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Funde der letzten Tage

  • Hallo,


    ich möchte Euch heute wieder einmal meine Funde der letzten sieben Tage zeigen. Sie sind alle aus zwei Parkanlagen und meinem Wohngebiet.


    Als erstes habe ich hier den Riesenchampignon (Agaricus augustus)



    Dann war auch der Gegürtelte Egerling (Agaricus subperonatus) zu sehen wobei hier die Gürtelung leider nicht zu erkennen ist.



    Von der Gattung Amanita waren einige Raue Wulstlinge (Amanita franchetii) und diese grauen Scheidenstreiflinge (Amanita spec.) zugegen. Bei denen habe ich noch überhaupt keinen Plan.



    Eine Gruppe vom Wurzelnden Bitterröhrling (Caloboletus radicans) hatte sich hervorgetraut.



    Einige Fahle Röhrlinge (Hemileccinum impolitum) ließen sich blicken.



    Bei diesen Filzröhrlingen gehe ich wegen der roten Punkten an der Basis und der nicht vorhandenen Rotfärbung des Stieles vom Eichenfilzröhrling (Hortiboletus engelii) aus.



    Die ersten Kegeligen Saftlinge (Hygrocybe nigrescens) hatten sich hervorgetraut.



    Ebenso ein einzelner Wurzelnder Schleimrübling (Hymenopellis radicata).



    Unter Hainbuchen war häufig der Gebänderte Hainbuchenmilchling (Lactarius circellatus) zusehen,



    meist gab es die zusammen mit Hainbuchen-Raufüßen (Leccinellum carpini).



    Unter einer Dreiergruppe Espen hatten sich wieder Pappel-Raufüße (Leccinum duriusculum) eingefunden.



    Flockenstielige Hexenröhrlinge (Neoboletus erythropus) waren häufig zu sehen.



    Ebenso sein netzstieliger Halbbruder (Suillellus luridus)



    Dann hatte ich noch einen vermeindlichen Erstfund, der aber noch mikroskopisch abgesichert werden muß. Es handelt sich um den Kurznetzigen Hexenröhrling (Suillellus mendax).



    Zum Schluß gab es noch etwas, was ich früher als Ziegenlippe (Xerocomus subtomentosus) bezeichnet hätte.



    Heute bin ich mir da nicht mehr sicher.


    Ich hoffe, daß Euch meine kleine Zusammenstellung gefällt und wünsche allen noch eine erfolgreiche Restwoche.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Hallo, Jörg!


    Neben all den anderen famosen Funden:
    Die "Ziegenlippe" sieht in der Tat spannend aus mit dem rotbraunen Stiel. Schnitgbild wäre schon super - die stand nicht zufällig in der Nähe der Pappelraufüße oder irgendwo anders in Pappelnähe?



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo, Jörg!


    Wäre super! Damit du weißt, auf was ich hinaus will, und auf was zu achten wäre, verlinke ich mal ein wenig Lesestoff:
    >aus England<
    >aus Tschechien<

    Einen eigenen Fund, der eventuell der erste Nachweis für Deutschland hätte sein können, hatte ich vor etlichen Jahren, habe den aber nicht genau genug untersucht (weil als X. ferrugineus fehlbestimmt) und auch keinen Beleg aufbewahrt, der kann also nicht als gesichert gelten.


    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo, Jörg!


    In der Tat ein eher zweifelhafter Spaß. Aber das Schnittbild sieht trotz der Madenschäden auch nicht gerade wie ein klassisches Ziegenlippenschnittbild aus.

    Da der Pilz insgesamt aber auch nicht gerade nach einem Braunen Filzröhrling (Xerocomus ferrugineus) aussieht, wird Xerocomus silwoodensis noch ein kleines Stückchen wahrscheinlicher...



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo Pablo,


    da werde ich schauen müssen ob sich, wie eigentlich jedes Jahr, weitere Fruchtkörper dort finden lassen. Ich habe die auch schon madenfrei gefunden. Dann werde ich sie einmal abtrocknen.


    Danke für deine Einschätzung.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Wieder mal tolle Funde, Jörg!

    Besonders der raue Wulstling ist toll, an den h impolitum ist man ja bei dir schon gewöhnt …

    Gratuliere !

    Lg Jens

    Ps den rauen w habe ich einmal live gesehen, mit Erläuterung, aber das der Hut so gelb wie bei dir werden kann, wusste ich nicht .

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