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massig Waldchampignons auf 1 qm

  • Hallo maxi,


    weißt Du zufĂ€llig welche Art Du da verputzt hast? Mich interessiert immer was ich da in mich hereinstopfe. Hier ist ĂŒbrigens ein giftiger DoppelgĂ€nger der Waldchampis beschrieben, nur so als Info.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine BĂŒcher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • hallo maxi,

    Erstmal gratulation zu den funden! Mit nur einem foto/von relativ weit oben fotografiert ist es halt schwer zu beurteilen um welche schwammerl es sich handelt. Und verwechslungen gibts bei den gesellen halt leider immer wieder.

    Drum vielleicht noch die ein oder andere minute in weitere fotos investiert steigert fĂŒr alle die freude an deinen funden.

    Weiterhin schönes schwammerlsuchen!

    Lg joe

  • Salve!


    Na, ich wĂŒrde mal behaupten, daß Maxi schon erkannt haben dĂŒrfte, daß es Champignons sind.
    Eine der giftigen Arten dĂŒrfte es eher nicht sein. Interessant sehen die schon allemal aus, aber die Gattung ist halt reichlich kompliziert, und wenn es um eine Bestimmung ginge (Konjunktiv), dann wĂ€re ein vollstĂ€ndiges Schnittbild und eine Ansicht der kompletten Stielbasis Mindestvoraussetzung.

    Wenn die denn im LÀngsschnitt im Fleisch in allen Teilen deutlich röten, dann werden es schon rötende Waldchampignons sein.
    Das sind nach momentanem Stand drei Arten, die sich allerdings ausschließlich mikroskopisch voneinander abgrenzen lassen. Braucht man aus kulinarischer Sicht aber sowieso nicht so genau zu bestimmen.

    Theoretisch könnten das auch Champis aus einer anderen Sektion sein, aber... naja, wie gesagt - siehe oben die Mindestvoraussetzungen.


    Immerhin scheinen sie ja gemundet zu haben, wobei noch der kurze Hinweis erlaubt sei: Alle Champis (Zuchtformen ausgenommen, weil die Substrate quasi schwermetallfrei sind) sind massive Schwermetallsammler, insbesondere Cadmium reichern viele Arten stark in den fruchtkörpern an. Gesund ist das nicht gerade, aber ich verspeise auch so pi mal Daumen ein oder zwei mal im Jahr ein ordentliches Champi - Essen. Man sollte die nur halt wirklich in Maßen genießen.



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur VorschlÀge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >PilzsachverstÀndigen<.

  • Hallo Pablo,

    Alle Champis (Zuchtformen ausgenommen, weil die Substrate quasi schwermetallfrei sind) sind massive Schwermetallsammler, insbesondere Cadmium reichern viele Arten stark in den fruchtkörpern an

    ich dachte das gilt haupsĂ€chlich fĂŒr die Gilber aus der Arvensisgruppe. Da muß ich wohl noch einmal Christophs ErklĂ€rungen genau durchlesen.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine BĂŒcher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Buona Sera!


    Ob sich das ausgleicht... Da habe ich gewisse Zweifel. Aber in moderaten Mengen und wenn man's nicht zu oft macht, wird der Körper schon damit fertig.

    Das Blöde ist: Irgendwie finde ich den prima - ErklĂ€rtext von Christoph nicht wieder. MĂŒsste doch im BMG - Forum auffindbar sein, aber anscheinend suche ich falsch.
    Ich meine mich dunkel zu erinnern, daß auch einige der rötenden Arten massiv Schwermetalle anreichern, wobei es in jedem Fall wohl auch standortabhĂ€ngig war.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur VorschlÀge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >PilzsachverstÀndigen<.

  • In der Schweiz kommen generell unabhĂ€ngig von Schwer Metallen die champis mehr und mehr unter Druck, die champi Lobby wehrt sich.. Irgend welche Stoffe wollen sie gefunden haben.... Muss mich mal schlauer machen, info folgt hoffentlich.

    Lg jens

  • So passend zum Thema bin ich heute in der neuesten Ausgabe der Pilz Zeitung von der dachgesellschaft der Schweizer Pilzvereine Vsvp ĂŒber diesen Artikel gestolpert.... Eigenartig, denn a. Augustus ist laut vapko immer noch ein empfohlener Speisepilze.

    Lg jens

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