Hallo, Besucher der Thread wurde 299 mal aufgerufen und enthält 9 Antworten

Rubroboletus Rubrosangineus

  • Ungewöhnlich? Also der gelbe Röhrenboden ist ungewöhnlich aber passiert.

    Aber der Hut grau? Die poren Weinrot bis purpur? Der Stiel weinrot?

    Irgendwie etwas viel gleichzeitig find ich. Aber was anderes als luridus kommt mir auch nicht.

    Lg Jens

  • Hallo, Jens!


    Klar, ein Schnittbild wäre unbedingt sinnvoll - und zwar mitsamt der Stielbasis.

    Meine Vermutung bei diesem Fund wäre zunächst mal Rubroboletus rubrosanguineus (Weinroter Purpurröhrling).



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Diesen Vorschlag wollte ich soeben auch machen. Aber ich denke auch an den Wolfsröhrling. An einen Netzstieliger H. glaube ich nicht.

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Ahoi!


    Wolfsröhrlinge (Rubroboletus lupinus) sollten kein Netz am Stiel haben, und auch im Jungstadium nicht so einen groben, fetten, mausgrauen Filz auf dem Hut.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Mutschkela

    Hat den Titel des Themas von „Sehr sehr dubioser s. Luridus?“ zu „Rubroboletus Rubrosangineus“ geändert.
  • Hallo, Jens!


    Der Weinrote hat (wie so manche schicke Röhrlinge) zwei ökologische Schwerpunkte: mykorrhiza mit Nadelbäumen im eher bergigen (nicht heißen) Gelände, und ebenso mit Laubbäumen in thermophilen, oft planaren oder collinen Bereichen.
    Wenn das tatsächlich eine Art ist, und nicht zwei sich voneinander weg entwickelnde Linien, dann spielt der Fundort nur eine Nebenrolle.

    Dieser fette, graue Filz bei jungen fruchtkörpern ist allerdings sogar ganz typisch. erst wenn der nach und nach verschwindet, kommt die rosarote Farbe der unteren Huthaut durch. Ist ja auch bei zB Rubroboletus legaliae so, daß da erstmal der Hut komplett von weißlichem Filz überzogen ist, und erst beim Verkahlen mehr und mehr rosa wird.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

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