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Pilzfund am Eichenstamm

  • Hallo Roland,


    so ganz mag ich an das Substrat Eiche und den Leucoagaricus nicht glauben 😎

    Der Wuchsort ist zwar für mich nicht eindeutig zu erkennen. Es sieht aber schon danach aus, dass der Pilz direkt auf Holz wächst. Das Aussehen des Pilzes mit den kräftigen Schuppen lässt mich an Pholiota (=Schüppling) denken.


    Für mich eher ein Pappelschüppling an Laubholz, aber eher nicht an Eiche.



    Grüßle

    RudiS

  • Hallo Roland,


    ich schließe mich der Vermutung von RudiS an, ein Pappelschüppling ist hier möglich, aber der Pilz ist nicht aufgeschirmt und man kann ihm nicht unters "Röckchen" schauen.

    Zum Vergleich.


    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Hallo Rudis und Veronika,

    danke für eure Antworten. Das kann sein das ich mich in der Baumart total vertan habe, so genau kenne ich die Bäume nicht wenn sie auf den Boden liegen.

    Man lernt ja immer noch dazu. Wünsche euch noch ein schönes Wochenende.


    Lieben Gruß

    Roland

  • MoinMoin!


    Ich würde mal sagen, auch wenn der Fruchtkörper noch nicht voll aufgeschirmt ist, sollte das (nach Bild) zu 95% ein Pappelschüppling (Pholiota populnea) sein.
    Wenn dem so ist, wäre die Wahrscheinlichkeit, daß das substrat etwas anderes als eine der Pappelarten (Populus spec) ist, weit unter 0,1% (aber nicht ausgeschlossen).

    Die Rinde von Pappeln und Eichen kann sich durchaus mal sehr ähnlich sehen, weil beide ja so arg grob strukturiert sind.

    Interessant wäre, wie es zu der Idee mit Leucoagaricus leucothites (Egerlingsschirmling) kam?
    Denn da bist du schon ganz früh irgendwie in die falsche Richtung abgebogen, die sehen sich (zumindest für manchen Hobbymykologen) ungefähr so ähnlich wie Eichhörnchen und Goldfisch, einschließlich eben eklatanter Unterschiede in Lebensweise und Lebensraum. :wink:

    Wüsste man da was zur Herleitung, könnte man etwass gezielter die einzelnen Merkmale vergleichen und bessere Erkennunsgmöglichkeiten vorschlagen, wie sich Pilze etwas präziser eingrenzen ließen. Nur falls erwünscht, natürlich.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

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