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Unsere ersten 2014er Hexen

  • Mit ein wenig Hoffnung suchten wir heute einige unserer Hexenplätze ab. Die Hoffnung schwand allmählich, aber urplötzlich standen sie vor uns.
    DIE HEXEN SIND WIEDER DA!
    Und hier sind ein paar Impressionen:





    Und zu guter letzte noch ein wunderschöner Feuersalamander, der die Sonne genoss:



    Das macht doch Hoffnung auf die nächsten Tage und Wochen.


    Aber vor allem: Die ersten frischen Hexen kommen gleich in die Pfanne...


    Es grüßen die 2 Waldfreunde.

  • Hallo 2 Waldfreunde,


    sehr schöne Bilder, gefällt mir sehr gut. Leider habe ich bisher nur Netzstielige Hexenröhrlinge an der Wuhle gefunden, und das Kiloweise. Könnt ihr bitte noch ein paar Informationen über das Umfeld eurer Funde mitteilen? Die Feuersalamander scheinen derzeit sehr aktiv zu sein, ein Bekannter erzählte mir von ein paar Begegnungen in der Lüneburger Heide.


    Danke in Voraus. Heinz

  • Hallo ihr zwei Waldfreunde,


    die sehen ja viel leckerer aus als meiner heute.


    Hallo Heinz,


    meine Erfahrungen aus Sachsen sind, daß sie im Frühjahr immer unter Eiche und Rotbuche zu finden sind. Später kommt dann auch noch reiner Fichtenwald dazu. Ich habe sie auch schon unter Kiefern gefunden aber da waren immer Fichten oder Eichen mit in der Nähe. Der Untergrund bei mir ist sauer.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

    Einmal editiert, zuletzt von Heuler22 ()

  • Hallo Heinz,
    Der Flockenstielige wächst nur auf saurem Boden , der Netzstielige nur auf kalkhaltigem.
    Du wirst nie den einen dort finden , wo der andere auch wächst.
    Also nix Flockies an der Wuhle.
    Gruß Norbert

    Das Pilzwissen kriecht mir nach , hoffentlich holt es mich mal ein .

  • Hallo zusammen,
    danke für die Komplimente. Lecker waren Sie...
    Norbert kann ich nur bestätigen: Saurer Boden.
    Jörg: An der heutigen Fundstelle stehen nur Fichten und Buchen in unmittelbarer Nähe. An Kiefern und teilweise Eichen fanden wir auch schon, aber nicht jetzt.
    Was diese Fundstelle allerdings vor allen anderen auszeichnet ist ausreichend Sonne, und somit wärmebegünstigt. Ausreichend Feuchtigkeit stellten wir auch fest, doch das war auch an allen anderen potenziellen Fundstellen so.
    Wir gehen davon aus, dass in ca. 1 Woche auch die anderen Stellen "Früchte tragen".
    Viele Grüße, die Waldfreunde.

  • Zitat von Norbert pid='10937' dateline='1398973781'

    Hallo Heinz,
    Der Flockenstielige wächst nur auf saurem Boden , der Netzstielige nur auf kalkhaltigem.
    Du wirst nie den einen dort finden , wo der andere auch wächst.
    Also nix Flockies an der Wuhle.
    Gruß Norbert


    Hallo Norbert,
    mein Ehrgeiz ist geweckt. Schaun wa mal. Auf in das Quellgebiet der Wuhle, dort soll es Buchen geben.


    LG. Heinz

  • Zitat von Norbert pid='10937' dateline='1398973781'

    Hallo Heinz,
    Der Flockenstielige wächst nur auf saurem Boden , der Netzstielige nur auf kalkhaltigem.
    Du wirst nie den einen dort finden , wo der andere auch wächst.
    Also nix Flockies an der Wuhle.
    Gruß Norbert


    Hallo Norbert,


    da muss ich Dir leider widersprechen. Da ist aus mehrfacher Erfahrung aus diversen Funden in verschiedenen Habitaten zu widersprechen.


    B. erythropus und B. luridus sind durchaus im selben Habitat und sogar nahezu (faktisch) standortgleich zu finden. Teilweise und auch nicht unregelmäßig sogar zeitlich. Wir fanden sie schon mehrfach unmittelbar nebeneinander.


