Hallo, Besucher der Thread wurde 4,2k mal aufgerufen und enthält 21 Antworten

Gymnopilus sp.?

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank für eure Beiträge. Das Habitat würde ich als Brachland beschreiben, bis zu den nächsten Bäumen (Pappel, Birken) sind es ca. 150 m gewesen. Hier ein Foto aus der Ecke:



    Der Pilz selbst wuchs an einer kleinen Böschung (ca. 0,8 m hoch), dahinter ein trocken gefallenes Wasserbecken, wohl aus Zeiten, als aus den Seen in der Nähe noch Kies gefördert wurde.


    VG Marcus

  • Hi,


    sieht es für euch nicht auf dem Bildern etwas danach aus als würden die aus morschem Holz wachsen ??? Für mich schon.Holzstückchen können überall rumliegen. Mich verwirren diese wolligen flocken am unteren Stielbereich. Vielleicht doch eher ein Flämmling oder was ganz anderes :) ???


    Viele Grüße

  • Habe einen tip vom Pv bekommen... Es Handelt sich hier um den Fettigen schüppling.

    Lg jens

    Hi,


    echt bei dem habe ich auch geguckt, habe aber gedacht der passt nicht. Ich habe den Pilz weniger fettig interpretiert :) .

    Ist zwar nicht mein Beitrag, aber wenn er sicher bestimmt ist, bin ich auch zufrieden, wieder etwas gelernt zu haben. Also Dankeschön


    Viele Grüße

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank für eure Beiträge. Ich hätte nicht gedacht, dass meine Aufnahmen eine so angeregte und interessante Diskussion auslösen können.


    In der Tat war die Oberfläche schon markant, feucht, wohl auch fettig (hätte ich jetzt so bei Pilzen nicht erwartet). Ich hatte es eher auf die Lage (durch die Böschung beschattet und noch Restfeuchte aus der Nacht). Wobei eigentlich genug Luft an den Pilz herankam und so feucht war es an der Stelle eigentlich auch nicht.


    Und so ein Forum wie dieses ist wirklich eine feine Sache. Ansonsten hätte wohl noch keines meiner Pilzfotos eine zutreffende Bezeichnung erhalten.


    VG Marcus

  • feedback:

    Zuerst, der Pilz sieht im Forum zwar sehr gross aus, ist er aber nicht, Hutdurchmesser meist nicht mehr als 6 cm.

    Hut jung stark klebrig - schleimig, wenn älter, dann trocken mit feinen angedrückten Schüppchen, der Hutrand ist jung braun fransig,

    der Stiel hat dauerhaften fasrigen Ring, darunter ist er braun flockig - schuppig, an der Basis hat er feine Scheinwurzel.

    Vorkommen meist im Boden liegendes Holz.

    Der Pilz ist eher selten.

  • Hallo zusammen,


    ich weiß dann ja, wo ich noch mal hinschauen kann. Ich suche dann nach dem Holz im Boden und fühle den Pilz auch noch einmal unter den neuen Gesichtspunkten. Vielleicht werde ich ja in Bezug auf das Holz auch fündig.


    VG Marcus

  • Ich hoffe nur noch auf trockenes Wetter. Meine geplante Tour vom Montag ist leider ins Wasser gefallen. Und bis einschließlich Freitag wird es wohl leider nichts. Aber dann am Samstag, spätestens am Sonntag muss ich da noch mal hin. Es reizt mich einfach selbst. Immerhin ein seltener Pilz und ich weiß auch sehr genau, wo ich suchen muss. Erst war es so trocken und ich fand nur alte Pilze und nun regnet es ständig und komme nicht noch einmal zu den Pilzen. Klar, es gibt kein falsches Wetter, nur falsche Kleidung. Doch bei Regen zieht es mich einfach nicht raus in die Pilze. Ich meine, auch meine Kamera ist nicht so begeistert, wenn ständig Regentropfen fallen.

  • Hallo zusammen,


    wie angekündigt, bin ich nochmal zur Fundstelle zurückgekehrt. Es hat u. a. witterungsbedingt etwas länger gedauert als zunächst geplant. Gestern war es nun soweit:


    Hier das Umfeld des Pilzes - kein Baum oder wenigstens ein Baumstumpf:


    Also mal genauer nachschauen. Und ja, es ist Holz da:


    Auch ein weiteres Exemplar hatte, wenn auch auf den Fotos nicht so gut zu erkennen, Holz am Fuß:


    Und der Hut - er passt zu seinem Namen. Also ich wüsste nichts mehr, was gegen den Fettigen Schüppling sprechen würde.


    Danke noch einmal für die Bestimmung.


    VG Marcus

  • Servus!


    Passt schon, die einschätzung von Jörgs PSV - Kollegen: Pholiota lucifera (Fettiger Schüppling) ist eine sehr plausible Bestimmungsidee. :thumbup:



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

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