Hallo, Besucher der Thread wurde 696 mal aufgerufen und enthält 9 Antworten

Hier stimmt was nicht…..!

  • … war mein erster Gedanke , als ich diese Laune der Natur sah…

    Der Vertikale muss sich vom andern Stamm gelöst haben und zufällig in dieser Position hängen geblieben sein.
    dann wuchsen die beiden oben am Punkt zusammen:


    lg jens

  • Eine Schwerkraftanomalie kann man vermutlich ausschließen, oder?

    Der zweite, kleinere Fruchtkörper spricht dagegen.


    LG, Martin

    Moin,


    mich vermute, dass eine Störung ungerichtetes Wachstum zur Folge hätte. Wäre schon komisch, wenn ein Pilz nach links/rechts wächst wie sonst nach unten/oben. Welcher Mechanismus soll dahinter stecken, zumal durch eine spontane Mutation?


    Viele Grüße

    Bernhard

  • Hallo Bernhard,


    mein Kommentar war natürlich nur als Scherz gemeint. ;)


    Ungerichtetes Wachstum (z.B. in der Schwerelosigkeit) müsste chaotisch aussehen.

    Hier liegt durchaus eindeutig gerichtetes Wachstum vor, nur stimmt die Richtung halt für unser Empfinden nicht.

    Eine Mutation mit Hymeniumausrichtung senkrecht zum Schwerefeld kann nicht vorliegen (ob es sowas gibt, lasse ich mal offen), denn dann würde der Fruchtkörper nicht nach links wachsen, sondern noch Symmetrie zum Schwerfeld besitzen müssen!

    Vielleicht ist die Erklärung einfach?

    Aber wir alle waren nicht dabei, als der Fruchtkörper gebildet wurde.


    Dass ein abgelöster Fruchtkörper wieder anwachsen kann, habe ich auch noch nie gehört; seine Aufgabe ist es, Sporen zu bilden, nicht rückwärts zu wachsen.

    Ich habe jedenfalls keine Erklärung, habe so etwas noch nie gesehen.

    Vielleicht kommt noch eine plausible Erklärung von jemandem - mal abwarten!


    Jans hat schon recht: Hier stimmt was nicht. :hmmm:


    LG, Martin

  • Wieso sollten mehrjährige Fruchtkörper nicht weiterwachsen? Sogar einjährige Fruchtkörper von zB Steinpilzen wachsen doch teils am Hut zusammen. Klonen kann man auch aus Fruchtkörpern.
    Ich halte die Theorie für plausibel.

  • schaut nicht der Hut vom kleinen so aus, als hätte er schon jede Menge Sporen abbekommen? auf Bild 1 sieht man, dass die Neigung des Stamms die Abwaschung in der Mitte möglicherweise verhindert hat.


    also hat irgendwas oder irgendwer dem Oberen einen Treffer verpasst und ihn nach unten gedreht, oder der wuchs auf teils so gammeligem Holz, dass die Schwerkraft schon gereicht hat. in der Nahaufnahme sieht man ja auch, dass in der Mitte der beiden Anwachsstellen ein paar Lücken klaffen.


    was jetzt noch interessant wäre - davon hab ich leider keine Ahnung - ob die Pilze da auch eine intraspezifische Konkurrenz (gehe davon aus, es handelt sich um die selbe Art) um die besten Anklammerstellen haben oder ob vorher schon das Myzel solche Stellungskämpfe klären würde und sich einfach zwei Fruchtkörper des gleichen Myzels zufällig im Weg waren.

  • Also ich denke lediglich dass der abgelöste fruchtkörper zufällig in diese Position kam und dann am oberen Ende mit dem „lebenden“ schwamm zusammengewachsen ist. Hierbei wird der lebende Schwamm natürlich den aktiven Ort übernommen haben.

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