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Wurzelnder Bitterröhrling - CALOBOLETUS RADICANS [ursprünglich vermutet Anhängselröhrling]

  • Neben Perlpilz und flockenstieligem Hexenröhrling wachsen auf unserem Grundstück auf Wiese unter Buchen auch noch ein paar Röhrlinge, die ich auch zum ersten Mal in freier Natur gesehen habe.


    Auffallend waren die tiefgehenden Wurzeln, so dass ich mit dem Messer schon ein wenig arbeiten musste, um den Pilz auszulösen. Die Entnahmestelle habe ich danach natürlich wieder ordentlich zugemacht, um das Myzel nicht zu sehr zu stressen.


    Der Pilz ist ca. 7 cm im Durchmesser, cremefarben auf der Unterseite mit intensivem Gelb auf der Röhrenschicht und dem Stiel. Vom Geruch her riecht er sehr gut :cheeky:. Angeschnitten habe ich ihn noch nicht, er ist aber auf der Röhrenschicht leicht blauend.


    Standort, Farbe, Geruch, Blauen und die ausgeprägten Wurzeln würden mich auf den Laubwald Anhängselröhrling tippen lassen. Was sagen die Experten? :cool:




    Meine Antworten kann man nie als Verzehrfreigabe ansehen.

    Alle gefundenen Pilze sind GPS-getaggt, per PN gebe ich gerne Fundorte weiter.

    Pilz-Rezepte mit Bildern:

    Judasohr als asiatischer Salat

    Schwefelporling gedünstet



    Falls mal für eine Bestimmung relevant, vorrätig habe ich: Anilin, Ammoniak 10%, Eisen-III-Chlorid, Guajak, Patentblau, Eisensulfat, Melzers Reagens, KOH 20%.

  • Hi,


    ich möchte wetten, dass dein Fund bei einem Geschmackstest rasant bitter wird. Vergleiche mal mit den Wurzenden Bitterröhrling Caloboletus radicans.


    LG Thiemo

    Bestimmungsvorschläge anhand von Fotos sind immer unter Vorbehalt und mit Restrisiko!

    Eine Freigabe zum Verzehr können nur Pilzsachverständige vor Ort geben! -> Pilzsachverständige finden

  • Danke für die Einschätzung, werte Pilzkenner! Ja Mist, da lagt ihr bei der Einschätzung genau richtig, eine klitzekleine Stelle hat schon ein ordentlich pfeffrig-bitteres "Geschmackserlebnis" erzeugt :D. Habe ihn dann jetzt auch mal halbiert und umgehend ist er blau geworden:



    Ältere Nachbarn erzählten mir, dass sie hier früher auch Butterpilze und Parasole en masse geerntet haben, sogar Steinpilze gab es ab und an zu finden. Und ich bin früher (und natürlich heute auch noch) in die Eifel gefahren und hab nie was gefunden ^^

    Meine Antworten kann man nie als Verzehrfreigabe ansehen.

    Alle gefundenen Pilze sind GPS-getaggt, per PN gebe ich gerne Fundorte weiter.

    Pilz-Rezepte mit Bildern:

    Judasohr als asiatischer Salat

    Schwefelporling gedünstet



    Falls mal für eine Bestimmung relevant, vorrätig habe ich: Anilin, Ammoniak 10%, Eisen-III-Chlorid, Guajak, Patentblau, Eisensulfat, Melzers Reagens, KOH 20%.

  • SaschaM78

    Hat den Titel des Themas von „Anhängselröhrling?“ zu „Wurzelnder Bitterröhrling - CALOBOLETUS RADICANS [ursprünglich vermutet Anhängselröhrling]“ geändert.
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