Hallo, Besucher der Thread wurde 254 mal aufgerufen und enthält 3 Antworten

Zwei Röhrlinge

  • Hallo Pilzfreunde,

    bei diesen beiden Röhrlingsarten bin ich mit meiner Bestimmung unsicher. Eure Erfahrung kann da sicherlich schnell Klarheit schaffen.

    Besten Dank im Voraus.

    Beide gewachsen im Laubmischwald.

    VG, Toni


    1) mit auffällig vielen Guttationstropfen, schöne Netzzeichnung


    2)

  • Hallo Toni,


    Pilz Nr. 1 (die ersten 3 Fotos) sind Sommersteinpilze (Boletus aestivalis), die auf Bild 3 sind allerdings nicht mehr die jüngsten bzw. nicht mehr im besten Zustand,


    Pilz Nr. 2 ist einer der Raustielröhrlinge (Leccinum/Leccinellum spec.). Leider kann man die Porenfarbe nicht erkennen, aber der Hut kommtt auf meinem Monitor irgendwie gelblich rüber und zusammen mit dem Schwärzen des Fleisches könnte eventuell der gelbporige bzw. schwärzende Raufußröhrling (Leccinellum crocipodium) in Frage kommen.


    LG Sepp

    Eine Verzehrsfreigabe gibt es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort

    Einmal editiert, zuletzt von Sepp ()

  • Hallo Toni, bei Bild 1 sind das keine Gutationstropfen, sondern Schimmel.

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Servus!


    Oder noch einen Tick präziser: Durch den Befall eines Röhrlings - Goldschimmel wird oft eine Tropfenbildung ausgelöst. Das ist natürlich keine Guttation, denn diese ist ein physiologischer Stoffwechselprozess, sondern eine pathologische Veränderung, die durch die zersetzung des Fruchtkörpers hervorgerufen wird.


    Den zweiten Röhrling würde ich als Hainbuchenröhrling im weiteren Sinne einordnen. Da gibt es solche hellen, gelblichen Formen immer mal wieder:


    Der Gelbporige Röhrling (Leccinellum crocipodium) hat auch gelbliche Stielflöckchen und noch leuchtender gelbe Poren, die Hüte sind meistens etwas dunkler und satter gefärbt.



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

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