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letzter Beitrag von Konstantin am

Maipilze in Mittelfranken

  • Hallo,


    da es bei uns kaum Morcheln gibt, freue ich mich umso mehr über die ersten Großpilze über die ich heute gespolpert bin. Auch wenn sie ja häufig sind, mir haben sich die Maipilze seit bestimmt 8 Jahren entzogen.



    Einer wird wahrscheinlich fürs Mikroskop zerlegt, der Rest zum ersten mal verkostet. Gibt es Zubereitungstipps für die mehligen Gesellen?


    LG Steigerwaldpilzchen

    Bestimmungen anhand von Fotos sind immer unter Vorbehalt und mit Restrisiko!

    Sichere Freigabe zum Verzehr können nur Pilzsachverständige DGfM, BMG oder Pilzberater BMG vor Ort geben!

  • Hallo,


    Glückwunsch zu den, super knackig aussehenden, Funden! Ich hoffe, daß die von innen auch so aussehen. Bei mir, noch nicht einmal richtig aus der Erde heraus, sind sie in diesem Jahr leider meist schon komplett vermadet.

    Ich brate sie einfach in Butter mit Speck und Zwiebeln an, das "Mehlaroma" verschwindet dabei völlig. Ich finde sie sehr lecker.

    Lasst sie euch schmecken!


    LG Thomas

  • Vielen Dank für die Rückmeldungen!


    Dann werd' ich sie mal mit Zwiebelchen in der Pfanne versuchen. :thumbup:


    Fundort war an einer lichten Wegkreuzung in meinem Hauswald direkt unter einer alten Hainbuche. Durch die wiederholten Steinaufschüttungen wird immer wieder Kalk eingetragen, so dass sich entlang der Wege viele kalkliebende Pilze (Ziegelgelber Schleimkopf, Grauer Lärchenröhrling, Blasser Pfifferling, ...) angesiedelt haben obwohl der Boden, des hauptsächlich auf Kiefern und Fichten bestehenden Waldes, sonst recht sauer ist.


    Natürlich subjektiv: Unverletzt rieche ich nasses Mehl, verletzt angeschnittene Salatgurke. :)


    LG Steigerwaldpilzchen

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  • Hi,


    habe gerade ein Suppenexperiment mit Maipilzen und Nelkenschwindlingen durchgeführt.

    Zuerst habe ich die Maipilze zerkleinert und die Suppe wie immer angesetzt (Zwiebel + gehackter Rosmarin und Thymian in Butter angeschwitzt, mit Mehl bestäubt und mit Gemüsebrühe abgelöscht, dann die Maipilze dazu).

    Ca. 10 Minuten köcheln lassen - dann pürieren. Und an dieser Stelle hatte die Suppe schon einen super Geschmack - dem intensiven Aroma der Mairitterlinge sei Dank!

    Hab dann aber noch die frischen Nelkenschwindlinge dazu gegeben und nochmal 10 Minuten kochen lassen.

    Anschließend noch ne Sahne-Eigelb-Legierung untergerührt und mit nem Spritzer Zitrone, Zucker und Muskat abgeschmeckt. Salz war nicht mehr nötig, Pfeffer auch nur noch minimal.

    Hab dann noch frischen Schnittlauch reingegeben.


    Ich muss sagen: Das war sehr lecker!


    VG, Boris

  • Das klingt ja richtig lecker, vielen Dank für die Anregung Boris.

    Geschmort war ich jetzt nicht so überzeugt von den Maipilzen. Vielleicht macht's auch die Mischung mit den Feldschwindlingen. :)


    Sabine : Da fehlt mir der Vergleich zum ranzigen Öl :/.


    LG Steigerwaldpilzchen

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  • Also, ich bin momentan auch voll im Maipilzfieber. Und gegessen haben wir sie auch schon zwei Mal. Ich persöhnlich bin begeistert. Der ein wenig aufdringliche Geruch verschwindet beim Kochen komplett, was mich aber besonders Freut, ist die Konsistenz des Pilzes. Weil ich persöhnlich nicht sonderlich mag, menn die Pilze nach der termischen Behandlung matschig und glitschig werden....Urgh....Der Maipilz aber fühlt sich beim Essen wie echtes Fleisch an! Hat also eine gewisse Festigkeit.

    Und schmecken tut er!!!!! Ich hab ihn einfach erstmal 5 min. lang gekocht, um die Eigenflüssigkeit aus ihm zu entfernen. Danach einfach im Pflanzenöl-Butter Gemich mit Zwiebeln gebraten. Anschliessend Löffel Schmand dazu- Perfekt!

    Das Schöne ist- wenn man ihn vorher abkocht, bekommt er beim anschliessendem braten eine schöne goldene Farbe.....

    Und die abgekochten Pilze kann man nach dem abkühlen in die Gefrierbeutel portionieren, und einfrieren für später.

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