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3 Pilzarten bevor sie gegessen werden ;)

  • War mal wieder unterwegs und habe ordentlich was gefunden. Bevor sie allerdings geplant heute Mittag in meinem Magen landen, wäre es doch ganz gut, die Pilze zu identifizieren ;)


    #1 - Hauptsächlich dort gefunden, wo Leute hinkacken (ehrlich), eher Sandboden, aber unter Laubbäumen. Besonders fällt mir auf, dass die Lamellen sich aufteilen (wie war der Fachbegriff dafür?)


    #2 - Im riesen Hexenring gefunden, viele Espen in der Nähe, eher Sandboden. Nehme KEINEN Anisgeruch wahr (aber auch keinen unangenehmen). Habe mal an der Stielbasis gerieben: wurde gelb und es roch auf einmal anders. Ich weiß allerdings nicht, ob das nun Karbol ist oder nicht, aber es riecht tendenziell medizinisch und nicht nach Essen. Karbolegerling?


    #3 - Auf der Wiese neben dem Weg in der Nähe einer Straße. Ebenfalls Riesenbovisten in der Nähe. Waren alle sehr madig, keine Färbung nach Anschnitt. Dicker Ring, nicht verschiebbar. Spindelfüßiger Egerling?


    #4 - den wollte ich zwar nicht essen, aber trotzdem spannend. Habe den trotz Graben und vorsichtigem Ziehen nicht heil aus der Erde bekommen. Am Wegrand auf Wiese (sehr lehmig)


    #5 - auf einer Wiese am Wasser unter Espen. Fast alle schon sehr verschimmelt und daher relativ weich/styroporartig. Wurde auch nicht geflückt ;)


    Freue mich über Hinweise :)


    LG

    Kay

  • Wie immer gilt, es gibt hier im Forum keine Verzehrfreigaben.


    Zu 1: Vergleiche mal mit dem kahlen Krempling, dieser gilt mittlerweile als tödlich giftig.

    Zu 2: Anis wäre möglich, aber eben auch anderes. Champis will ich selbst in der Hand haben.

    Zu 3: Vergleiche mal mit Rebhuhnegerling

    Zu 4: Eine Amanita, evtl sollte es mal ein Fliegenpilz werden.

    Zu 5: Auch hier vermute ich den kahlen Krempling, siehe 1


    Es wäre im übrigen besser, wenn Du die Bilder nicht als Collagen einstellst, da das Format beim hochladen automatisch in Höhe und Breite begrenzt wird. So muss man immer erst auf das Bild klicken um es größer zu sehen und das hält schon ordentlich auf.

    Besser die einzelnen Bilder und dort dann eine Beschreibung dazu, wie man sie dann in den Text einfügt weißt Du ja wie man sieht.


    Herzliche Grüße aus Regen

    Frank

  • Hallo Kay


    Ich halte mich ja normalerweise raus wenn jemand den Wunsch hegt Pilze zu essen.

    Aber ganz ehrlich, egal welche Art es auch immer ist: Warum ziehst du überhaupt in Betracht Pilze in folgenden Situationen essen?

    #1 - Hauptsächlich dort gefunden, wo Leute hinkacken (ehrlich),


    Waren alle sehr madig,

    :/


    Gruss Raphael

  • Vergleiche mal mit dem kahlen Krempling, dieser gilt mittlerweile als tödlich giftig.

    Hallo Frank,

    vor vielen Jahren aß ich massig diese Pilze. Auch meine Mutter wurde dazu genötigt und fügte sich. Kann mich nicht erinnern, daß jemand vor dem Verzehr dieser Art warnte, alle schätzten sie als Massenpilz. Jetzt meide ich den Verzehr auch, bin aber unsicher, ob zurecht.

    Gruß - Franz

  • Hallo Franz


    Naja es ist so ähnlich wie beim Rauchen. An einer Zigarette stirbt niemand, an einem Päckchen auch nicht. Es gibt Kettenraucher die werden 95 Jahre alt und sterben an Altersschwäche. Aber wir sind uns wohl alle einig dass Rauchen auch zu einem sehr verfrühten Tod führen kann.

    Es ist ja nicht verboten auf eigene Verantwortung Kremplinge zu essen, es wird einfach davon abgeraten weil es schwerwiegende Konsequenzen haben kann.

    Im Gegensatz zu anderen Giftpilzen ist die Schädigung aber nicht garantiert. Potentiell tödlich giftig wäre vielleicht genauer ausgedrückt.


    Dieses Risiken in einem Pilzforum öffentlich in Frage zu stellen, das halte ich aber dann schon für fragwürdig... deine letzte Aussage basiert einzig auf den glücklicherweise positiven Erfahrungen in deinem Umfeld, das sollte man nicht verallgemeinern.


