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Begleiterscheinung Zecken - Was tun?

  • Hallo in die Runde,


    komme gerade aus dem Wald. Drei Stunden und wegen der Trockenheit nur 2 kleine Judasohren gefunden - das war`s. Dafür haben mich 6 Zecken gefunden. Wie schützt ihr euch bei euren Ausflügen vor diesem Getier. Gibt es da "Geheimrezepte" oder auch was weniger Geheimes?


    Danke im Voraus für eure Tipps.

    Timm

  • Hallo Timm, die Zecken sind schlimm aber ich ziehe immer lange

    Sachen an so das bei mir nur der Kopf frei ist. Lange Pullis je nach

    Witterung, lange Hose immer über die Schuhe. ich hatte noch nie eine

    Zecke. Ich hoffe das ich helfen konnte.

    Gruß Jakes

  • Hallo!

    Früher hat man Holzbock dazu gesagt.Wichtig ist,beim Entfernen

    muß Kopf mit raus.Es gibt aber auch noch eine zweite Gefahr.

    Ich glaube es sind Kreidelmücken.Diese stechen nicht ,sägen einfach

    die Haut und entnehmen das Blut.Leider merkt man es meistens zu spät.

    Können dadurch starke Entzündungen entstehen.

    Diese Mücken gibt es schon länger.Haben meistens nur Kühe bearbeitet.

    Durch einen Weggang der Weidewirtschaft,fehlen viele Wirtsleute.

    PM

  • Lieber Timm,


    als ich vor einigen Jahren nach einer Runde im Wald mehr als 25 Zecken hatte, begab ich mich auf die Suche nach Vorbeugung gegen diese Plagegeister.


    Die üblichen Mittel, die man oft für viel Geld in Drogerien kaufen kann, kommen für mich nicht in Frage, weil ich auf Düfte sehr empfindlich reagiere.


    Zufällig entdeckte ich in einem Forum von Tierbesitzern den Tipp, den zeckengeplagten Hund mit Kokosöl zu pflegen.


    Was für Hunde gut war, probierte ich gleich selbst aus.


    Seit ich vor jedem Waldgang ein wenig BIO- Speisekokosöl an den Fesseln, Unterarmen und ein wenig am Hals verteile, können mich die Tiere scheinbar wirklich nicht riechen. Ich habe kaum noch Zecken. Zusätzlich stecke ich den Hosensaum in die Socken, dass sie nicht versucht sind hochzukrabbeln.


    LG Roswitha

  • Hallo,


    ich habe zeitweise gar nicht mehr gezählt wieviele ich von den Klamotten gepflückt habe. Vorzugsweise lange Hose und in die Socke stecken.

    Wenn man im verdächtigen Gelände ist, direkt nach dem durchschreiten die Hose absuchen. Irgendwann hat man ein sehr gutes Gefühl, wo dies nötig ist und wo eher nicht.

    Dann nach dem Verlassen des Waldes (Wiese) nochmal kurz die Klamotten abschauen und zeitnah im Spiegel den Körper absuchen.


    Außerdem: Auf sein Gefühl achten, ich habe schon mehrere auf mir laufen gespürt und vor dem Biss entfernt.


    Viele Grüße

    Thomas

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

  • Hallo zusammen


    Ich möchte noch kurz anmerken, dass Zecken nicht nur mit Wald und Wiese assoziiert werden sollten. Ich hatte bereits zwei mal das zweifelhafte Glück, an Borreliose zu erkranken. Beide male war ich davor für längere Zeit nicht in Wald und Flur unterwegs. Diese Zecken musste ich mir also im eigenen Garten eingefangen haben.


    Den ganzen Körper bedeckende Kleidung sind für mich seitdem nicht mehr ganz so wichtig, da sie das Risiko, gestochen zu werden nur unzureichend minimiert. Viel wichtiger ist es, sich jedes mal, wenn man draußen war, nachher gründlich abzusuchen. Egal jetzt, ob man jetzt in Wald, Wiese, oder eben nur im eigenen Garten war.


    Kokosöl benutzte ich bisher nur bei meinem Kater, mit teilweise gutem Erfolg. Es selbst mal anzuwenden, darauf bin ich noch nicht gekommen.


    LG Matthias

  • Lieber Timm,


    bei dem Thema kann ich hoffentlich für all diejenigen etwas beitragen, die wie ich zur Zecken-Lieblingsspeise zählen (Zecken scheinen extrem wählerisch zu sein - mein Freund und meine Kinder hatten zusammengenommen in ihrem Leben noch nicht so viele Zecken, wie ich mal an einem Tag in unserem Garten (!) aufgelesen habe (nämlich 13 :().