    @ Waldfreund :
    Glückwunsch zum frühen Fund. :agree:



    LG,
    Markus

  • Zitat von Norbert pid='10937' dateline='1398973781'

    Hallo Heinz,
    Der Flockenstielige wächst nur auf saurem Boden , der Netzstielige nur auf kalkhaltigem.
    Du wirst nie den einen dort finden , wo der andere auch wächst.
    Also nix Flockies an der Wuhle.
    Gruß Norbert


    Hallo Norbert,


    kleine Korrektur:
    Du kannst Dich doch bestimmt noch an unsere damalien Wälder bei Großlangheim/Kreis Kitzingen erinnern, Berichte aus dem Klosterforst hatte ich ja genug verfasst :)


    Ein kalkhaltiges Gebiet, mit einzelnen oberflächlich versäuerten Bereichen.
    Deshalb dort auch beide Arten der Hexen, sogar in unmittelbarer Nähe zu einander!


    Ähnlich war es in der Rhön, auch von dort hatte ich schon Fundberichte mit beiden Arten, auch innerhalb weniger Meter.


    VG Julius


    EDIT: Ups, die Antwort vorher hatte ich überlesen...

  • Hallo Markus, Hallo Julius,


    eure Anmerkungen, das beide Arten der Hexen im selben Habitat zu finden sind und sogar in unmittelbarer zeitlicher Nähe zu einander, lässt mich hoffen.
    Es regnet derzeit an der Wuhle. Also in ein paar Tagen mal zu meiner Fundstelle von den Netzstieligen Hexen. Eiche, Birke und Kiefer sind dort anzutreffen. Dort fand ich letztes Jahr auch den Eichensteinpilz -Sommersteinpilz.


    Gruss von der Wuhle. Heinz

  • Hallo Heinz, hallo zusammen,


    erst mal sorry, dass ich mit meinem ersten Beitrag einfach kurz so reingeplatzt bin als ich heute Nacht hier vorbei geschaut habe.


    Vorstellen werde ich mich natürlich auch noch separat.


    Heinz:


    Was Du schreibst, liest sich gut, dort würde ich auch genauer schauen, eben nach dem starken Regen jetzt.
    Ich habe bei mir zuhause (Fuß der Schwäbischen Alb) einen Waldabschnitt, der auf der wärmebegünstigten (Süd-) Seite durch einen Schotterweg getrennt wird.
    Laubmischwald, bevorzugt Rotbuche, Hainbuche, Eichen, wenig Ahorn.
    Im Frühjahr fängt es rechts des Weges mit Flockies an, dann geht es linksseitig des Weges mit Flockies weiter, irgendwann kommt dann im frühen Sommer B. reticulatus (Sommersteinpilz) dazu, folgend B. aereus (mein Avatar, Schwarzhütiger bzw. Eichensteinpilz), im Herbst folgen dann neben B. edulis (Fichtensteinpilz) und B. Luridus (Netzstieliger Hexenröhrling) neben anderen, dann beidseitig des Weges.


    Viel Erfolg bei der Suche und beste Grüße,
    Markus

  • Hallo an alle,
    da habe ich ja eine sehr informative Diskussion angeregt. Freut mich.
    Insbesondere möchte ich mich bei Markus für den letzten Beitrag bedanken. Bisher ging ich davon aus, dass die genannten Arten nicht im gleichen Gebiet zu finden sind. Es scheint aber doch anders zu sein, und insofern werde ich auch mal die Augen offenhalten.
    markus: Könnte es sein, dass der geschotterte Weg ausschlaggebend für die eher kalkliebenden Arten sind? Wenn dem so wäre, dann wäre mein Fundort vom Sonntag ebenfalls ein Kandidat. Mal schauen...
    LG, Waldfreund

  • Hallo zusammen, hallo Waldfreund,


    ein Austausch in Sachen Habitaten und Fundorten ist bestimmt immer sinnvoll und wertvoll.


    Die geschotterten Waldwege mögen in kalkarmen Gegenden evtl. etwas ausmachen, sind hier bei mir allerdings sicherlich nicht maßgeblich, weil wir in einer sowieso sehr kalkreichen Gegend leben.


    Selbst am Fuß der Schwäbischen Alb (Reutlingen) sind die Kalkvorkommen (schon im Wasser, - nicht nur dem aus der Leitung- )sehr hoch. Weinbergschnecken, sie benötigen kalkhaltigen Boden um ihr Haus erneuern zu können, sind hier massig vorhanden, im Ackerland sogenannte Ackersteine, die kalkhaltig sind, und natürlich im (Wald-) Wegebau ebenfalls Kalkstein, der hier in relativer Nähe sogar heute noch gewerbsmäßig abgebaut wird (Hauptsächlich weißer und gelber Jurakalkstein).


    Liebe Grüße,
    Markus

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