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Austernseitlinge züchten

  • Hallo,

    natürlich kannst du die essen, am besten sind halt die Kappen die Stiele sind halt etwas hart. Die Farbe der Kappen geht von weiß - grau - graublau bis braun zum einen Sorten bedingt aber es variiert auch bei verschiedener Beleuchtung.

    Dieses kümmer Wachstum ist ein Zeichen für zu viel CO 2,

    ich habe meine Blöcke die fruchten auch einfach so im Bad rumstehen.

    Gruß Matthias

  • Hallo Sönke,

    Ich habe schon an Einfrieren gedacht, denn in der Natur kann das Myzel ja auch im gefrorenem Erdboden Wochen oder sogar Monate überleben. Und auch Myzel an/in beimpften Baumstämmen kommt in der Regel ja gut durch den Winter.

    Hat da jemand Erfahrung?

    Vielleicht hat das einfach noch niemand probiert. Aber dann kannst du es ja mal versuchen und uns an deinen Erfahrungen teilhaben lassen :)


    Beste Grüße

    Sabine

  • Hallo Sabine


    Ja, so ähnlich dachte ich auch. Habe jetzt einen 4 kg Block nach der ersten Welle geteilt. Mit den "Innereien" der einen Hälfte habe ich neues Substrat beimpft. Wächst schneller durch, als erwartet. Kommt am 03.04. in die Fruchtungsphase.


    Die andere Hälfte habe ich in einem Gefrierbeutel gesteckt, mit so wenig Luft wie möglich verschlossen und ab in den Gefrierschrank.

    In 4 Monaten werde ich die Hälfte langsam, im auf volle Kälte (ohne Füllung unten - 2° C) gestellten Extra - Kühlschrank wieder auftauen, bis der Schrank auf + 7° C gestellt ist. Dann werde ich das zubereitete Substrat für 2 Tage dazustellen. Eimer und Kühlschrank werden vorher natürlich mit der erforderlichen Menge Desinfektionsmittel behandelt. (mache ich mit meinem Substrat - Eimer, seit ich mit der Zucht anfing. Hat Immer super funktioniert.)

    Dann werde ich, wieder mit den "Innereien" des Blocks, das Substrat vermischen und das übliche Procedere durchführen.

    Gebe dem Ganzen die doppelte Zeit zum Durchwachsen. Was kann passieren? Es schimmelt, es bleibt alles wie es ist oder es funktioniert.

    Letzteres wäre natürlich genial. Würde dann auch deutlich längere Einfrierzeiten ausprobieren.


    LG

    Sönke

  • vor vielen Jahren hat mein Bruder mehrere Baumstumpf Abschnitte mit Austernpilzbrut beimpft, über Winter tief eingebuddelt, mit lockerer Erde und Lsub abgedeckt im Fühjahr raus geholt und dann hatten wir im Vollschatten unter Haselnussbäumrn 2 Jahrelang Austernpilze satt.

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