    Früher habe ich von jedem Waldspaziergang, sobald es mehr als ca. 8° hatte, zwischen 2 und 4 Zecken mitgebracht, das waren pro Jahr bestimmt 50, ich hatte also schon viele Hundert Zecken...


    Und das, obwohl ich damals *immer* lange Kleidung getragen habe, die ich mir in die Socken gesteckt habe, mit Repellent drauf, zu Hause sofort ausgezogen, abgesucht, häufig hinterher in die Dusche oder sogar in die Sauna. Trotzdem habe ich dann in der Nacht oder am nächsten Morgen Zecken entdeckt. Weiß der Geier, wo die in der Zwischenzeit waren.


    Meine Rettung war eine Zeckenschutzhose. Die ist imprägniert mit einem Giftstoff, der den Zecken "heiße Füße" machen soll. Das heißt, sie lassen sich wohl abstreifen, krabbeln dann aber nicht irgendwo auf die Haut, sondern rollen die Füße ein und fallen ab. Wenn ich die Hose trage, habe ich nie eine Zecke - obwohl ich die noch nicht mal in die Socken stecke und auch kein imprägniertes Hemd habe. Die einzigen Zecken, die ich jetzt noch habe, stammen aus dem Garten, oder wenn ich mal ganz kurz ohne Schutzhose eine Runde drehe (letzten Herbst war ich nur kurz auf dem Heimweg von der Arbeit noch eine Viertelstunde im Wald - nur auf dem Weg langgegangen, an nichts langgestreift, nicht gebückt, nichts angefasst - zack! zwei Zecken :().


    Ich hatte mir auch prompt vorletzten Herbst mit der einzigen Zecke des Jahres wieder eine Borreliose eingefangen... Aber angesichts der Masse an Zeckenstichen, die ich schon hatte, bin ich eigentlich froh, dass ich bisher erst 2x Borreliose hatte.


    Beste Grüße

    Sabine


    P.S.: Nein, ich bekomme keine Provision vom Hosenhersteller :D

  • Hallo sabine

    Sehr interessant, noch nie gehört....

    Bisher komme ich klar damit, mich zu kontrollieren und auf Symptome zu achten nach einem biss (der rote ring ist ja kein muss - Merkmal).

    Ferner habe ich meist lange Kleidung und dir Hirnhaut Impfung.

    Aber die Hose werde ich mal Googlen...

    Lg jens

  • Matthias: Das mit dem Garten ist durchaus ein wichtiger Hinweis, meine erste Zecke seit der Jugend hatte ich vor ein paar Jahren beim Arbeiten im Garten eingefangen.




    Den folgenden Satz kann ich so aber nicht unterschreiben:




    Zitat

    Den ganzen Körper bedeckende Kleidung sind für mich seitdem nicht mehr ganz so wichtig, da sie das Risiko, gestochen zu werden nur unzureichend minimiert




    Die lange Hose finde ich nach wie vor sehr wichtig – natürlich nur in Verbindung mit absuchen. Mit kurzer Hose sind die Viecher sehr schnell in Bereiche gegrabbelt in denen man sie schlecht sieht und in denen sie gerne beißen. D.h. das Risiko, dass sie schon gebissen haben wenn man zuhause ankommt ist höher als mit langer Hose.




    Aufgrund der extremen Anzahl die ich teilweise schon von der Hose gepflügt habe glaube ich auch nicht, dass wirklich jede die man an der Hose hat auch wirklich zum Biss kommt (sonst hätte ich in der Vergangenheit wesentlich mehr Bisse haben müssen). Ich vermute die fallen auch gerne mal wieder ab, wenn sie keine Angriffsstelle finden (ist aber nur eine These).

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

  • Hallo Zusammen

    Mir Zecken ist nicht zu spassen, ich hatte auch mal die Erfahrung gemacht und bin dann nach einem Jahr (Stich einer Zecke) morgens mit einer gelähmten Gesichtshälfte erwachen. Verdacht auf Borreliose....

    Das war keine schöne Zeit und ich schwor mir niemals mehr in den Wald zu gehen..... Zum Glück habe ich das Vertrauen rasch wieder zurückgefunden.

    Die Zecken werden vielmehr von den Haustieren, direkt in das Wohnzimmer transportiert. Da kann man nichts machen...... 🤷🏻‍♂️


    Ich denke heuer wird es vielmehr geben als sonst, milder Winter und die frühsommerlichen Temperaturen.

