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Das beste Substrat - Master‘s Mix

  • Hallo Leute, 😄


    seit lĂ€ngerem schaue ich immer wieder wie in Amerika die Pilze gezĂŒchtet werden. 300kg Pilze im Monat keine Seltenheit.


    Fast alle benutzen ein Substrat aus 50% SojahĂŒlsen und 50% Hartholz
    Dabei soll der grĂ¶ĂŸte Ertrag rauskommen. Manche berichten ĂŒber fast 40% Prozent bei der 1. Welle.

    Dabei sind die nÀchsten Wellen zu vernachlÀssigen.


    Hat vielleicht schon jemand Erfahrung mit dem Master‘s Mix? WĂŒrde mich mal interessieren.


    Lg Daniel


    Edit by Hiatamandl

    Ich habe den Beitrag mal etwas entschÀrft, soll ja keiner auf dumme Ideen kommen.

  • Morgen!


    Richtig, Links zu gewerblichen & rein kommerziellen Seiten sind hier nicht erlaubt.
    Solange da aber kein Link drin ist, kann ich es mal stehen lassen, erlaube mir aber eine Anmerkung dazu.


    Das angebotene Produkt ist eine ökologische Katastrophe, und sollte darum auf gar keinen Fall genutzt werden!
    Sojaanbau ist grundsĂ€tzlich einer der katastrophalsten globalen Artenkiller. Selbst "Bio-Soja" hat noch einen entsetzlichen Impact auf die LebensfĂ€higkeit sehr vieler Ökosysteme, ganz zu schweigen von der ganzen anhĂ€ngenden Industrie (Verarbeitung, Transport, Handel etc.). Dabei ist nicht nur der extrem hohe Beitrag zum Klimawandel, sondern auch die Vernichtung von funktionierenden Biotopen nicht nur am Anbauort sondern auch und besonders durch Emissionen (DĂŒngung / sonstige Chemie / Abfallprodukte) in Biotopen weltweit (!!!) ein entsetzlich hoher Faktor fĂŒr das immer schneller voranschreitende Biotop- und Artensterben.
    Sojaprodukte zerstören in einem Höllentempo unsere Lebensgrundlage (BiodiversitÀt!) bzw. die Lebensgrundlage unserer Kinder und Enkel.
    Die Nutzung von Hartholz dazu macht die Sache noch viel, viel schlimmer. Nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus klimatischer Sicht. Jeder gefÀllte Baum, der einfach nur zerschreddert wird, ist eine ökologische und klimatologische Katastrophe.
    Wer also ein Interesse daran hat, daß die eigenen Enkelkinder noch einen bewohnbaren Planeten vorfinden, sollte solche Produkte nicht nutzen. Zumal fĂŒr einie eigentlich wunderbare Sache wie Pilzzucht...
    ...dabei geht das ebenso gut mit ökologisch viel vertrÀglicheren Substraten, insbesondere aus lokalen Regionen.

    Eigentlich sollte man sich auch dafĂŒr einsetzen, daß solche Produkte mit derart katastrophaler ökologischer Bilanz auf dem europĂ€ischen Markt (eigentlich weltweit, aber das ist wegen der Geldgeilheit der AktionĂ€re der dahinter stehenden Großkonzerne kaum möglich) nicht gehandelt werden dĂŒrfen. Damit wĂŒrde man kommenden Generationen einen noch grĂ¶ĂŸeren Gefallen tun.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur VorschlÀge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >PilzsachverstÀndigen<.

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  • Hiatamandl

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