    Gruss Raphael

  • Hallo Kay,


    das mit dem geplanten Verzehr war ein Witz, richtig?


    In so einem Forum finde ich das schwer einzuschätzen, man kennt sich ja nicht und kann die Experimetierfreude/Lebensmüdigkeit und auch die Sachkunde mancher Forenmitglieder schlecht beurteilen.


    Allgemein hätte ich so eine Überschrift/Einleitung eher erwartet, wenn Pilze präsentiert werden, bei denen man sich zu 99% selber sicher ist, und nur noch einen finalen Abgleich möchte.


    Dass es so offensichtlich nicht verzehrtaugliche Pilze sind, die du selbst schon als nicht genießbar bzw. giftig identifiziert zu haben scheinst, bringt mich dann allerdings auf den Gedanken, dass du sie wohl nicht wirklich essen willst

    Dieses Risiken in einem Pilzforum öffentlich in Frage zu stellen, das halte ich aber dann schon für fragwürdig... deine letzte Aussage basiert einzig auf den glücklicherweise positiven Erfahrungen in deinem Umfeld, das sollte man nicht verallgemeinern.

    Das sehe ich anders.


    Der Kahle Krempling ist ja schon sehr speziell mit seiner potenziell tödlich giftigen Wirkung, die aber nicht bei allen eintritt, die ihn verzehren.


    Wenn du erlebt hättest, dass irgendwo Leute in Massen den Grünen Knollenblätterpilz als leckeren Speisepilz betrachten, würdest du doch auch die Welt nicht mehr verstehen, oder? Wo, wenn nicht in einem Pilzforum, würdest du dir eine Aufklärung dieser Diskrepanz erhoffen?


    Ich finde die Frage völlig legitim.


    Franz, ich hoffe, sie wurde mit den Links, die Frank eingestellt hat, schlüssig beantwortet.


    Beste Grüße

    Sabine

  • Ja, das mit dem Essen war natürlich in sofern ein Witz, dass ich selbstverständlich ohne es vorher abzuklären mir keine unbekannte Pilze reinziehe ;)

    Wenn ich keine weitere Antwort bekommen hätte, hätte ich keinen davon gegessen


    #1&5: Kahler Krempling: haut ziemlich gut hin, Lamellen werden auch grau/braun

    Zu #4: Also ich kann nach Anschneiden weder Verfärbungen noch medizinischen Geruch wahrnehmen. Kann ich somit den Rebhuhnegerling ausschließen?

    Das mit den Kollagen werde ich berücksichtigen, allerdings habe ich auch festgestellt, dass egal wie groß das Bild ist, das man hochlädt: es wird immer auf Browsergröße reduziert angezeigt und man muss sowieso "Grafik anzeigen"/"Originalversion aufrufen" klicken, um das Bild auf 100% zu sehen. Meine Bilder sind zB mehrere Tausend Pixel breit, wird auf meinem Bildschirm aber nur gezoomt dargestellt.


    Clavaria naja, ehrlich gesagt juckt es mich nicht, dass irgendwo Hunde hingepinkelt oder irgendwer/-was gekackt haben könnte. Das geht in die Erde ein und der Pilz zieht sich das, was er braucht und erzeugt seinen Fruchtkörper. Ist ja nicht so, dass ich einen Pilz aufsammle, auf den gekackt oder gepinkelt wurde ;) Ich erkunde alles, ob da nun Kot rumliegt oder nicht ;) die madigen: ja, das ist noch son Ding. Ich schneide dann lieber viel weg und freue mich, wenigstens schonmal nen essbaren Pilz gefunden zu haben. Wenn ich alles stehenlassen würde, würde ich schlechter lernen. Deshalb sammle ich derzeit noch B-Ware auf ^^

  • Ich raff's grad nicht. Zitat englisches Wiki:

    Zitat

    The Paxillus syndrome is [...] caused [...] by the antigen in the mushroom. The antigen is still of unknown structure but it stimulates the formation of IgG antibodies in the blood serum. In the course of subsequent meals, antigen-antibody complexes are formed; these complexes attach to the surface of blood cells and eventually lead to their breakdown.


    1. Frage: wie kann man sagen, dass ein Antigen verantwortlich ist, wenn man dessen Struktur nicht einmal kennt?

    2. Frage: Wenn diese Komplexe gebildet werden und Blut abbauen, kann man ja nur einen Schaden davontragen, wenn man kein Blut nachbildet. Soweit mir bekannt ist, bildet jeder gesunde Mensch ständig neues Blut aus. Wie kann man also durch jahrelangen Konsum daran sterben? Erschließt sich mir nicht.

  • Hallo Raphael,

    keineswegs!

