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Oktoberfunde – Teil 34: Blutroter Hautkopf, Grubiger Milchling, Riesengallertträne, Schwarzgebänderter Harzporling

  • Hallo!



    Bei diesen hier bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich richtig liege…


    105. der blutrote Hautkopf - CORTINARIUS SANGUINEUS, gewachsen im feucht Moos im Mischwald mit Kiefern, Fichten,..


    106. am ehesten der Grubige Weißtannenmilchling - LACTARIUS INTERMEDIUS???


    (Da kein Geruch vorhanden war unwahrscheinlicher der Grubige Milchling - LACTARIUS SCROBICULATUS).


    Mischwald mit Tanne, Fichte, Buche, kalkhaltiger Boden. Milch rasch gelb verfärbend. Stiel hohl.


    107. Riesengallertträne - DACRYMYCES CHRYSOSPERMUS: zumindest halte ich das bunte Ding dafür.


    108. Schwarzgebänderter Harzporling - ISCHNODERMA BENZOINUM: Die Holzart konnte ich nicht feststellen. Die Bänderung schön ausgeprägt.


    Korrekturen immer erwünscht!


    Danke u liebe Grüße!


    Alex

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!


    Ich bin kein Pilzexperte, nur ein mykologisch interessierter Laie!


    Offizielle Freigaben kann es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort geben!

  • Hallo Alex,


    dein Bluthautkopf sieht auch für mich danach aus. Hier ist einer, den ich neulich fand (zu meiner großen Freude habe ich dieses Jahr zwei neue Bluthautkopf-Stellen bei mir in der Gegend entdeckt; viele andere Hautköpfe kann ich hier in den Wäldern mit der Sense mähen, aber die Bluthautköpfe sind leider rarer gesät):


    Beste Grüße

    Sabine

  • Hallo Alex,

    Mischwald mit Tanne, Fichte, Buche, kalkhaltiger Boden

    Das ist natürlich die denkbar blödeste Situation, wenn Tanne und Fichte am Fundort vorkommt. Die beiden Grubigen können dann sogar durcheinander wachsen. Basenreiche Böden mögen auch beide Arten.

    Auf der Hutoberfläche sieht man's hier nur schlecht aber dafür am Hutrand: Den zu Schüppchen zusammen neigenden Haarfilz. Das ist typischerweise bei Lactarius scrobiculatus der Fall. Daher wäre ich hier gegen L. intermedius. Auch der Hut scheint recht kräftig gelb-gelbbraun gefärbt zu sein, da ist der Tannenbegleiter eigentlich blasser. Dann gibt's noch so Feinheiten wie ein Rosa Reflex in den Lamellen von L. intermedius, aber das kann man nur in Natura prüfen. Ich denke hier ist der Gubige Fichten-Milchling sehr wahrscheinlich.


    LG Thiemo

    Bestimmungsvorschläge anhand von Fotos sind immer unter Vorbehalt und mit Restrisiko!

    Eine Freigabe zum Verzehr können nur Pilzsachverständige vor Ort geben! -> Pilzsachverständige finden

  • Hallo zusammen


    Der Grubige Milchling ist bei uns in den Bergen ein totaler Massenpilz. Ich habe dieses Jahr wirklich unzählige Exemplare davon gesehen und die Bilder oben haben mich gleich an diesen erinnert. Genauer untersucht habe ich ihn eigentlich nur einmal. Sein Geruch hat mich damals an eine Holzkiste voller Äpfel erinnert, die schon etwas länger gelagert wurden. :) Jedoch war der Geruch eher dezent, dass ich mir auch vorstellen könnte, dass er je nach Exemplar auch nur sehr schwach oder vielleicht mal fast neutral riechen könnte.

    Ein Vorteil, zugleich aber leider auch Nachteil ist, dass es bei uns fast keine Tannen gibt. Vorteil deshalb, da dadurch die Bestimmung natürlich einfacher ist. Nachteil deshalb, weil man ihn so nicht mit dem Grubigen Weisstannenmilchling vergleichen kann.

    Auf der Hutoberfläche sieht man's hier nur schlecht aber dafür am Hutrand: Den zu Schüppchen zusammen neigenden Haarfilz. Das ist typischerweise bei Lactarius scrobiculatus der Fall.

    Vielen Dank Thiemo für diese sehr interessante Information. Da ich gerne noch etwas dazulernen würde, wollte ich nochmal nachfragen, ob du damit diese Fransen am Hutrand meinst? Bei einem meiner Funde sieht man diese auch:




    LG

    Benjamin

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  • Der Biologe

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