Hallo, Besucher der Thread wurde 786 mal aufgerufen und enthält 7 Antworten

mal eine Stunde im Wald, dann kam der Regen

  • Liebe Pilzfreunde

    Wir waren in einem uns unbekannten Laubwald. Einiges hat mir sehr gefallen, Einiges kann ich nicht beurteilen, weil keine vergleichbaren Bilder vorliegen.

    Zuerst zeige ich mal eine Eiche, die ca.1.20 Meter Durchmesser hat. Sie ist so gesund im Schnitt, wie man das als Laie beurteilen kann. Vorstellen kann ich mir nicht, wie man mit der

    Säge einen Schnitt machen kann, ohne zuvor anzukeilen? Wie lang ist denn das Schwert? Der Stamm ist 10 Meter lang!!

    Bild 1

    Bild zwei



    Die Pilze waren an einem Stapel Holz, an der Stirnseite. Mein Tipp wäre ein Becherling ( wegen der weißlich körnigen Bestäubung Braunvioletter Becherling,)

    Sie sind sicher älter und haben die Farbe nicht mehr original.


    Bild 3



    Bild 4


    Bild 5



    Mein Tipp, Zwergknäueling wobei ich auf die drei weißen Pilze hinweisen möchte. Die Gleichen aber ohne Farbe?


    Bild 6


    Bild 7 und 8




    Die schwarzen habe ich auch nicht gefunden. Vielleicht auch zu den Becherlingen? (gemeine Schmutzbecherling)

    Bild 9



    Bild 10

    von unten fotografiert


    Bild 11


    Schmetterlingtrameten?


    Bild 12


    Schmetterlingtramete oder doch Schichtpilz? Der gefiel mir mit der braunen Farbe.


    Bild 13


    Ich bitte nicht um Bestimmung, weil mehr Informationen fehlen. Wollte nur zeigen, was wir gesehen haben. Nur wenn eine Beurteilung so möglich ist,

    sagt bitte was dazu. Danke.

    Gruß Fred

  • Hallo Fred,


    sehr schönes Holz.:)


    Zu deinen Pilzen. Ich nehme an, dass alle auf Laub gewachsen sind.


    Bild 3-5 : Gezonter Ohrlappenpilz (Auricularia mesenterica)

    Bild 6-8: Herber Zwergknäueling (Panellus stripticus), wenn auf Laub

    Bild 9-11: Abgestutzter Drüsling (Exidia truncata)

    Bild 12: Schmetterlingstramete, wenn an der Unterseite Poren
    Bild 13: ein Schichtpilz, wenn die Unterseite wie erwartet ohne erkennbare Poren, also ganz glatt ist


    LG Roswitha

  • Hallo, Fred!


    Der dickste Bauam, den ich je gefällt habe, hatte eine Höhe von vielelicht 6 oder 7 Meter. Und es war keine Eiche, sondern ein Ahorn, und der Stamm natürlich bei weitem nicht so kräftig. Da kam ich ohne Keile klar, wie das bei so einem großen Baum funktionieren soll, das weiß ich ehrlich gesagt auch nicht.


    Vom Herben Zwergknäueling (Panellus stypiticus) gibt es eine Albinoform. Ob dein Fund auch so ein Albino ist, kann ich nicht sagen. die Oberfläche sieht etwas anders aus als bei den normal gefärbten Zergknäuelingen drum herum. Also vielleicht noch wass ganz anderes, die Fruchtkörper müsste man von unten sehen, um das besser einschätzen zu können.

    Der Schichtpilz (Bild 13) sieht makroskopisch eher wie der Prächtige Schichtpilz (Stereum insignitum) aus als wie der Samtige (Stereum subtomentosum). Für Stereum insignitum sind diese großen, satt und warm rotbraun gefärbten Fruchtkörper recht typisch, ebenso wie das Wachstum an Rotbuche.


    Ansonsten unterstütze ich die Einschätzungen von Roswitha.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo Fred,


    der Baum wurde schon mit Keilschnitt gefällt und erst nachher glatt abgeschnitten. Muss aber schon ein ordentliches Schwert gewesen sein und jemand der damit umgehen kann. Ich bekomme es nicht mal bei 30cm Stämmen so gerade hin ;-)

    Ob man dann noch Keile braucht, oder nicht hängt davon ab wie gerade er gewachsen ist und in welche Richtung er geworfen werden soll.


    Viele Grüße

    Thomas

    PS: Der dickste Baum den ich bisher gefällt habe war eine 55cm dicke Buche. Da hatte ich schon mehr als genug Respekt, so ein Monster wie oben ist was für Profis. Wobei mein Herz immer blutet wenn ich so einen schönen Stamm am Boden liegen sehe. Hoffentlich wird wenigstens was gescheitetes daraus gemacht (wäre ideal für Weinfässer).

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

  • Hoffentlich wird wenigstens was gescheitetes daraus gemacht (wäre ideal für Weinfässer).

    Ich habe mal bei der Sendung mit der Maus gesehen, dass man solche wundervollen Bäume auch hernimmt, um Streichhölzer draus zu machen. Das fand ich schon sehr schockierend. Ich war davon ausgegangen, dass man die aus irgendwelchem Abfallholz macht.

  • Hallo, ihr Pilzfreunde

    Ich bin nochmal an dem Eichenstamm vorbei gelaufen, da habe ich noch eine Aufnahme gemacht, die einige Meter entfernt von der Lage des

    Stammes war. Ich konnte erkennen, dass man Stücke, die man bei Fällen des Baumes herausgeschnitten hatte, auf den Stumpf aufgesetzt hat.

    Nehme an, dass man den Durchmesser des Stammes verringern wollte, weil das Schwert sonst nicht reichte. Mindest der halbe Durchmesser

    des Stammes, muss ja das Schwert lang sein.


    Gruß Fred

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