    Man sagt doch jedes Tier hat seinen Zweck, aber die Zecke macht nur Stress 😬

    LG Andy

  • Hallo miteinander,


    anstelle die Hosen in die Strümpfe zu stecken hätte ich noch den Tip Gamaschen zu verwenden. Die gibt es im Outdoor-Shop. Sie reichen von den Schuhen bis unters Knie und werden mit einem langen Reißverschluss angelegt. Sie sind sehr nützlich bei nassem Gras und schützen vor allem auch vor Brombeerranken.


    LG Diether

  • Hallo all ihr Lieben Zeckengeplagten

    Ich war sicher in meinem Leben schon sehr oft im Wald und muss und kann sagen, daß ich noch nie eine Zecke an meinem Körper hatte.

    Ja, wenn ich ehrlich bin, ich weiß nicht wie die aussehen. Vorstellung habe ich schon. Vielleicht kann mal einer eine Makroaufnahme machen. Hi,hi.

    Bitte nicht so Ernst nehmen, natürlich nicht!! Suchen kann man die ja auch nicht.

    Übrigens habe ich auch keine Probleme mit Mücken. Meine Heide steht auf und zeigt mir einen Stich, weil wohl so ein Biest im Schlafzimmer war.

    Gehört habe ich sie schon. Ich würde mir wünschen, das Coronavirus wären Zecken!!!

    Lieben Gruß Fred

  • Hallo zusammen,


    Es wurde glaube ich bereits erwähnt, aber für die Zecken gibt es zwei Arten von Menschen, die "Stinker" und "Nicht-Stinker". Die "Stinker" (ich zähle mich glücklicherweise dazu) sehen ihr Leben lang keine Zecke oder nur sehr vereinzelt. Die "Nicht-Stinker" sind die Opfer, welche nach jedem Spaziergang, und das nicht nur im Wald(!), Zecken abschüttelen/entfernen müssen.

    Im Gegensatz der weitverbreiteten Annahme lassen sich die Spinnentiere nicht von Bäumen fallen oder ähnliches. Sie sitzten vorweigend auf Gras oder Pflanzenhalmen. Neuerdings soll es sogar eingeschleppte Arten geben, welche aktiv auf ihr Opfer zukrabbeln.


    Die größten Gefahren bei Zeckenbissen: FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und Borreliose


    - FSME: Gegen diese Viruserkrankung, welche eine Hirnhautentzündung auslöst gibt es kein Medikament oder Gegenmittel. Diese kann durchaus tödlich verlaufen. Daher ist es um so wichtiger sich mit dem verfügbaren, gut verträglichen Totimpfstoff davor zu schützen. Der Erreger kursiert vor allem in Süddeutschland, aber es sind durchaus auch Fälle im Rest des Bundesgebiets zu verzeichnen.


    - Borreliose: Von einem Bakterium ausgelöste Infektion. Leider sprechen nur wenige Antibiotika (1.Wahl: 2 Wochen Doxycyclin) und auch nur bei frühzeitigem Einsatz gut an. Wird die Erkrankung nicht therapiert kann es zu lebenslangen Beeinträchtigungen in verschiedener Form kommen. Ca. jeder 20te Zeckenbiss bringt Borrelien mit sich.



    Als Apotheker kann ich folgendes zum Schutz sagen:

    - Trotz allem, zubeißen werden Zecken meist nicht sofort, vielmehr suchen sie erst nach dem für sie idealen Ort. Daher ist es zur Infektionsprophylaxe äußerst wichtig sich nach dem Auenthalt in Wald und Flur, oder auch in Gärten oder Parks abzusuchen.


    - Lange, körperbedeckende Kleidung ist durchaus sinnvoll. Der gemeine Holzbock kann bedingt durch die unterschiedlichen Entwicklungsstadien sehr klein und kaum erkennbar sein. Daher ist ein Kleidungswechsel auch eine effektive Methode um die unerwünschten Parasiten loszuwerden. Zeckenschutzhosen sind natürlich ideal.


    - "Chemischer" Schutz:

    Am Besten schützen handelsübliche Mittel mit 20-50% DEET (Diethyltoluamid). Dies ist jedoch für Schwangere oder kleine Kinder nicht geeignet. Alternativ für diese sollte Icaridin bevorzugt werden. Ätherische Öle oder auch Kokosöl als Repellents kann ebenso erfolgreich verwendet werden, ist jedoch in punkto Wirksamkeit grundsätzlich unterlegen auch wenn es in eingen Fällen überragend wirkt. Weitere, oft angepriesene Mittel sind meist Abzocke, haben keine bewiesene Wirkung und sollten gemieden werden um kein falsches Sicherheitsgefühl zu erzeugen (Vitamin B Einnahme, Globuli, ...).


