Hallo, Besucher der Thread wurde 2,8k mal aufgerufen und enthält 4 Antworten
  • Moin,


    wie stellt ihr denn euer Pilzpulver her? Habe mal versucht einen Birkenporling mit der Kaffemühle zu mahlem mit leider nur mäßigem erfolg, da sehr leicht und sehr zäh. Mit der Reibe gings auch nicht so gut.


    Grüße
    Matte

  • Hallo Matte,


    Pilzpulver stelle ich nur von essbaren Pilzen her und das geht in einer elektrischen Mühle oder auch alte mechanische Mühle sehr gut, heraus kommt richtig feines Pulver. Ein Mörser geht sicher auch.
    Der Birkenzungenporling oder der Schmetterlingsporling ist ja keine essbarer Pilze und weist eine andere Konsitenz auf. Beim Schmetterlingsporling wird das "Pulver" flockig, wattig. Den Birkenzugenporling habe ich nicht versucht. Hier heißt es in der Literatur oder auf bestimmten Internetseiten, dass man ihn für Tee klein schneiden und auskochen soll.

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Ja genau ist für Tee gedacht. Da ich die Oberfläche maximieren will, um möglich viel von den Inhaltsstoffen rauszuholen soll es ein Pulver sein, dann braucht man auch nicht soviel davon. Elektrische Mühle hab ich noch nicht probiert aber mal gucken irgendwer im Bekanntenkreis hat sicher soetwas rumzuliegen.


    Habe das etwas ältere Buch "Die Heilkraft der Pilze" von Herrn Lelley, da steht allerdings nichts direkt zum Birkenzungenporling. Allerdings wird dort auch gesagt, daß man beispielsweise vom Schiefen Schillerporling ein Stück von etwa 2 cm² (dünne Scheibe vom inneren des Fruchtkörpers) für 2,5l Tee ausreichend sind.


    Vielleich belasse ich es einfach dabei.


    Merci
    Matte

  • Elektrisch macht auf jeden Fall Sinn, lieber Matte.
    Versuchs mal mit einer Moulinette, die hat Messer, schneidet also und quetscht nicht. Parmesankäse verwandle ich darin vom Stück zum Streu für Pasta. Das sollte mit einem Birkenporling auch funktionieren.


    Gruß, Brigitte

    Großes Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen. Wilhelm Busch
    :pk:

  • Hallo Matte,


    aus eigenen Versuchen weiß ich, dass es extrem schwierig ist, feines Pulver zu erhalten.


    Ich habe die Birkenporlinge mit der elektrischen Brotschneidemaschine in feine Scheiben geschnitten und luftgetrocknet. Danach mit einer großen Schere in kleine Stückchen zerteilt.


    Der anschließende Versuch, die gut getrockneten Würfel in einer alten elektrischen Kaffeemühle fein zu bekommen ist gescheitert. Die Würfel sind zu leicht und elastisch, das ergab nur unregelmäßige Krümel.


    Ich nehme für den Tee nun entweder die schönen ganzen Scheiben her oder packe die Würfelchen zusammen mit ein wenig Chaga in Teebeutel zum Befüllen. Diese Säckchen kann man tagelang immer wieder aufgießen und anschließend sogar noch mal auskochen. So ergibt sich auch einiges an leckerem Heiltee.


    Liebe Grüße


    PilzHex`

    _________________________________________


    Lieber in die Pilze als ins Fitness-Studio!

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