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Seltsame Marone

  • Hallo chriwar,



    tolles Bild. So etwas nennt man Bildungsabweichung und kommt immer wieder mal vor. Eine zweite Marone wollte sich wohl auf dem Hut bilden.

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Wer weiß schon, wie Pilze so ticken. Für mich ist es ein Mädchenpilz ;-)
    Wer mit den schwierigen Momenten mit Hugo Portisch am Anfang und einem allgemein ultralangweiligem öffentlich-rechtlichem TV-Stil klar kommt, dem empfehle ich diesen Link - ist ca. 1 Woche online....
    lgK

    langsam fange ich an wie ein Pilz zu denken...

    Einmal editiert, zuletzt von Kowalski ()

  • Hallo Kowalski,


    die Aussage dem Link folgend: Das Fleisch der giftigen Fliegenpilze wurde in eine Tasse mit Milch und Zucker gelegt - das lockte Fliegen an, die am Pilzgift starben, halte ich für fehlinterpretiert, zumindest für zweifelhaft. Sie, die Fliegen waren sicherlich total benommen, aber nicht TOD. Man hat sie wahrscheinlich in diesem vollkommen benebeltem Zustand einfach nur entsorgt.


    Aber: Nichts genaues weiss man nicht. In diesem Sinne. :shy:


    LG Heinz


    Aber nu mal zurück zum eigentlichem Thema: Seltsame Marone.


    Chriwaro, danke für die Aufnahmen. Marone auf Marone hab ich auch schon gesehen. Täubling auf Täubling ebenso usw. Find es immer wieder toll: Solche Aufnahmen.


    LG Heinz

  • Lieber Heinz,


    ich kenn das Rezept noch so von meiner Mutter (88) - mündlich tradiert. Ob die Fliegen tot sind oder nicht, weiß ich nicht. Insekten reagieren anders auf Gifte als wir Säuger. Es kann auch sein, dass sie benommen sind und in der Lake und ertrinken. Ich werde das ggf. mal ausprobieren. In dem Filmchen wurde übrigens das Fliegenpilz-Gift wieder anders präsentiert. ;-)


    LGK

  • Hallo chriwar,


    ich denke hier eher an den sogenannten "Fleischfressenden Maronenröhrling ((Imleria badia var. magnoliophyta)":D. Der hat sich im Jugendstadium eindeutig eine Schnecke einverleibt. Die Überreste des Schneckengehäuses und der Fühler sind noch deutlich zu erkennen:wink:.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Hallo lieber Jörg,


    vielen Dank für deinen Hinweis auf den "Fleischfressenden Maronenröhrling ((Imleria badia var. magnoliophyta)".


    Dieses Jahr klappt es sicherlich nicht mehr. Aber vielleicht kann ich nächstes Jahr die Fleischfressenden Maronenröhrlinge mit den Weinbergschnecken hier von der Wuhle füttern, käme ja einer Mästung gleich, so gross wie die Schnecken hier sind. Na Ja, schaun wir mal.


    LG Heinz

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