Hallo, Besucher der Thread wurde 2,1k mal aufgerufen und enthält 4 Antworten
  • Hallo zusammen,


    zwischen einer Eiche, mehreren Fichten und Buchen sowie eine gefällten Birke fand ich diese Rotkappe.


    Hut sehr schön filzig und fuchsig rot-braun.
    Huthaut überstehend
    Stielschüppchen gehen Richtung schwarz
    Fleisch weiß nach dem Durchschneiden nur sehr langsam grau werdend.
    Röhren weiß / leicht gelblich nach Berührung bräunlich verfärbend.


    Ich gehe von einer Birken-Rotkappe (Leccinum versipelle) aus.


    Was denkt Ihr?


    VG JoBi


  • Ahoi!


    Die Birkenrotkappe (Leccinum versipelle) hat eine andere Hutfarbe. Mit dem satten, dunklen und nahezu leuchtenden Rot und gleichzeitig annähernd schwarzen Stielschuppen ist das das, was ich unter Lecccinum vulpinum (Nadelwaldrotkappe) verstehe. Das sollte aber eigentlich die Kiefernart sein, wobei das eventuell auch variieren darf. Die andere Nadelwaldrotkappe (Hygrocybe piceinum, wenn das überhaupt eine eigene Art ist und nicht nur eine Form von Leccinum aurantiacum), müsste rotbraune Stielschuppen haben.



    Lg; pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo, JoBi!


    Auf die Intensität der Blaufärbung solltest du dich als Merkmal nicht verlassen. Das kann bei aallen Rotkappenarten mal intensiv, mal schwach und mal gar nicht ausgeprägt sein. Auch die violetten und dann grauen Verfärbungen des Fleisches sind unterschiedlich schnell und stark, aber nach meinen Beobachtungen ist das nicht artspezifisch sondern vielmehr abhängig von Alter und äußeren Einflüssen sowie Stoffwechsel des Mycels (Bodenbeschafffenheit, Standort).



    LG; Pablo.

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