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Mal wieder keine Ahnung :)

  • Hallo.


    Der kleine Täubling kann ganz gut ein Pfirsichtäubling (Russula violeipes) sein. Die Huthaut wäre dann elastisch, fast komplett abziehbar und etwas samtig, nach dem Anfassen sollten deine Finger auch ein wenig pelzig - klebrig sein.
    Der Geruch in dem Alter wäre fruchtig, ältere oder antrocknende Pilze riechen auch mal etwas nach Krabbenkutter.



    LG, pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • @Pablo


    Ja - du hast wahrscheinlich auch recht mit Pfirsichtäubling. Die Huthaut lässt sich abziehen. Klebrig ist er nun nicht mehr, da er mittlerweile etwas eingetrocknet ist. Beim Sammeln hatte ich gerade nicht darauf geachtet.


    Aber die Bilder die ich mir so angeschaut habe sehen diesem schon sehr sehr ähnlich.
    Danke!


    Mo-Mo


    P.S. vom Geruch her finde ich ihn gerade nicht mehr so angenehm - schon etwas nach Fisch.

  • Zitat von Thüringer Peter pid='12307' dateline='1406835634'

    Hallo Mo-Mo !
    der kleine gelbe, ist eindeutig ein Zitronentäubling ( auch Ockertäubling ).


    Hallo Peter !
    glaub ich nicht ich gehe da eher mit Pablo konform ist zwar schwierig die Beuteilung so aus der Ferne aber trotzdem für mich eher R. violeipes , auf den inzwischen von Mo - Mo bestätigten Fischgeruch gebe ich nichts bei dem jungen Exemplar der sollte noch nicht danach riechen ... gestern hatte ich welche davon in der Pfanne , der Geruch nach Krabben wurde beim Erhitzen erst richtig intensiviert .
    Gruß Harry

    Essensfreigaben gibts nur beim Pilzberater vor Ort , Bestimmungsvorschläge meinerseits sind keine Essensfreigaben

  • Hallo, Harry!


    Schon, wenn die jung sind, riechen sie für mich auch mehr fruchtig. Erst ältere Fruchtkörper entwickeln diese leicht fischige Komponente. Aber ich kann die Angabe von Mo-Mo schon nachvollziehen: Ich hatte einen jungen mal einen Tag im Zimmer liegen (ungekühlt). Der roch dann irgendwann auch etwas fischig.
    Aber normalerweise wandern die bei mir auch vorher in die Pfanne. :plate:



    LG, Pablo.

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  • Hallo Pablo !
    ich habe das Gefühl der Geruch wurde dem Mo - Mo jetz halt etwas suggeriert das ist m. E. ohne weiteres möglich , man denke nur an eine Weinprobe in gemütlicher Runde ... irgendwann fängt einer damit an .. der Wein schmeckt aber korkig .....:cheeky:
    Lg Harry

    Essensfreigaben gibts nur beim Pilzberater vor Ort , Bestimmungsvorschläge meinerseits sind keine Essensfreigaben

    Einmal editiert, zuletzt von Harry ()

  • Hallo, Harry!


    Da hast du natürlich vollkommen recht. Das passiert mir auch oft, man kann es dann eine "Geruchs - Autosuggestion" nennen. Ich rieche das, was die Literatur von mir verlangt. :wink:


    Bei der Bestimmung von Täublingen nach Optik ist ja immer Vorsicht geboten, warum ich auch ein "kann ganz gut sein" formuliert hatte.
    Es gibt ja etliche ähnliche Arten, aber gerade diese eher kalten Gelbtöne und auch die Hutform ist schon recht typisch.
    Hat aber nichts mit einem "sicheren Wiedererkennen" zu tun.
    Aber wenn Mo-Mo mal wieder unterwegs ist, dann hatten wir immerhin mal ein paar Details diskutiert, auf die geachtet werden kann.
    Auch wenn ich die Huthaut nicht wirklich als klebrig bezeichnen würde. Das ist mehr so ein flaumiges Gefühl an den Fingern nach dem Anfassen. Schwer zu beschreiben jedenfalls.


    Und vielleicht sind dann ja noch ein paar Leute dabei, die auch mal unvoreingenommen riechen können.



    LG, pablo.

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  • Guten Morgen,


    ich werde heute nochmals an der Stelle schauen, ob es noch weitere gelbe Täublinge gibt (gestern waren dort noch welche) und diesen ganz genau nochmals begutachten und riechen!


    Meine Erkenntnisse, wenn ich denn welche erlange, werde ich dann gerne berichten!:)
    Vielleicht kommen wir dann zusammen auf die genaue Identität des gelben Täublings.


    Liebe Grüße und einen schönen Sommertag,
    Mo-Mo

  • Hallo, Mo-Mo!


    Die Farben sind da nicht unbedingt ein Kriterium. Die sind sehr variabel, sowohl au dem Hut als auch am Stiel (reinweiß bis deutlich rosa und / oder violett getönt).
    Milder Geschmack, jung fruchtiger, alt fischiger Geruch und die elastische, etwas pelzige Huthaut sind die wichtigeren Kennzeichen.


    Hier mal zwei Bilder von hübsch bunten Kollektionen von Russula violeipes = Pfirsichtäubling:



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

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