    Hat die Zecke bereits zugebissen sollte sie vollständig mit Pinzette/Zeckenkarte/Zeckenzange (je nach Körperregion und Geschick) zügig entfernt werden. Die Bissstelle ist zu beobachten ob größflächige Hautreaktionen auftreten die einen Arztbesuch notwendig machen ("Zielscheibe-Erythem").


    LG Thiemo

    Bestimmungsvorschläge anhand von Fotos sind immer unter Vorbehalt und mit Restrisiko!

    Eine Freigabe zum Verzehr können nur Pilzsachverständige vor Ort geben! -> Pilzsachverständige finden

  • Hallo Thiemo,


    Im Gegensatz der weitverbreiteten Annahme lassen sich die Spinnentiere nicht von Bäumen fallen oder ähnliches. Sie sitzten vorweigend auf Gras oder Pflanzenhalmen. Neuerdings soll es sogar eingeschleppte Arten geben, welche aktiv auf ihr Opfer zukrabbeln.

    Im Allgemeinen dürftest du wohl Recht haben. Insbesondere da sie eben meistens eher an Gräsern usw. sitzen, dürften sie wenig Gelegenheit haben, sich auf irgendwas fallen zu lassen.


    Ich habe allerdings einmal eine Zecke beobachten können, die genau das gemacht hat: Da habe ich nämlich ein paar Minuten lang im Wald auf dem Boden gekauert, um ein Pilzfoto aufzunehmen, und auf einmal hat sich eine Zecke von einem Grashalm aus vielleicht 30cm Höhe auf meinen bloßen Arm fallen lassen.


    Beste Grüße

    Sabine

  • Servus!


    Minimale Korrektur zu Thiemos beitrag:
    Meningokokken (Auslöser von FSME) sind Bakterien, keine Viren. Die sind also theoretisch auch mit Antibiotika behandelbar, was aber in dem Moment schwierig wird, wo die sich irgendwo am / im Gewebe des zentralen Nervensystems breit machen. Ich meine mich vage zu erinnern, daß das für etliche Antibiotika ein problem ist, weil die da nicht hin kommen.

    Ähnlich übrigens mit Borreliose - Erkrankungen in späteren Stadien: Sobald die Dinger sich aus dem Blutkreislauf ausklinken, und zB in Gelenken, im nervengewebe oder am Herzmuskel ansiedeln, werden sie von Antibiotika nur noch spärlich erreicht.

    Möglich ist es aber dennoch, bei mir hat's jedenfalls geklappt. Ich müsste jetzt nochmal nachfragen, welches Präparat das war, aber nach 3 Wochen Antibiose i.V. (täglich, jupdedi... Glück gehabt, wenn man sich die Infusionen selbst geben kann) haben auch die Borrelien im Kniegelenk das Zeitliche gesegnet. Und sind bislang nicht wieder aufgetaucht.
    Möglich ist Vieles, aber es klappt eben nicht immer alles. Darum ist Vorsicht stets der beste Weg.


    Übrigens: Eben weil die Tierchen eine ganze Zeit brauchen, bis sie ihren Saugplatz gefunden haben, und weil es dann auch noch recht lange dauert, bis die so vollgesaugt sind, daß sie überhaupt erst Borrelien übertragen können (gegen FSME bin ich selbstverständlich geimpft), verzichte ich meistens auf umfangreiche Vorsichtsmaßnahmen, sondern werde erst später unheimlich pingelig, wenn's ums Dekontaminieren der Kleidung (die muss gleich weg in die Waschmaschine), Duschen und gründliche Körperkontrolle geht.

    So als kleiner Gedankenansatz (muss man aber nicht so machen) und Antithese zum umfassenden Schutzanzug: Ich streune im Sommer gerne mit nackten Waden durchs Kraut. Nachteil: Regelmäßig Zecken an den Beinen. Vorteil: Ich sehe sie sofort, ich spüre sie sogar, weil sie über die Haut laufen müssen und sich nicht in Falten von Hosen etc. verstecken können. Arme analog: Ich bin mit den Händen und Unterarmen ja auch dauernd am Boden am rumkruschteln. Und ja, die sitzen auch gerne massenhaft im trockenen Laub...

