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Europäisches Goldblatt

  • Hallo Schwammerlfreunde,


    heute habe ich eine kleine Seltenheit gefunden, das Europäische Goldblatt.

    Bisher habe ich den Pilz erst ein einziges mal vor 2 Jahren als kleines Einzelexemplar gefunden.

    Heute im Selben Waldstück an einer anderen Stelle 3 Fruchtkörper.

    Habe sie natürlich stehen gelassen, nur einen zu Bestimmungszwecken hab ich mitgenommen.

    Interessant, dass er zu den Röhrlingen zählt, obwohl er Lamellen hat.

    LG, Markus

  • Hallo, Markus!


    Glückwunsch zu dem schönen Fund! :thumbup:

    Und immerhin sogar zwei Fruchtkörper auf einmal. Meistens finde ich die nur als Einzelgänger.



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Toll, gratuliere dir!!

    den habe ich mal in Frankreich gefunden, in einem schlosspark. Auf den ersten Bild sieht man gut wie die Lamellen queradrig verbunden ist (anastomisierend). Das ist auch der Grund weshalb sie zu den Röhrlingen zählen.

    Lg jens

  • Hi Thomas,

    nicht so pessimistisch!

    Ich habe ihn bisher zwar auch nur einmal in Thüringen gefunden, auf der Pilze-Deutschland-Seite ist er aber im ganzen Norden vereinzelt vertreten.

    Wir müssen also noch besser suchen oder einfach nur mal ein bisschen Glück haben :)

    Zumindest der Regen der vergangenen Tage macht ja auch wieder ein wenig Hoffnung ....

    VG aus dem Nordosten

    Jan

  • Hallo Markus,

    schöner Fund, gratuliere. In MV habe ich ihn 2014 im August in einem Kalkgebiet gefunden. Das Foto ist zwar nicht so schön wie deins, aber es zeigt das Goldblatt.

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • MoinMoin!


    Veronikas Fund ist besonders ungewöhnlich, weil die Art normalerweise mäßig bis stark saure Böden bevorzugt.
    In Gegenden mit kalkigem Untergrund finde ich die eigentlich gar nicht, nur einmal in einem immerhin oberflächlich sauren Wäldchen über ansonsten basischem Löß.

    Kann aber ja auch so sein wie bei Maronen und Flockis: Ein wenig oberflächliche Versauerung des Bodens genügt, um ein paar fruchtkörper zu bilden. Auch über wirklich kalkreichen Böden (bei Flockis zB so beobachtet im Schönbuch bzw. an der schwäbischen Alb über Kalk).



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

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