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Pilze aus dem Kübel

  • Hallo zusammen,

    ich habe heute festgestellt, dass eine meiner chilis wohl etwas zu viel Feuchtigkeit abbekommen hat im Gewächshaus, heißt es haben sich Pilze gebildet. Ich kenne mich leider absolut nicht mit Pilzen aus, daher möchte ich euch bitten mir bei der Bestimmung zu helfen und ob diese Giftig sind.

    Der Kopfdurchmesser beträgt ca. 2-3cm und schaut aus wie Nippel.

    Stil hat eine Länge von ca 6cm und ein Durchmesser von ca 2mm.

    Substrat ist Tomatenerde von Compo


    Viele Grüße
    Timo

  • Hallo Timo


    Sieht für mich nach einem harmlosen Samthäubchen (Conocybe sp.) aus.

    Genauer bestimmen kann man die nur mikroskopisch.


    Soweit ich weiss, sind die alle ungiftig, jedoch keine Speisepilze.


    Viele Grüsse

    Raphael

  • Hallo Timo,


    mit diesem Problem bist du nicht allein.

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Salut!


    Bei Samthäubchen (Conocybe s.l., inc. Pholiotina) wäre ich nicht ganz so sorglos, was die Giftigkeit betrifft. Da sind schon ein paar giftige dabei, zumindest bei Pholiotina auch stark neurotoxische Arten. Conocybe wohl vorwiegend Magen-Darm, wenn überhaupt.

    Aber: Ist im grunde wurschd, weil das wie alle Pilzgifte ja erst wirkt, wenn in relevanten Mengen im menschlichen Magen und Darm verstoffwechselt.
    Die Pflanzen bekommen nichts davon ab, die können nicht kontaminiert werden, Anfassen ist ja auch wie bei allen Pilzen ungefährlich. Auch an den Pflanzen anhaftetde Sporen sind harmlos.
    Die Pilze in der Pflanzerde sind für die PFlanzen letztlich von Vorteil, weil die Nährstoffe aufschließen können und für die Pflanzen erst verfügbar machen.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Das ist mal wieder typisch für mich. Habe mich mit den beiden Gattungen schon intensiv beschäftigt, die Monographie von Hausknecht gekauft, ein experimentelles Bestimmungsprogramm mit Merkmalen gefüttert, aber mit dem Speisewert bzw. der Giftigkeit habe ich mich nie bewusst beschäftigt. :hmmm:


    Werde mich beim Thema Essbarkeit wohl lieber zurückhalten ;)


    Lg, Raphael

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