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Dieser Januar ist gar nicht so ungewöhnlich

  • Hallo Pilzfreunde,


    so sehr ungewöhnlich wie wir uns in den letzten Tagen und Wochen diesen Januar 2014 schreiben wollten, ist er gar nicht.
    Zumindest nicht, was das Wachstum von Speisepilzen betrifft - Speisepilze, die normalerweise aber nicht im Januar wachsen sollten.


    Die folgenden zwei Bilder zeigen Täublinge - nichts Besonderes also...außer, diese Bilder sind im Januar 2012 entstanden!




    Der Fundort im Januar vor zwei Jahren: Die alte Lehmgrube in Unsleben / Rhön - Sehr interessant auch was dort am 6. Januar 2012 noch so alles an Pilzen zu finden war, schaut selbst.


    Und da sage noch Einer, dieser Winter wäre bisher etwas Besonderes - Alles schon einmal da gewesen :)


    Es grüßt ganz herzlich, ein nun nicht mehr ganz so verwunderter
    Hexenopa Julius

  • Hallo Julius,


    Du schreibst hier von Speisepilzen aber welcher eßbare Täubling ist denn das? Im Übrigen gab es bei mir, ich glaube es war 2006, noch Maronenröhrlinge im Januar. Dieses Wetter ist also ungewöhnlich aber nicht unmöglich.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

    Einmal editiert, zuletzt von Heuler22 ()

  • Zitat von Heuler22 pid='9145' dateline='1389907559'

    Hallo Julius,


    Du schreibst hier von Speisepilzen aber welcher eßbare Täubling ist denn das? Im Übrigen gab es bei mir, ich glaube es war 2006, noch Maronenröhrlinge im Januar. Dieses Wetter ist also ingewöhnlich aber nicht unmöglich.


    VG Jörg


    Hallo Jörg,


    welche Täublingsart das nun genau war...ich vermag es nicht mehr zu sagen - Die Bestimmung der Täublingsfunde oblag der Barbara, meiner damaligen Pilzhexe.
    Sie konnte es ab, auf einer Lamelle des jeweiligen Täublingsfundes herum zu kauen. Sprachen ihre Geschmacksnerven nicht zu ungewöhnlich an (scharf - bitter)...ab in den Korb, weil dann essbar.
    Die eigentliche Art interessierte bei der reinen Speisepilzsuche dann recht wenig.
    In dem Punkt waren wir eben echte "Mykophagen"...schlimm? - Nö!


    Gut, da ist mir somit ein kleiner Fehler unterlaufen, wenn ich indirekt unterstellt habe, alle Täublinge seien Speisepilze!
    Nicht alle, aber einige aus dieser Art schon - der Rest ist weniger giftig, eher ungenießbar.
    Und makroskopisch ist diese Art der "Bestimmung", die aber eher eine Unterteilung in essbar und ungenießbar ist, die einzig sichere Art essbare Täublinge von den eben ungenießbaren trennen zu können.
    Sehr wichtig ist dabei aber:
    Die Gattung, hier dann eben Täublinge, muss eindeutig vorher bestimmt sein!
    Wie das dann geht...darüber demnächst mehr.


    Der Kern meines Beitrages sollte auch nicht auf der Bestimmung dieser dort im Januar 2012 gewachsenen Täublingsart liegen...sondern eher bei der derzeitigen Wetterlage...und genau die ist eben gar nicht so ungewöhnlich wie oft hier dargestellt.


    VG Julius

  • Hallo Julius,


    ich weiß um was es dir hauptsächlich geht aber einen kleinen Seitenhieb mußte ich hier schon geben:P. Bei Tauben mache ich beim Speisepilzsammeln schon lange keine Geschmacksproben mehr nachdem ich danach ein Hähnchenschenkel geschmacklich nicht mehr von einer Tomate unterscheiden konnte:D. Vor allem bei den roten Arten.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Zitat von Heuler22 pid='9149' dateline='1389910575'

    ...
    Bei Tauben mache ich beim Speisepilzsammeln schon lange keine Geschmacksproben mehr nachdem ich danach ein Hähnchenschenkel geschmacklich nicht mehr von einer Tomate unterscheiden konnte:D. Vor allem bei den roten Arten.


    VG Jörg


    Das verstehe ich nicht Jörg...:)
    Barbaras Gaumen konnte alle Farben immer recht gut ab :D:D:D

  • Zitat von EmilS pid='9304' dateline='1390417908'

    Würde mich ja wundern, wenn der essbar wäre... :wink:
    Viele Grüße,
    Emil


    Oh ich schrieb schon...


    "Gut, da ist mir somit ein kleiner Fehler unterlaufen, wenn ich indirekt unterstellt habe, alle Täublinge seien Speisepilze!
    Nicht alle, aber einige aus dieser Art schon - der Rest ist weniger giftig, eher ungenießbar."


    Es grüßt der
    Hexenopa Julius

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