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Dezemberfunde 2020 – Teil 9: Klein, kleiner, am Kleinsten – Ohrlöffelstacheling, Fichtenzapfenrüblinge, Bucheckernbecherling

  • Hallo Zusammen!


    Dieses Mal zeige ich Euch ein paar Winzlinge, wobei der kleinste ein sehr erfreulicher Erstfund ist!



    18. Für mich ein ganz besonderer Fund, da bei mir in der Gegend Kiefern extrem selten sind. Daher fehlen auch meist die klassischen Kiefernbegleiter, da die Verbreitung der Pilz offenbar über so große Entfernungen nicht gut klappt. Hier aber ein Klassiker „vor der Haustür“: der Ohrlöffelstacheling - AURISCALPIUM VULGARE:


    19. Dann brav auf Fichtenzapfen der Fichtenzapfenrüblinge in klein - STROBILURUS ESCULENTUS: oder haltet Ihr noch was anderes für wahrscheinlich?


    20. und anschließend ein großartiger Mini-Fund – der Bucheckern-Becherling - HYMENOSCYPHUS FAGINEUS. Da stoßen Auge und auch das Handy an ihre Grenzen.


    Liebe Grüße!


    Alex

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!


    Ich bin kein Pilzexperte, nur ein mykologisch interessierter Laie!


    Offizielle Freigaben kann es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort geben!

  • Hallo Alex


    Bei den ersten beiden Bildern von 19 sehe ich eher einen Mäuseschwanz. Für einen FiZaRü fehlt mir da ein wenig das Gelb-bräunliche.

    Die unteren beiden Bilder von 19, hast du da mal dran gerochen? Der erinnert mich an einen Fichtenzapfenhelmling. Aber den hatte ich immer nur im Frühjahr. Kann der eigentlich, wie sein Kompagnon auch außerhalb des Frühjahrs vorkommen?

    :/


    LG Matthias

    Bei allen online "bestimmten" Pilzen handelt es sich lediglich um Bestimmungsvorschläge.


    Gezeigte Pilze zu 100 Prozent sicher nur über Bilder zu bestimmen ist nicht möglich, deren Verzehr kann im schlimmsten Falle tödlich enden!

    Eine Verzehrfreigabe gibt es ausschließlich vom Pilzsachverständigen/Pilzkontrolleur/Pilzberater vor Ort!


    Finde HIER den nächstgelegenen PSV

  • Hi.


    Zapfenrüblinge (Strobilurus spec.) gibt es auch in rein weiß. Jede der drei Arten kann auch Fruchtkörper mit Pigmentverlust bilden. Jung und mit reduzierter Lichteinwirkung sind die Fruchtkörper fast immer weißlich. Auch die "dreifarbigen" Stiele entwickeln ihr Farbspiel erst nach und nach.

    Von der Wuchsweise her habe ich an Alex' Bestimmung keine Zweifel, denn Mäuseschwänzchen hätten noch etwas gedräntere Lamellen und einen deutlich bereiften Stiel.


    Bei den Becherchen muss man etwas skeptisch bleiben, es gibt mehrere weißliche Arten aus unterschiedlichen Gattungen, die mehr oder weniger arg ähnlich sind und ebenfalls Buchencupulen aufessen können.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

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