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Am Sonntag, im Koglwald

  • Schönen Nachmittag; der Koglwald liegt oberhalb von Klöch, Südsteiermark, es sind Traubeneichen, Rotbuchen. Die Fotos stammen von gestern, Sonntag. 1 (4 Bilder) - nehme ich an, ist Schizopora paradoxa. Bei 2 - die folgenden 5 Bilder - habe ich Probleme, es sind hellbraune Schichten auf liegenden Holzstrünken, gehen aber über Blätter etc. Oben (d.i. eig. unten) gefältelte Fruchtschicht, wie ein Hirn, unten filzig, weiss. Die Sporen sind sehr klein, länglich (s. Foto, Basidie). Sete sind keine da. Mehr traue ich mich nicht zu sagen. Danke für jede Antwort, Schönen Gruß, Iwolgin.

  • Salve!


    Der zweite ist Phlebia tremellosa (Gallertfleischiger Fältling), die Fruchtkörper sind halt relativ alt und verwittert. Der muss auch nicht immer deutliche Hüte bilden.

    Der erste ist schwieriger, die Sporen könnten schon zu Schizopora passen, mit dem teils eher poroiden, insgesamt relativ regelmäßigen und feinen Hymenophor würde ich eher richtung Schizopora radula als paradoxa tendieren. Man müsste aber mikroskopisch vor allem was von den Hyphen (Trama und Subikulum basal), Inkrustierungen in den Zähnchenspitzen und Elemente des hymeniums (Basidien, zystidiolen, kopfige Elemente) sehen...



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Danke, Joe und Pablo, für die Hilfe. Aufgefallenist mir der starke pilzartige-süssliche Geruch, wie bei einem frischen Pilzgericht. Jetzt ist es klar, um die Schizopora werde ich mich noch genauer kümmern - schönen Gruß Iwolgin

  • Salut, Iwolgin!


    Den Geruch kannst du in dem Fall ignorieren. Der typische Geruch von Phlebia tremellosa ist unspezifisch, aber auch stark wandelbar (wie bei vielen dieser Pilze), und je kann je nach äußeren Einflüssen und Stoffwechselvorgängen im Fruchtkörper und / oder im Mycel variabel ausgeprägt sein.



    Lg; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Danke, Pablo. WO, BITTE, kann ich mich genauer informieren? in meinen Büchern ist nichts drinnen (Cetto, Bon....) Gruß, Iwolgin

  • Hi.

    ich fürchte, diese Angaben zum Geruch wirst du nirgendwo finden.

    Das ist schlichtweg meine individuelle Beobachtung, nach so etlichen Dutzend beobachteter Fruchtkörper.

    Zum Glück ist Phlebia tremellosa auch ohne Geruch (und auch ohne mikroskopische Eckdaten) in den allermeisten Fällen schon sicher bestimmbar.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hi.

    ich fürchte, diese Angaben zum Geruch wirst du nirgendwo finden.

    Das ist schlichtweg meine individuelle Beobachtung, nach so etlichen Dutzend beobachteter Fruchtkörper.

    Zum Glück ist Phlebia tremellosa auch ohne Geruch (und auch ohne mikroskopische Eckdaten) in den allermeisten Fällen schon sicher bestimmbar.

  • DANKE, Pablo, für die beiden Antworten - Auricularia und Phlebia. Hirn-Zitterpilz, Eingeweide-Zitterpilz etc. sind Ausdruecke aus alten Büchern, mir gefallen sie einfach. Und als alter Lehrer weiß ich, daß sie gute Merkhilfen sind. Ich besorge mir jetzt die "Großpilze Badenwürttembergs", dann wird es leichter für mich.....Schönen Gruß, Iwolgin

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