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Pilz im Hochbeet

  • Hallo, Janina!


    Was es auch ist: Die Entwicklung zu fertigen fruchtkörpern ist noch nicht abgeschlossen. Das sieht mir in dem Stadium nach der Anamorphe (Nebenfruchtform, asexuelles Stadium) eines Kernpilzes aus, vielleicht eine Hypocrea oder ein Hypomyces (beides kernpilzgattungen, deren Hauptfruchtform aus kleinen Apothecien in einem größeren, flachen Stroma besteht). Ein Schleimpilz wäre theoretisch auch möglich.
    Tja, was nun machen damit? Eigentlich nix. Egal ob Pilz oder Schleimpilz, den lebenden Pflanzen wird der nicht schaden. Die interessieren ihn nicht, sondern er ernährt sich von dem abgestorbenen organischen Material in der Pflanzerde. Im Grunde sogar nützlich, weil er den Holzmulch zB so umsetzt, daß nachher die Pflanzen mehr damit anfangen können.
    Giftig ist der Pilz schlimmstenfalls dann, wenn er in relevanten Mengen verzehrt wird (wie alle Pilze), er kann auch die Pflanzen nicht kontaminieren (selbst wenn er "giftig" sein sollte).
    Also ich würde den einfach da rumwachsen lassen, seine Arbeit tun, die Fruchtkörper beobachten, was noch draus wird. irgendwann verschwindet er wieder. Also zumindest die Fruchtkörper. Um den weg zu bekommen müsstest du ohnehin die komplette Erde im Hochbeet austauschen, denn das (unsichtbare) Mycel des Pilzes wird die sicherlich schon mehr oder weniger komplett durchzogen haben.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

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