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"Baumpilz" bestimmung und Anfängertipps

  • hallo habe gerade mit der pilzbestimmung begonnen und leider noch nicht viel ahnung.


    Ich bekam von der oma meiner frau speisepilze die sie von ihrer nachbarin bekam.

    Laut deren aussage handelt es sich um Baumpilze:D sie scheinen nicht giftig zu sein da die nachbarin die pilze ja noch bringen konnte nachdem sie die ersten gegessen hat.


    Ich würde dies gerne etwas genauer wissen daher meine frage hier im forum.


    Habt ihr desweitern tipps zum putzen und zubereiten für diesen pilz?


    Vielen dank schonmal im voraus

  • Hallo, Jannis!


    Das sind Krause Glucken (Sparassis crispa). Ein sehr guter Einsteigerpilz, weil durch sein aussehen (wie ein Badeschwamm) recht leicht zu bestimmen. Wächst gerne am Stammfuß oder an den Stümpfen alter Kiefern, Fichten, Lärchen und Douglasien.

    Aufpassen muss man vor allem, nicht eine der diversen Korallen zu verwechseln, die aber ein mehr ästiges (teils dicht büschelige Äste) aussehen haben.



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo,


    diesen Pilz esse ich sehr gerne und normalerweise ist er bei uns in mittelfränkischen Nadelwäldern auch regelmäßig zu finden. Nachteil: eingewachsene Nadelstreuteile und im Inneren wohnende Insekten machen das Putzen dieser Pilze aufwändig .... dafür genügt oft schon ein mittelgroßes Exemplar für eine Mahlzeit.

    Hab mal gelesen: in Scheiben schneiden und diese Scheiben waschen (selbst hab ichs noch nicht probiert, mangels Funden seitdem).


    Ich finde besonders gut Nudeln mit Sahne-Gluckensoße


    Gutes Gelingen


    Marcus

    Meine Beiträge sind Meinungsäußerungen und Diskussionsbeiträge, keine unumstößlichen Wahrheiten.

  • Hallo Jannis,


    beim Reinigen der Pilze greife ich ein wenig in die Trickkiste!


    Wenn die Glücke arg verschmutzt ist, putze und schnipple ich grob vor. Dann streue ich ein wenig Mehl in die vorgeputzten und vorgeschnuppelten Schwammerl, durchmische das ganze händisch und spüle das Ganze in Wasser in einer Schüssel. Die kleinen Schmutzpartikel hängen sich ans Mehl und lassen sich (samt Mehl) auswaschen. Je nach Verschmutzelungsgrad wird das Ganze evtl. mehrmals, bzw. mehlmals wiederholt.


    Grüßle

    RidiS

  • Hallo Zusammen!


    das mit dem Mehl kann ich mir gut vorstellen. werde ich versuchen.


    mit der Unterscheidung Krauser zu Breitblättriger Glucke habe ich so meine Probleme.


    Die Farbe scheint recht variabel zu sein, sodass es eine gemeinsame Schnittmenge gibt.

    Der Waschlaugengeruch kommt bei der breitblättrigen auch nicht immer vor, vor allem kocht man im wald ja seltener seine Pilze gleich. auch das keine eindeutiges indiz.

    und abschließend gibt es bei mir kaum Kiefern. beide sollen aber auch an Fichte vorkommen. Also hilft mir der Baum als Unterscheidung auch nicht weiter.


    Habt Ihr noch einen Tipp für mich?


    Ich vermuten, dass ich bis dato eher die Breitblättrige gefunden habe.



    Danke und lg

    Alex

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!


    Ich bin kein Pilzexperte, nur ein mykologisch interessierter Laie!


    Offizielle Freigaben kann es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort geben!

  • Hallo, Alex!


    Am besten lassen sich die beiden wohl durch die Form der Blätter trennen. Deinen Fund würde ich damit als Breitblättrige (Sparasssis brevipes) einordnen.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo Pablo!


    Vielen Dank! Vielleicht finde ich ja doch mal einen Kiefernwald und habe dort Glück mit einem Fund zum direkten Vergleich!


    Liebe Grüße!

    Alex

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!


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