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Baumpilz im Nationalpark Schwarzwald

  • Hallo liebe Pilzfreunde!


    Bei einer längeren Wanderung im Nationalpark Schwarzwald (auf ca. 900m ü.N.) ist mit gestern ein unbekannter Baumpilz begegnet, den ich trotz langer Suche in meinen diversen Büchern und Nachfragen bei befreundeten Sammlern nicht bestimmen konnte. Vielleicht kann mir ja hier jemand helfen :)


    Das Exemplar war vermutlich etwas älter, wuchs auf ca. 1,5m Höhe aus einem Astabbruch, war circa handtellergroß, und hatte lange Lamellen an der Unterseite (siehe Bilder).
    Was das Ganze für mich noch rätselhafter macht, der sehr alte Nadelbaum an dem der Pilz zu finden war, ist mir gänzlich unbekannt und konnte ebenfalls nicht bestimmt werden. Es ist jedenfalls KEINE gewöhnliche Tanne, Fichte, Höhenkiefer oder Douglasie etc... die man sonst im Schwarzwald findet.


    Hoffe Ihr könnt mir weiter helfen!



  • Hallo Christopher,


    willkommen hier im Forum!

    Auch für deinen Fund wird sich bestimmt ein Name finden lassen, auch wenn es auf den zweiten Blick doch nicht so einfach ist, wie es anfangs erscheint.

    Beim ersten Draufschauen, der Oberfläche des Hutes und der Wuchsweise aus dem Kernholz hätte ich sofort auf einen Schüppling geschlossen. Die auf deinem zweiten Bild zu erkennenden komplett herablaufenden Lamellen sprechen jedoch total dagegen.:/

    Bin nun auch sehr gespannt, was die Experten dazu sagen.


    LG Thomas

  • Hallo,

    schöner Pilz, zu dem mir auch kein Name einfällt.

    Raten hilft ja nicht weiter, macht aber Spaß und ich würde deshalb zu einem alten Orangeseitling tendieren, aber auch nur weil ich nichts anderes in der Form und Farbe kenne .....

    Also schließe ich mich Thomas an und warte auf die oder den Experten.

    Viele Grüße aus Mecklenburg

    Jan

  • Hallo Christopher und willkommen im Forum!


    Uih! Ein kniffliger erster Beitrag! :thumbup:


    Hab jetzt lange recherchiert und muss sagen, dass ich da leider keine zündende Idee habe! Die Idee mit dem Schüppling von oben kann ich nachvollziehen Thomas, die hatte ich zunächst auch.

    Ich finde keinen Holzbewohner, der diese Art von Schuppen hat und die komplett herablaufenden Lamellen.


    Leider sind die Bilder auch nicht ganz scharf, sodass man nicht genau sehen kann, ob diese z.b. gegabelt sind.


    Wenn Du noch weitere Bilder hast - her damit! Z.b. ein Querschnitt durch den Pilz wäre super, oder auch eine Detailaufnahme der Lamellen.

    Und natürlich eine Aufnahme vom Baum selber: Gesamtheit und Detail der Nadeln/Zweige. Ich bin mir sicher, dass wir den bestimmen könnten.


    Wie war den der Geruch?

    Beim Orangenseitling - an den ich nicht glaube, aber auch nichts besseres anzubieten habe - wäre dieser bei dem Alter des Pilzes recht einprägsam!


    Ich bin gespannt, ob der wirklich bestimmbar ist!


    Liebe Grüße und weiter so!

    Alex

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!


    Ich bin kein Pilzexperte, nur ein mykologisch interessierter Laie!


    Offizielle Freigaben kann es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort geben!

  • Hi Joe!


    Das freut mich! Den hatte ich auch schon im Visier - aber halt der Stiel...


    Bin gespannt was noch kommt!


    lg

    Alex

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!


    Ich bin kein Pilzexperte, nur ein mykologisch interessierter Laie!


    Offizielle Freigaben kann es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort geben!

  • Hallo an alle und dickes Danke an euch! Freue mich jedenfalls, ab jetzt diesem Forum anzugehören...


    Hatte leider schon befürchtet, dass es sich bei diesem Burschen um eine schwierige Nummer handelt ^^

    Leider habe ich kein Bild vom Baum gemacht - Mist!


    Der berindete Seitling ist eine spannende Fährte... aber stimmt das von der Farbe her? Und einen eingerollten Rand hatte dieses Exemplar auch nicht. Hmmm :/


    Hoffentlich findet sich noch ein Experte, der Licht ins mykologische Dunkel bringen kann...

  • Tach!


    Was Besseres als Berindeter Seitling (Pleurotus dryinus) fiele mir da jetzt nicht ein. Skepsis bleibt, eben wegen der Farbe: So stark "vergilbt" hatte ich den noch nie, das täte eher zu einem Sägeblättling passen. Dazu passt aber wieder der Lamellenansatz nicht. Was aber halt auch unsicher ist, weil man nicht den ganzen Stiel sehen kann, von dem sich noch eine ganze Menge in dem Astloch verstecken könnte.
    Orangeseitling glaube ich eher nicht wegen der Schuppenanatomie, die dürften da nicht so sparrig werden, egal in welchem Alter.



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo,


    ich möchte mal noch eine Idee in die "Raterunde" einwerfen.

    Nachdem ich den nämlich heute erstmals gefunden und bestimmt habe, würde ich gerne noch den Geschichteten Zähling vorschlagen.?

    Zumindest ein paar Gemeinsamkeiten, auch mit einigen 123 - Datenbankbildern, glaube ich da zu erkennen.:/

    geschichteterzaehling.htm



    LG Thomas

  • Hallo, Christopher!


    Ja, man kann nicht jeden Pilz auch bestimmen. Gerade wenn man nur Einzelfruchtkörper hat, und die noch irgendwie komisch ausgeprägt, dann ist die Erfolgsquote so oder so eher gering. In dem Fall ist es sogar professioneller und solider, halt mal keinen Namen dran zu schreiben und es so zu machen wie du jetzt.



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

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