dass ich heute in der Pause noch frische Exemplare finde. Mehr Bilder hatte ich bereits vorgestern gemacht (poste ich mit mehr Informationen heute abend)
    Chemie muss ich halt erst noch besorgen, wird für dieser Fruchtkörper dann leider wohl nichts - auf alle Fälle danke für den Link (hattest Du mir glaube ich sogar schonmal gegeben)


    Viele Grüße
    Thomas

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  • Hallo Gerd,


    vielen Dank für Deine Anmerkung bzgl. der Erdsterne. Alle Fruchtkörper waren am gleichen Fundort sehr nahe beieinander. D.h. die Wahrscheinlichkeit spricht für die gleiche Art, sicher ist dies aber natürlich nicht.


    Leider ist dieses Bild auch sehr unscharf geraten und leider hatte ich von diesem Fruchtkörper nur diese eine Aufnahme gemacht.


    Viele Grüße
    Thomas


    PS: @Pablo: Ich weiß nicht wie es bei Dir aussieht, aber bei mir gabs (Magersandwiese / Babenhausen) es gestern jede Menge junger Grünlinge und den ein oder anderen Gemeinen Erdritterling - also lohnt es sich wieder nach Ritterlingen zu schauen:D
    Nachtrag: Den oben gezeigten Ritterling im verlinkten Forum posten, erledige ich noch.

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    Einmal editiert, zuletzt von ThomasL ()

  • Hallo, Thomas!


    Ich war gestern vormittag mit dem Verein unterwegs: Alles klatschnass, aber ja: es gibt Pilze. Allerdings hat bei mir langsam schon die Hauptsaison begonnen, also hatte ich vorwiegend nach richtigen ( :wink: ) Pilzen Ausschau gehalten. Was halt so krustenartig an liegendem Totholz wächst.



    LG; Pablo.

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