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waren das Hallimasch?

  • Hallo Pilzfreunde

    Bei einem Spaziergang in einem Park, am Fuß einer dicken Eiche , waren noch Reste von gewachsenen Pilzen im Gras zu sehen. Natürlich waren sie schon vermutlich sehr alt.

    Vielleicht noch Ende November. Da sie so in Büscheln gewachsen sind und ich keinen Pilz dieser Größe mit dem Büschelwachstum kenne, außer Hallimasch, habe ich in den

    Büchern gesucht. Der fleischfarbene Hallimasch kommt vom Wachstumsort hin. Der Stiel jedoch ist auf meinen ABBILDUNGEN anders. Welcher Meinung seid Ihr?

    Ich hatte nur das Huawei dabei und konnte nur die paar Aufnahmen machen. Auf einem anderen Stamm waren die zwei größeren Pilze zu sehen, wo ich absolut keine AHNUNG

    habe, was das sein könnten, bzw. waren. Geruch keiner, weil sie hart gefroren waren. Habe nur eine Aufnahme von oben und dann die Pilze umgedreht. Der kurze Stiele und dann Poren

    da tippe ich auf einen Porling. Der Stamm muß auch von einem Laubbaum sein.




    Hier der Pilz auf dem Stamm. Schon die Farbe ist unbekannt, dann steht er allein auf dem Stamm.

    Vielleicht habt Ihr sofort eine Bezeichnung. Es gibt so viele Pilzbilder, wenn man einen sucht, stimmt immer was nicht.

    Die Suchmaschine kann ich gleich vergessen.











    Lieben Gruß von mir

    Fred

  • Hallo Fred

    Zu den drei ersten Bilder, kann ich durchaus ein Hallimasch (Armillaria agg.) erkennen.

    Ich spekuliere eher auf den Dunkler Hallimasch (Armillaria ostoyae)


    Beim den letzten Bilder handelt es sich um ein Porling, evt der Kleine Porling.

    LG Andy

  • Bon Jour!


    Die ersten würde ich für Sparrige Schüpplinge (Pholiota squarrosa) halten. Die anderen sind stark verwitterte Fruchtkörper vom Kastanienbraunen Stielporling (Polyporus badius).



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo Pablo

    Du siehst, bei nur oberflächlichen Kenntnissen kann man kaum auf so ein Urteil kommen. Hallimasch war für mich auch ganz wage, weil eben kein

    Stiel passte. Sieht man sich die Bilder im Pilzbuch vom Sparrigen Schüppling an, muß man auch viel Kenntnis haben, um den herauszufinden.

    Beim Kastanienbraunen Porling noch mehr. Ich bin mal gespannt, ob dort nochmal was wächst. Mich hat es gewundert, dass dort viele

    Parkbesucher vorbeilaufen und die Pilze es überstanden haben. Denke an die neugierigen Kinder!

    Ich danke Dir und Andy, dass ihr das Thema angesehen habt.

    Gruß

    Fred

  • Hallo Fred,

    Obwohl beim Hallimasch der Sparrige Schüppling (Pholiota Squarrosa) als Verwechslungsart angegeben ist, sehe ich hier optisch mehr der Hallimasch.

    @Pablo Ist es wirklich so das der Stiel vom Sparrige Schübling durch das altern auch im Durchmesser im Stiel abnimmt? Und die spitzigen Schüppchen wirklich mit dem Alter oder Wetter regelrecht flachgedrückt bzw. Sogar verschwinden......?

    Es muss sich wohl um ein sehr älteres Exemplar handeln, welches durch die Witterung sehr in mitleidenschaft gezogen wurde.

    Natürlich stimmt deine Betrachtung, du bist der Experte.

    LG Andy

  • Obwohl beim Hallimasch der Sparrige Schüppling (Pholiota Squarrosa) als Verwechslungsart angegeben ist, sehe ich hier optisch mehr der Hallimasch.

    Hallo

    Das sind schon Schüpplinge. Wenn du alte Hallimasche vergleichen würdest, sieht die Hutoberfläche schon anders aus. Es ist sinnvoll, auch vergehende Pilze zu beobachten. Jeder Pilz beendet sein Wachstum auf eigene Art. Das soll heissen, ganzjährig Pilze anschauen, von Januar bis Dezember. ;)

  • N'Abend!


    Klar, alte Hallimasch und alte Sparrige Schüpplinge (die sind hier in der Tat ziemlcih alt) können sich sehr ähnlich sehen.
    Aber neben den unterschiedlich strukturierten Hut- und Stieloberflächen sind da auch die Lamellen, die eben sehr nach gelblichen Lamellen aussehen, die von braunem Sporenpulver verklebt sind. Also: Schüppling. Bei Hallimasch ist das Sporenpulver ja weiß, die Lamellen erst weßlich bis blass ocker und zuletzt braun.



    LG; Pablo.

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