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dicke schwarze Krusten

  • Hallo liebe Pilzfreunde,


    und nocheinmal inspiriert mich Roswitha mit ihrer "schwarzen Kruste" zu meinem Beitrag. Wenn man jetzt durch den Wald geht, findet man oft Baumstümpfe, die wie angebrannt oder gar verbrannt aussehen. Und das macht der Brandkrustenpilz (Hypoxylon deustum). Ein gefährlicher Holzzerstörer auch an noch stehenden Bäumen.



    Schwarz und verkohlt sehen auch die Überreste des Riesenporlings (Meripilus giganteus) aus. Interessant, wie lange diese Pilze noch sichtbar sind, an denen ist ja auch was dran (Fleisch).


    Die sogenannte Hexenbutter (Exidia plana) ist sicher allgemein bekannt, aber in gefrorenem Zustand sieht sie sie wie eine andere Pilzart aus.


    Es gab am 10.Februar aber nicht nur schwarze Pilze. Immer wieder schön anzusehen ist dieser hier, wahrscheinlich der Fleischrote Zystidenrindenpilz (Peniophora incarnata).

    Und zum Schluss meines kleinen Beitrages ein kurios gewachsenr Pilz, wahrscheinlich der Rest des Schuppigen Sägeblättlings (Lentinus leoideus) umringt von der Geweihförmigen Holzkeule (Xylaria hypoxylon).

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

    Einmal editiert, zuletzt von weisheit ()

  • Hallo, Veronika!


    Vielen Dank für's Mitnehmen auf diese Pilzpirsch. :)
    Die Mumien vom Riesenporling sind echt beeindruckend, habe ich so noch nie gesehen.


    Wenn man Drüslinge und Zystidenrindenpilze betrachtet, dann hat auch der Winter viel Schönes und Interessantes zu bieten. Dennoch freue ich mich auf den Frühling, von dem es momentan immerhin schon einen kleinen Vorgeschmack hier im Süden gibt. Nun fehlt nur noch gutes Wetter ( :rain: :rain: :rain: :rain: :rain: ), dann kann's losgehen.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo Veronika,
    der Zystidenrindenpilz scheint von genügend feuchten Bedingungen zu profitieren. Dadurch konnte er so großflächig wachsen und dabei die satte Farbe behalten.
    Bei mir werden diese Pilze oft schon früh trocken und rissig, weil wir hier oft viel Wind (zurzeit Föhn) haben.


    Ein schöner Kontrast zu unseren schwarzen Pilzen.


    LG Roswitha

  • Hallo joe,


    in manchen Büchern wird die Gelbe Lohblüte auch als Hexenbutter bezeichnet, aber der schwarze Pilz hier ist der Warzige Drüsling, auch der hat den Namen Hexenbutter für sich gepachtet.

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




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