    Also auch da krabbeln die an mir herum, und von da kommen die auch an den Hals und an den Kopf (Hand ---> Gesicht, funktioniert ebenso wie die Übertragung von Corona - Viren).

    Aber: Ich habe die nicht gerne in meinen Ärmeln, sondern ich sehe und spüre die gerne direkt auf der Haut rumkrabbeln.

    Konsequenz ist dann, daß mir eine ganze Menge Zecken schon unterwegs auffallen und direkt vor Ort schon abgesammelt werden können.

    Ist - wie gesagt - nur eine Idee, der man nicht folgen muss und vielleicht auch njicht folgen sollte. Wenn's mir nicht zu heiß ist, habe ich auch eine Hose, die über den Schuhen dicht abschließt. Da kommt dann auch nichts drunter, also an die Beine.



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Ähnlich übrigens mit Borreliose - Erkrankungen in späteren Stadien: Sobald die Dinger sich aus dem Blutkreislauf ausklinken, und zB in Gelenken, im nervengewebe oder am Herzmuskel ansiedeln,

    Ich habe einen kennengelernt, im Rollstuhl sitzend, er konnte gar nichts mehr machen, seine Frau

    musste ihn füttern, er konnte sich nicht wach halten, nickte immer wieder ein, zwischendrin erzählte er immer,

    ein schlauer Kopf, war Hochschullehrer, ist schon 10 Jahre her.


    Seine Geschichte war einfach, bei Waldarbeiten hatte er sechs Zecken auf einmal abbekommen,

    war wohl eine zuviel sagte er, Humor hatte er noch.


    Überhaupt nicht spaßig diese Mistviecher. Letztes Jahr hatte ich auch wieder zwei, aber die werden

    immer kleiner, so kleine Exemplare kenne ich von früher her nicht.

  • Lieber Pablo,

    täuschst du dich diesbezüglich nicht?


    Zitat

    Minimale Korrektur zu Thiemos beitrag:

    Meningokokken (Auslöser von FSME) sind Bakterien, keine Viren.



    Beim Auslöser von FSME handelt es sich nach allgemeiner Meinung schon um Viren, daher auch die Möglichkeit sich dagegen impfen lassen zu können.


    Österreichische Apothekerkammer: FSME


    Falls einen eine Zecke erwischt hat und sich bereits festgesogen hat, bewährt sich besonders gut eine Zeckenzange, die ins Tiefkühlfach gelegt wird.


    Durch die Berührung mit dem eiskalten Metall lässt die Zecke beinahe von selbst los. Dadurch besteht kaum mehr Gefahr, dass ein Teil des Tieres zurückbleibt an der Bissstelle.


    LG Roswitha

  • Hallo.


    Hoppla.

    Ja, in der Tat mein Fehler!
    Nicht jede Meningitis wird durch Meningokokken verursacht. :wink:
    Danke für's nochmal zurechtkorrigieren, daß da niemand meine Fake - News für Bare Münze nimmt, streiche ich das oben auch mal weg.

    Die ganz winzigen Exemplare sind die Nymphen einiger Zeckenarten. Die können auch pieksen, saugen auch, sind dabei aber solange blutleer bisweilen deutlich kleiner als ein Millimeter, und was ich im Moment nicht sicher weiß: Ob die überhaupt in der Lage sind, irgendeinen dieser Erreger zu übertragen.

    Medizinisch hat sich in der Behandlung allerdings auch einiges getan in den letzten Jahren, und es erscheinen ja ohnehin immer neue Antibiotika auf dem Markt, die zB auch gegen Borrelien (offenbar aber nicht alle europäischen Stämme gleichermaßen) besser wirken als ähnliche Präparate, die man vor zehn oder fünfzehn Jahren verwendet hat.
    Eine riskante Erkrankung ist es aber in jedem Fall, auch noch bei dem derzeitigen Behandlungsstand.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Beim Umgang mit Zecken bin ich voll und ganz mit Pablo.


    FSME müsste meines Wissens nach durch Viren ausgelöst werden. Borrelien sind laut Wikipedia mehrere Arten von Bakterien, welche Infektionskrankheiten auslösen, die als Borreliose zusammengefasst werden.


    Borreliose – Wikipedia


    LG Matthias

  • Interessant der tip mit der Pinzette im TK. Wir haben unserem Hund jetzt mal bravecto gegeben, das hilft scheinbar gabz gut, eine ist schon abgefallen.

    Evtl nehme ich auch mal ne Tablette :P

    Ferner meine ich, dass insbesondere die Nymphen gefährlich sind Betreff Übertragung.

    Lg jens

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