Hallo, Besucher der Thread wurde 7,7k mal aufgerufen und enthält 12 Antworten

Wer sagt, es wachsen keine .....

  • Hallo
    Von einem guten Freund wurde ich gebeten, mal nach den Körnchenröhrlingen zu schauen. Das mache ich doch gerne. Also auf nach Sand und Kiefern. Und geschaut, geschaut, geschaut ............!
    NICHTS!
    Na, einen Pilz haben wir dann doch entdeckt. Nur wollte sich die Kamera nicht auf dem Pilz "scharf stellen"! Ob der Hut mit ca. 5 mm Durchmesser zu klein war? :denkend_smilie_0025:



    Auf dem Weg ein Bovist! Ungefähr 3 cm Durchmesser. Das ist doch wieder so eine makroskopisch nicht wirklich bestimmbare "Gurke"! :angry:



    Dann schleppte meine Frau auch noch so einen "Unbestimmling" an. Bei Kiefern, klein aber fruchtig blumig riechend!




    Ach so, da waren dann noch 5 total vertrocknete Nelkenschwindlinge ........
    :pilzeschlafen004:


  • Hallo Heinz


    Das machen kleine Zwergbovisten, wie der Bleigraue z. B.!

  • Hallo,
    das erste Bild erinnert mich an den Halbkugeligen Träuschling (Stropharia semiglobata).
    Das Zweite - das Splittern kenne ich vom
    Bleigrauen Zwerg-Bovist (Bovista plumbea)
    guck:
    http://www.pilzewelt.de/galler…layimage.php?pid=593#im=0
    Das dritte Bild erinnert mich an einen Kleinen Holzritterling (Tricholomopsis flammula)
    Aber: alle 3 sehr unsicher.
    Beste Grüße
    Dieter

  • Hallo Dieter
    So ähnlich waren auch meine Gedanken, aber es ist eben nur eine Vermutung. Beim letzten Pilz kann ich leider nicht sagen, ob Holz im Spiele war .... Der Pilz war für seine Größe (kleine Größe) schon recht fest, Farbe und Huthaut wäre schon möglich ...
    Aber man findet dafür sagenhaft viele Insekten, Schmetterlinge und interessante Pflanzen. Die Schönste war heute für mich die sehr seltene Stranddistel.



    Oder der Gemeine Bläuling


  • Hallo Frank,


    danke für deinen Hinweis auf den Eierbovist. Habe ich bisher noch nicht gehört, bzw. noch nicht wahrgenommen, oder evtl. wieder aus meinem Bewusstsein gelöscht. Werd gleich mal schauen, in welchen Gegenden/Habitaten er wächst.


    Nachtrag:
    Gerad mal nachgeschaut. Vorkommen: Bergland, Selten


    Bei mir ist schon Bergland selten:) Der höchste "Berg" ist gerad mal 114 Meter hoch.



    LG. Heinz


  • Hallo Heinz


    Eierbovist ist regional ein Name für kleine Bovisten, bei denen sich die Außenschale wie Eierschale löst.
    Der Bleigraue Zweg-Bovist ist kein typischer Pilz im Bergland. Typisch ist hier Gras, Sandboden, Trockenrasen, Wärme, Wegränder ....
    Den Pilz, den du dem Bergland zuordnest, ist vermutlich der Schwärzende Bovist?

  • Hallo Uwe,


    dein 3. Pilz erinnert mich stark an den Brennenden Rübling (COLLYBIA PERENATA) http://www.123pilze.de/DreamHC…ad/BrennenderRuebling.htm


    den ich heuer schon einmal gefunden und vorgestellt (Sandröhrling oder ? v. 14.7.15) habe.


    Danke für die schönen Bilder von der Stranddistel und dem Bläuling. Die Stranddistel gibt's natürlich bei uns nicht.


    Gruß
    Hermann

  • Zitat von fitis 11 pid='22792' dateline='1437892570'

    Hallo Uwe,


    dein 3. Pilz erinnert mich stark an den Brennenden Rübling (COLLYBIA PERENATA)http://www.123pilze.de/DreamHC…ad/BrennenderRuebling.htm


    Hallo Hermann
    Ausschließen kann man den auch nicht.
    Leider sind die extrem wenigen Pilze zur Zeit auch etwas geschädigt. Es regnet immer mal wieder und dann folgt große Hitze und Wind. Der Boden trocknet schnell aus und die Pilze auch. Manche schaffen es nicht mal zur richtigen Größe. Die ganz wenigen Nelkenschwindlinge sind kaum noch bestimmbar. Die Mini-Pfifferlinge sind abgefressen und so geht es weiter. Ich denke, die Pilze mögen nicht nur Regen, sondern auch normales, jahreszeitliches Wetter. Zur Zeit schaue ich darum nach anderen Sachen. Die Pflanzen und Insektenwelt bietet viel interessantes .....

  • Hallo.


    Beim ersten Pilz wäre meine Spontanidee mal der Raustielige Ackerling (Agrocybe pediades). Auch wenn es freilich mit nur dem einen Bild recht schwierig ist. Aber Stropharia semiglobata kenne ich gerne etwas kräftiger und meist wenigstens mit einem angedeuteten Ring.
    Agrocybe pediades ist auch eine der wenigen Arten, die momentan hier noch zu finden sind. Der ist sehr resistent gegen wiedrige Witterungsbedingungen, wächst quasi an allen möglichen offenen Standorten und ist zudem noch eine sehr häufige Art.



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

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