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Hilfe ... was wächst da aus der Hauswand!?

  • Hallo Leute,



    ich hoffe bei Euch Hilfe zu finden. Hab keine Ahnung an wen ich mich momentan sonst wenden kann. Jemand aus der Familie ist in ein uraltes Haus gezogen. Haben viel Arbeit und Herzblut reingesteckt, fast ausschließlich auf Eigenkosten, obwohl es nur gemietet ist. Jetzt nach wenigen Wochen wo die darin leben ... lebt das Haus mit ihnen. <X

    Vermutet wird ein Pilz der da aus der Hauswand kommt (Innenraum/ Flur) ... Vermieterin informiert ... die hat ihn grob angeschnitten, Alkohol drauf und fertig. Das kann es doch nicht sein, oder!? Vielleicht ist das Teil gesundheitsschädlich!? Wer weiß!? Hat jemand einen Tip? Würde mich sehr freuen ... LG und alles Gute Max

    Sorry wenn ich hier völlig falsch gelandet bin, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt :)


    Danke im Voraus ...

  • Ich glaube, Für Dich ist nicht so wichtig, die exakte Art der Pilze zu bestimmen (für die weitere Informationen, auch in Form von besseren Bildern notwendig wären), sondern Dir ganz grundsätzlich darüber im Klaren zu sein, dass solche Pilze nicht ohne ausreichende Wasserversorgung gedeihen können. Ein nachhaltiger Feuchtigkeitsschaden der Hauswand ist also lebensnotwendige Voraussetzung für diese Pilze..

    Sorry

  • Hey, ich bedanke mich recht herzlich! Nein um die genaue Bestimmung geht es uns nicht wirklich. Eher darum, was macht der da und ist es für Mensch und Tier schädlich!? Ich habe auch schon gesagt, es muss ja einen Grund geben das da überhaupt etwas wuchern kann!? Na wenn der dem Verzehr geeignet wäre, wäre es ja halb so schlimm 🙈😂

    Nein Spaß bei Seite ... finde es ganz schlimm, denn diese Familie ist aus der Not dort eingezogen. Ich hätte ein solches Projekt nie gestartet und es hat genug dagegen gesprochen ... aber es war nichts anders möglich.
    Die Finanziellen Mittel stehen nicht zur Verfügung und ich möchte denen wenigstens so helfen können, das wissen wo man dran ist um vor der Vermieterin argumentieren zu können... ist doch alles ka... e 😢


    Danke jedenfalls und ich denke das wird zum Fass ohne Boden ...

  • Hallo,


    da brauchst du noch nen paar bessere Fotos. Vom Anschein her sehen die etwas wie Röhrlinge aus. Aber irgendwie bin ich trotzdem skeptisch, wegen dem Standort.Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren.


    Freundliche Grüße

    Ich frag mal nach ... aber wie gesagt ... wurde angeschnitten und mit Alkohol behandelt ... meld mich falls ich noch Bilder bekommen kann ...

  • Das eine ist wo er angeschnitten wurde ...


    Der Flur ist nicht ganz Dicht und wird nicht beheizt ... wobei zu dieser Jahreszeit ja eh nicht ...

  • Hallo Max,


    sieht nach einem Filzröhrling (Gattungen "Xerocomus" oder "Xerocomellus") aus. Gesundheitsschädlich ist der Pilz nicht. Um die Art weiter einzuschränken benötigen wir ein komplettes Schnittbild (Hut, Röhren, Stiel) und die Angabe, welche Bäume (der Pilz lebt in Symbiose mit Bäumen) in der Nähe der Außenwand stehen.


    - Alkohol drauf und fertig ist keine Lösung.

    - Um den Pilz endgültig los zu werden an der Stelle an der das Myzel eindringt abdichten. Die Wand (wenn feucht) solltest du versuchen zu trocknen.

    Ach ja, es ist übrigens ratsam die Außenwand durch eine Noppenfolie gegen eindringende Feuchtigkeit zu schützten.


    Grüße Gerd

  • Hallo MaxPilz,

    als Mieter ist man in einer solchen Situation nicht rechtlos. Da die Gefahr besteht, dass sich mit der Zeit allergener Schimmel bildet, kann man vom Vermieter verlangen, dass er die Wand auf seine Kosten trocknet, wenn das echte Wohnräume sind und nicht bloß ein selten betretener Kellerraum ist. Hatte ich vor zwei Jahren in meiner Wohnung auch. Zuerst muss man mal die Feuchtigkeit in der Wand nachweisen. Baufirmen, Bausachverständige, vielleicht auch Mietshausverwaltungen haben Wandfeuchtigkeitsprüfgeräte (das ist so ein Metallfühler mit abgerundetem Ende, der an die Wand gehalten wird, über das Display lässt sich dann die Wandfeuchte ablesen). Danach wird der Vermieter informiert und aufgefordert, die Wand mit einem Wandtrocknungsgerät (haben die Baufirmen, Malermeister usw. auch) trocknen zu lassen und dafür zu sorgen, dass die Wand nicht nachfeuchtet bzw. wieder durchfeuchtet. Weigert er sich, könnte man, falls man eine Rechtsschutzversicherung oder eine Advocard oder so etwas hat, einen Fachanwalt für Mietrecht informieren, der schreibt dem Vermieter einen Brief mit passendem Inhalt. An den entstehenden Kosten darf der Mieter jedenfalls nicht mitbeteiligt werden. Misslingen die Trocknungsversuche, kommt auch eine erhebliche Mietminderung in Betracht.

    Freundliche Grüße

    StephanW

    Für meine hier gemachten Aussagen zu Pilzen übernehme ich keinerlei Haftung, es sind insbesondere keine Essfreigaben.

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