    Michale/Hennig Band 1, Nr 140, Zitat:

    " ...wird von vielen Pilzfreunden im In- und Ausland als ausgezeichneter Speisepilz gern gegessen."

    Gruß - Franz

    Hallo Franz,

    und aus welchem Erscheinungsjahr stammt das von dir zitierte Pilzbuch? Das solltest du mMn hier dazu schreiben. Also mein Michael/Hennig ist von 1968, seit dieser Zeit hat sich erkenntnistechnisch einiges getan.

    FG

    StephanW

    Für meine hier gemachten Aussagen zu Pilzen übernehme ich keinerlei Haftung, es sind insbesondere keine Essfreigaben.

  • Hallo Kay,

    Nr. 3 ist nicht spindelfüßig, sondern hat eine eher verdickte Stielbasis, ist also wohl kein Spindelfüßiger Champignon. Ich vermute den Kompostchampignon (Agaricus vaporarius) oder etwas in dieser Gegend. Bei Nr. 4 vermute ich den Fransigen Wulstling (Amanita strobiliformis), es ist aber nur eine Vermutung, da der gezeigte Pilz noch ein Baby ist.

    FG

    StephanW

    Für meine hier gemachten Aussagen zu Pilzen übernehme ich keinerlei Haftung, es sind insbesondere keine Essfreigaben.

  • Ich raff's grad nicht. Zitat englisches Wiki:

    Zitat

    The Paxillus syndrome is [...] caused [...] by the antigen in the mushroom. The antigen is still of unknown structure but it stimulates the formation of IgG antibodies in the blood serum. In the course of subsequent meals, antigen-antibody complexes are formed; these complexes attach to the surface of blood cells and eventually lead to their breakdown.


    1. Frage: wie kann man sagen, dass ein Antigen verantwortlich ist, wenn man dessen Struktur nicht einmal kennt?

    2. Frage: Wenn diese Komplexe gebildet werden und Blut abbauen, kann man ja nur einen Schaden davontragen, wenn man kein Blut nachbildet. Soweit mir bekannt ist, bildet jeder gesunde Mensch ständig neues Blut aus. Wie kann man also durch jahrelangen Konsum daran sterben? Erschließt sich mir nicht.

    Es ist ein möglicherweise etwas überhasteter Versuch, das Unerklärliche zu erklären: nämlich dass du 10 mal den Kahlen Krempling isst, ohne dass nur das Geringste passiert, dann isst du ihn zum 11. Mal, und du gehst hops.

    Also dann esst den Kahlen Krempling halt in drei Deuffels Namen, aber zieht niemand anderen da mit rein.

    FG

    StephanW

    Für meine hier gemachten Aussagen zu Pilzen übernehme ich keinerlei Haftung, es sind insbesondere keine Essfreigaben.

  • Hallo Kay,

    1. Frage: wie kann man sagen, dass ein Antigen verantwortlich ist, wenn man dessen Struktur nicht einmal kennt?

    2. Frage: Wenn diese Komplexe gebildet werden und Blut abbauen, kann man ja nur einen Schaden davontragen, wenn man kein Blut nachbildet. Soweit mir bekannt ist, bildet jeder gesunde Mensch ständig neues Blut aus. Wie kann man also durch jahrelangen Konsum daran sterben? Erschließt sich mir nicht.

    für mich sind auch diese Fragen durchaus legitim, und ich werte sie nicht als Indiz, dass du unbedingt Kahle Kremplinge essen willst, sondern einfach neugierig bist, wie das funktionieren kann. Das bin ich auch, und ich finde dieses Syndrom höchst erstaunlich, und finde es sehr bemerkenswert, dass es überhaupt entdeckt wurde.


    Ich bin weder Biologin noch Medizinerin oder Chemikerin, so dass ich hier nur Mutmaßungen mit ein bisschen Flammer/Horak-Unterstützung ins Rennen werfen kann.


    Allgemein scheint es nur wenige dokumentierte, eindeutige Fälle zu geben, die auf ausreichend gegarte Kremplinge zurückgehen und Hämolyse als Folge hatten. In meinem Flammer/Horak (aus 2003) ist von 7 Fällen die Rede.


    Meiner Laienvorstellung nach halte ich es eigentlich für machbar, ähnlich wie bei einem Blutgruppen-Kreuztest, antikörperhaltiges Blut von z.B. einem der sechs genesenen Patient*innen herzunehmen und separierte Pilzbestandteile damit in Verbindung zu bringen, bis sich Antigen-Antikörper-Komplexe bilden. Ob das tatsächlich so funktionierten würde - keine Ahnung. Ob die genesenen Personen überhaupt noch leben - auch keine Ahnung.


