Hallo, Besucher der Thread wurde 804 mal aufgerufen und enthält 13 Antworten

Maronenröhrling oder?

  • Hallo,


    ich sehe leider viel mehr Hand als Pilz. Mache bitte einmal Bilder von oben, von unten und ein Bild vom Längsschnitt. Wie eine Marone sieht der auch für mich nicht aus.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Hallo Katrinsche


    Hier noch eine Aufnahme mit Maronen, oben, (zusammen mit Herbstrohtfüssen, unten) Maronen verfärben sich auf Druck in den Röhren und das Fleisch verfärbt beim Aufschneiden)


    ja ein Bild von unten und Längsschnitt wäre super.


    Liebe Grüsse




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    Hinweis: Mit meinen Beiträgen und Kommentaren kann ich keine Tipps/Empfehlungen zum Verzehr abgeben. Zur Pilzbestimmung für

    Speisezwecke den Pilzsachverständigen vor Ort konsultieren. Vielen Dank.

  • Liebe Katrinsche


    wünsche dir auch weiterhin viel Spass und Freude beim Sammeln👍

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  • Hi,


    schade dass der Pilz weg ist. Hier hätte meiner Meinung nach ein Geschmackstest einen Gallenröhrling auffliegen lassen. Aber das ist auch nur ein gefühlter Ersteindruck.


    LG Thiemo

    Bestimmungsvorschläge anhand von Fotos sind immer unter Vorbehalt und mit Restrisiko!

    Eine Freigabe zum Verzehr können nur Pilzsachverständige vor Ort geben! -> Pilzsachverständige finden

  • Hallo Uwe,


    Es gibt dann noch den nicht bitteren Gallenröhrling

    zum Thema Gallenröhrling hast du den nicht bitteren ja schon öfters erwähnt. Kommt dieser denn bei dir vor und hast du Fotos dazu? Interessiert hier bestimmt nicht nur mich, sich davon ein Bild machen zu können.

    Ich selbst zweifle ja ob es das Phantom Tylopilus felleus var. alutarius wirklich gibt. Das Problem ist, dass der Gehalt von Sekundärstoffen in Pilzen wie auch Pflanzen stark schwanken kann. Manchmal schmeckt z.B. auch ein eigentlich scharfer Täubling fast mild. Zudem gibt es noch das Problem, dass wohl ca. 5-10% der Bevölkerung den Bitterstoff gar nicht wahrnehmen können. Das liegt daran, dass der Rezeptor dafür fehlt und hat nichts mit der allgemeinen Fähigkeit bitter "schmecken" zu können zu tun. Aber jeder hat seine Meinung.


    Er ist zumindest keine eigenständige Art sondern zählt als Varietät der Hauptform und soll l. Theorie durch das mild bis unangenehm süßlich schmeckende Fleisch, einem nicht genetzten Stiel und einem mehr lederbraunen Hut auffallen.

    LG Thiemo

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  • Kommt dieser denn bei dir vor

    Ja, aber nur in einem kleinen Waldstück.Geschmack irgendwie nicht angenehm, aber nicht bitter. Sieht sonst wie ein normaler Gallenröhrling ohne Netz aus.

    Den Pilz hatte ich in einem super "Gallenröhrlingsjahr" gefunden. Mir ist gleich das fehlende Netz aufgefallen. Da wurde ich dann neugierig und habe ihn probiert. Den nächsten Tag war ich in einem anderen Wald, da hatten alle ein Netz und waren bitter.

  • MoinMoin!


    Allerdings gibt's halt auch Gallernröhrlinge mit superbitterem Geschmack und ohne Netzzeichnung, ebenso wie milde Gallenröhrlinge mit kräftigem Stielnetz.

    Die Netzausprägung ist oft zudem noch altersabhängig (junge Fruchtkörper sind oft ohne erkennbares Netz), der Geschmack ja auch. Der variiert fließend von ganz schlimm bitter zu fast gar nicht bitter - wobei das auch noch davon abhängig ist, wie man die Geschmacksporbe durchführt.



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo,


    ergo auf den ersten Blick des Bildes würde ich mit bestimmtheit eine schwarze und grobe Netzzeichnung erkennen. Und dieses weißt auf einen Gallenröhrling hin.

    Mittlerweile ist die Evolution des Gallenröhrlings in punkto Hut sehr weit fortgeschritten. Ich habe nämlich viele "Maronen" erblickt die sich dann erst aufgrund einer Geschmacksprobe als jene welche zu erkennen gaben.

    Auch die Röhren haben teilweise nicht mehr das Zart- bis Altrosa aussehen.


    Das sind wie gesagt meine bisherigen beobachtungen die ich gemacht habe.


    Grüße

    Ralph

  • Moin, Ralph!


    Die Hutfarben von Maronen (Imleria badia) und Gallenröhrling (Tylopilus felleus) sind ja jeweils recht variabel. Da gibt es in der Tat einen großen Überschneidungsbereich. Sobald die Röhren / Poren von Maronen gelblich sind (was ja schon sehr früh der Fall ist), ist die Unterscheidung aber kein Problem mehr. Gelbtöne an Poren und Röhren kommen bei Gallenröhrlingen nicht vor. Wenn die Maronen erkennbar blauen (was sie nicht immer tun), ist die Unterscheidung auch unkritisch, weil Gallenröhrlinge niemals blauen.


    Die Poren und Röhren bei Gallenröhrlingen sind anfangs immer weiß. Erst mit Reife der Fruchtkörper entwickelt sich da der schmutzig - rosane bis rosabraune Farbton.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Eigentlich kann man Maronen nicht mit Gallenröhrlingen verwechseln. Da gibt es genügend makroskopische Merkmale, man braucht keine Geschmacksprobe machen. Auch erkennt man fast alle Gallenröhrlinge schon von Weitem. Die haben meist schon so einen olivbraunen Farbstich, der die "Alarmglocken" läuten lässt.

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