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November@Brandenburg 7: Graugrüner Milchling - Lactarius blennius

  • Hallo Pilzfreunde


    Heute im Buchenwald mit vereinzelten Kiefern und Fichten fand ich viele dieser Milchling.


    Deutlicher Geruch, den ich nicht bezeichnen kann.


    Milch weiß und weiß bleibend, deutlich bitter und etwas scharf, beides erträglich.


    Ich denke an den Süßlichen Buchenmilchling, hatte den aber noch nie bestimmt und bspw die Schärfe "irritiert" mich auch.


    Habt ihr einen Tipp für mich? Danke vorab







    Beste Grüße

    Reike

  • Hi.


    Das ist gar nicht wirklich zu erklären... Sieht halt auch in der Blässe so aus wie ein paar Dutzend blenniusse, die ich heute so nebenher in der Hand hatte.
    Scheuslich zu beschreiben, dieser ominöse Gesamteindruck, der sich so aus der bisherigen Funderfahrung zusammensetzt.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • ReikeT

    Hat den Titel des Themas von „November@Brandenburg 7: Milchling, welcher?“ zu „November@Brandenburg 7: Graugrüner Milchling - Lactarius blennius“ geändert.
  • Beorn ich habe vielleicht 15 davon gesehen, alle in guter Form, paar Tage Altersunterschied.


    Alle waren genauso hell.


    Die Milch lese ich überall als scharf beschrieben, teilweise als sehr scharf. Ich fand die erträglich scharf, habe aber auch nach rund 15 Sekunden ausgespuckt. Nirgends finde ich die Milch als bitter beschrieben, habe diese aber so empfunden.


    Hast Du oder hat jemand anderes eigene Geschmackserfahrung mit dessen Milch, oder eine alternative Erklärung?


    Vielen Dank vorab

    Reike

  • Halll, Reike!


    Die Geschmacksproben, die ich da bisher genommen habe, waren schon alle deutlich scharf, aber eher moderat, also nicht wie zB Lactarius acerrimus oder so.

    An eine Bitternote kann ich mich nicht konkret erinnern, das müsste ich mal nachtesten. Die mischt sich aber gelegentlich bei Milchlingen verschiedener Arten mit rein.


    Theoretisch kämen noch Arten aus der Gruppe um Lactarius pallidus in frage, aber den kenne ich weder mit dunklen Tropfflecken (die er aber vielleicht haben kann), noch mit so deutlicher Zonierung (kann eventuell auch vorkommen), noch mit Olivtönen an Hut- und Stieloberfläche (kann pallidus ziemlcih sicher nie haben). Eventuell sind die Fruchtkörper von blennius im Spätherbst tendenziell blasser als im Sommer?



    LG; Pablo.

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  • Dank Dir Pablo für Deine Einschätzung.


    Vielleicht habe ich heute nochmal die Chance. Dann würde ich mich darauf konzentrieren, herauszufinden, ob diese bitter-scharf-Kombi konsistent bei mehreren Fruchtkörpern vorhanden bzw für mich wahrnehmbar ist und berichten.

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