    Es wird zwar von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen, aber die sind für die Forschung ja nicht hilfreich, weil unbekannt.


    Dementsprechend kann ich mir vorstellen, dass diese Forschung einfach nicht stattgefunden hat. Und da die Reaktion nicht zwangsläufig stattfindet, sondern ähnlich einer Allergie unvorhersehbar nur bei Einzelpersonen, kann man auch nicht einfach irgendwelche Menschen, die schon mal Kahle Kremplinge gegessen haben, für solche Untersuchungen heranziehen.


    Und ohne die Antikörper kann es halt irgendwas Beliebiges aus dem Pilz sein, das die Reaktion auslöst.


    Dass sich solche Komplexe bilden, welche die Blutkörperchen zerstören, ist mE allerdings unstrittig und eindeutig in den Befunden der Betroffenen.


    Dass es oft mehrere Mahlzeiten (und immer mindestens zwei) braucht, bis die Reaktion auftritt bzw. bedenklich wird, liegt daran, dass es eben eine allergieartige Reaktion ist. Die Antikörper sind nicht selbst das, was die Blutkörperchen zerstört, d.h. es findet keine dauernde, niederschwellige Zerstörung mit Neubildung statt, sondern die Antikörper werden bei Kontakt mit dem Antigen wie bei jeder Immunreaktion plötzlich und in hoher Zahl gebildet, um die erkannte Fremdsubstanz (das Antigen) zu binden und unschädlich zu machen. Diese Antigen-Antikörper-Komplexe scheinen dann allerdings geeignet zu sein, um sich an die Blutkörperchen zu binden und sie zu zerstören.


    Diese Reaktion fällt um so heftiger aus, je häufiger man sie triggert. Ähnlich wie bei Bienengiftallergiker*innen, die auch nicht gleich beim zweiten Stich einen anaphylaktischen Schock bekommen, sondern erst mal nur einen dicken Finger, dann einen dicken Arm, und dann wird es beim dritten oder vierten Mal langsam kritisch und Zeit für ein Notfallpack.


    Ähnlich berichten wohl die Betroffenen bei wiederholten Mahlzeiten über mit jedem Mahl zunehmende Beschwerden, die eben auch mit dem Tod enden können.


    Beste Grüße

    Sabine

  • Nun, es ist ja nicht so, dass es keine Erklärungen im Netz gäbe, man muss sie nur auch finden und lesen wollen.


    Kahler Krempling – Wikipedia


    Pilzvergiftung – Wikipedia


    Hämolytische Anämie – Wikipedia


    Allergie – Wikipedia)


    Wie es genau ist weiß ich natürlich auch nicht, aber es ist eben plausibel. Allergien und Unverträglichkeiten können sehr verschiedenartig sein und bauen sich ggf. auch langsam auf. Dass der Pilz selbst Hämagglutinine und Hämolysine enthält reicht doch auch schon als mögliche Erklärung. Auch denkbar ist eine Kombination der verschiedenen Mechanismen.


    Sterben tut man übrigens dann, wenn die Blutbestandteile schneller abgebaut werden als sie nachproduziert werden können und dann eine kritische Grenze unterschritten wird. Man stirbt also nicht durch jahrelangen Konsum, sondern die Überreaktionen des Immunsystems in Folge eines Konsums, die so schnell so viel Blutbestandteile unbrauchbar oder schädlich werden lassen, dass es eben nicht mehr zum Klarkommen reicht.

    Wenn es jemand trotzdem ausprobieren möchte, bitteschön. Den Spaßfaktor verliert es aber spätestens dann, wenn man seine Mutter oder irgendwen sonst zum Konsum nötigt.


    Im Zweifel hilft da nur eine Extraportion Demut: Wenn ich etwas nicht auf Anhieb verstehe (oder vielleicht nie), dann bleibt es doch möglich.

    Alle Menschen verstehen doch das Meiste nicht, und nur wenige sind echte Experten in irgendeinem Feld - leider vergessen das die allermeisten regelmäßig oder ignorieren es sogar durchgehend. Nur den eigenen Verständnishorizont als Beurteilungsgrundlage für schwerwiegend lebensbeeinflussende Entscheidungen zu nehmen ist jedenfalls natürlich mit besonders hohem Risiko behaftet. Damit hier auch noch zu kokettieren halte ich für unangebracht und auch für fahrlässig.


    Im übrigen sind viele Fragen aus rein wissenschaftlicher Sicht legitim. Man sollte sie nur im richtigen Kontext stellen und Ihnen dann auf die verträglichste Art und Weise auf den Grund gehen. Selbstverständlich auch unvoreingenommen und unter Hinzuziehung der entsprechenden Expertise.


    Viele Grüße und weiterhin gute Gesundheit,


    Bernhard

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