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Am Stumpf einer Kiefer

  • Hallo, MArcus!


    MAkroskopisch erinnert das schon an Diplomitoporus flavescens:



    ...wobei von den gelben Poren halt hier nur noch wenig zu sehen ist. Die fruchtkörper sind allerdings ja auch schon ganz schön verwittert, da kann sowas natürlich schon verblasst sein. Auch die Poren scheinen auf deinen Bildern etwas zu fein zu sein, aber das ist ohne skala halt schwer zu schätzen.

    Ist jedenfalls nur ein vager Gedanke, diesen Pilz müsste man für eine Bestimmung auf jeden Fall mikroskopieren - falls er denn mikroskopisch noch was her gibt.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo Pablo,


    vielen Dank für deinen Beitrag. Nach einem Vergleich mit weiteren Bildern im Internet scheint auf jeden Fall eine sehr große Ähnlichkeit zu bestehen. Mir (Laie) fallen keine anderen Arten ein, die noch in Betracht kämen. Vom Geruch her würde ich mein Exemplar als unauffällig beschreiben, sodass Climacocystis borealis schon mal ausscheiden dürfte.


    VG Marcus

  • Hallo, Marcus!


    Für den Nordischen Porling wären die Poren hier auch wirklich viel zu fein. Das kann man in dem Fall schon dadurch ausschließen.

    In FRage kommen aber noch einige Saftporlinge (Oligoporus s.l. & Tyromyces), darum auch der Hinweis auf auf die "Mikropflicht", die bei sehr, sehr vielen Porlingen besteht.



    LG, Pablo.

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  • Hallo, Marcus!


    Jein.
    Systematisch gesehen sind Porlinge keine einheitliche "Familie".

    Es gibt zwar eine Familie der "Polyporaceae", aber da gehören eben nicht alle Porlinge rein, die hier in Frage kämen.

    Diplomitoporus flavescens: Ja, der gehört zu den Polyporaceae.
    Eine Postia (div. Arten möglich), Oligoporus oder Tyromyes: nein, das wären Dacryobolaceae (wobei ich das auch mal nachlesen müsste warum).

    Climacocystis borealis, ebenso wie eine beliebige Art der Gattung Antrodia: Fomitopsidiaceae
    Was hier eher nicht in Frage kommt, aber das Spektrum joch etwas erweitert: Oxyporus = Schizoporaceae.


    :wink:


    Aber auch da kann man sich behelfen: "Polyporaceae s.l." dran schreiben, und auf die oftmal inzwischen genetisch argumentierte Familieneinteilung keine Rücksicht nehmen.



    LG; Pablo.

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