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Man sieht den Wald vor Pilzen nicht

  • Hallo Pilzfreunde.


    Am Sonntag war ich wieder einmal in meinem Stammwald unterwegs. Es war einfach nur traumhaft schön. Es gab unzählige Arten. Auch viele Speisepilze, die allermeisten davon im Idealzustand.


    Jedoch wurde ich auch mehr als nur einmal auf den Boden der Tatsachen zurück geworfen. Mir wurde mehrfach bewusst, wie gefährlich unser Hobby sein kann, wenn man nicht mit der gebotenen Vorsicht einhergeht und leichtsinnig wird.


    Los ging es gleich am Waldeingang mit einem Pilz, der mir bisher noch nicht so häufig untergekommen ist.


    1 Sparriger Schüppling (pholiota squarrosa)



    Der nächste hingehen ein alt Bekannter an bekannter Stelle.


    2 Flockenstieliger Hexenröhrling (neoboletus erythropus)



    Nur einige Meter weiter in stattlicher Größe der Buchenschleimrübling (mucidula mucida)


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    Wieder nur ein kleines Stück weiter noch ein schöner Pilz. Ich weiß, viele mögen ihn nicht, ich nehme mir schon meist ein Exemplar vom Purpurfilzigen Holzritterling (tricholomopsis rutilans) für die Mischpilzpfanne mit nach Hause. Der Große darf zum Aussporen stehen bleiben.


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    Bei ihm zucke ich immer noch zusammen, wenn ich ihn sehe.


    5 Gifthäubling i.w.S. (galerina marginata s.l.)

    a)

    b)



    Fuchsiger Röteltrichterling (paralepista flacciata) und Nebelkappe (clitocybe nebularis) überall in rauen Mengen. Nur einer fehlt dazu noch.


    6 endlich Violette Rötelringe (lepista nuda)



    Auch schöne kleine Schopftintlinge (coprinus comatus) ließen sich finden.


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    Wunderbare Anischampignons warteten auf mich. Hier könnte es der Schiefknollige (agaricus essettei s.l.) sein.


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    Nur kurz darauf wurde es dann wieder ernst. So schön und doch so gefährlich.


    9 Grüner Knollenblätterpilz (amanita phalloides)

    a)

    b) Die helleren Exemplare sahen - nur von oben betrachtet - meinen Champignons von ehen doch sehr ähnlich.



    Trotz der vielen Kiefern hier nur selten anzutreffen ist der Sandröhrling (suillus variegatus).


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    Schließlich wieder eine Art, die ich schon von Kindesbeinen auf kenne.


    11 Fichtensteinpilz (boletus edulis)



    Auch die Espenrotkappe (leccinum aurantiacum) lässt sich hier nicht allzu oft blicken.


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    Zu guter letzt kam ich dann nochmal über einen ebenso schönen, wie gefährlich giftigen Pilz. Das Stückchen, das hier fehlt, habe ich nicht angebissen. Ehrlich.


    13 Pantherpilz (amanita pantherina)



    Ich hoffe, dass die Pilzlage, wie sie sich aktuell zeigt, noch eine Weile anhält. Denn so macht Pilze suchen Spaß.


    LG Matthias

    Bei allen online "bestimmten" Pilzen handelt es sich lediglich um Bestimmungsvorschläge.


    Gezeigte Pilze zu 100 Prozent sicher nur über Bilder zu bestimmen ist nicht möglich, deren Verzehr kann im schlimmsten Falle tödlich enden!

    Eine Verzehrfreigabe gibt es ausschließlich vom Pilzsachverständigen/Pilzkontrolleur/Pilzberater vor Ort!


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  • Hier noch einige weitere Impressionen.


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    Ideen/Anregungen/Bemerkungen/Verbesserungsvorschläge etc. sind ausdrücklich erwünscht. Natürlich auch konstruktive Kritik.


    LG Matthias

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    Gezeigte Pilze zu 100 Prozent sicher nur über Bilder zu bestimmen ist nicht möglich, deren Verzehr kann im schlimmsten Falle tödlich enden!

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  • Hallo Matthias,

    Das Stückchen, das hier fehlt, habe ich nicht angebissen. Ehrlich.

    na ob ich dir das glauben kann:wink:?


    Spass beiseite, das sind sehr schöne Funde die denen ähneln die ich heute machen konnte. Es kann ruhig noch eine Weile so weitergehen.


    Besten Dank fürs Mitnehmen bei deiner Tour.


    VG Jörg


    P. S.: Der Schiefknolige Anischampi kann auch sehr gut der Dünnfleischige sein.

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Vielen Dank euch beiden.


    Der Schiefknolige Anischampi kann auch sehr gut der Dünnfleischige sein.

    Darum habe ich auch das "s.l." beim wissenschaftlichen Namen hinten dran gehangen. Wobei ich für mich nur nach makroskopischen Merkmalen in Schiefknollig / Dünnfleischig unterscheide. Wenn man das ganze dann wissenschaftlich angehen will, muss man dann schon wieder genauer hinschauen. Außerdem ist es in der Pfanne egal, ob es nun a. essettei oder a. silvicola ist. Da sind beide absolut gleichwertig.


    LG Matthias

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