Beiträge von JojoErk

    Hallo zusammen,

    als ich diesen über 15m langen Stamm eines umgestürzten (Wild)Kirschbaums im Wald liegen sah, dachte ich zuerst, es hätte schon geschneit! :-)

    Trotz Sichtung aller Vorschläge in der Pilzsuchmaschine werde ich nicht schlau. Wer/was hat die Kirschbaumleiche hier so im Griff?

    Gruß

    Joachim

    Ah, vielen Dank! Lag ich also richtig bei den Dachpilzen. Ich wollte noch ein Reh daneben halten für den Farbvergleich, aber das Tier hat so gezappelt, dass es mir unmöglich war, ein Foto zu machen. :-)

    Danke für deine schnelle Antwort.

    Gruß, Joachim

    Hallo Ihr alle!

    Vor einer Woche habe ich am Wegesrand, an einem Platz, wo bis vor stark einem Jahr Kiefernstämme lagerten und schließlich zersägt wurden, ein paar sehr hübsche braune Gesellen gefunden, die ich für Dachpilze halten würde. Es hat ja ausgiebig geregnet die letzte Zeit, weshalb die Hüte etwas glänzender aussehen, als sie vielleicht sonst erscheinen würden. Liege ich mit dem Dachpilz (welcher auch immer es dann exakt wäre) richtig? Den in der Suchmaschine beschriebenen Test, den Stiel vom Hut abzunehmen und zu sehen, ob ein kreisrunder Krater entsteht, habe ich leider nicht durchgeführt.

    Schöne Grüße

    Joachim

    Schön, dann heißt das Teil ab jetzt HEBELOMA BAHLSENIS (oder BAHLSENII? Mist, ich bin kein Lateiner...) ^^

    Vielen Dank jedenfalls für Eure unschätzbare Hilfe.

    Gruß, Joachim

    P.S. Wieso ist mein Profilbild eigentlich seit Neuestem gedreht? Hat jemand den Server auf den Boden gelegt?

    Hallo Thiemo! Danke für deine schnelle Antwort. Oha, interessant! Dann ist das kein Schleier über den Lamellen? Ich hab bei der Suchmaschine gegraben bei allem, was Cortinarius heißt, wurde aber nicht fündig. Oder es ist ein Schleier, der Pilz führt das aber nicht im Namen? Ich hab mir meine Bilder noch mal besehen. Der wurzelnde Stiel und die Hutoberfläche sprechen für deine Version. Der verdickte Stiel ist so für mich nicht bei den Bildern in der Suchmaschine zu sehen. Dort heißt es auch, er wachse auf Laubholzstümpfen. Der Pilz stand aber in einem fast reinen Fichtenwald. Gut, die eine oder andere Rotbuche kann da in der Nähe gestanden haben und wer weiß, was alles im Boden ist. Auf einem meiner Bilder ist auch deutlich Buchenlaub zu sehen. Dem Stiel fehlt für mein Dafürhalten aber der Ring, den der Fälbling haben sollte.

    Hast Du die Art schon mal selbst gefunden?

    Gruß, Joachim

    Hallo zusammen,

    der Wald bei uns holt wohl noch etwas Luft. Viel ist nicht zu finden, außer einige mit Goldschimmel überzogene Röhrlings-Leichen von vor ein paar Wochen. Und wenn man schon denkt, dass man blind ist, weil man ewig fruchtlos den Boden anstarrt, sieht man dann doch noch was aus dem Waldboden drängen. Diese Schleierlinge wuchsen in einer kleinen Gruppe beieinander und ich werde nicht so recht schlau, welche exakt es sein könnten. Schleimköpfe, aber welche? Saurer Boden, Fichtenwald, besonders markant finde ich den nach einer Seite stärker verdickten und wurzelnden Stiel. Wuchshöhe etwa 10cm, Hutdurchmesser beim größten Fruchtkörper vielleicht 8cm. Den Geruch würde ich jetzt mal mit "Butterkeks" beschreiben. Muss ich jetzt in Behandlung, wenn ich an schleimigen Schleierlingen Butterkekse zu erschnüffeln meine?....

    Schöne Grüße

    Joachim

    Hallo zusammen,


    ich brauche mal wieder Eure Hilfe. Bei diesem hübschen grauen Gesellen, den ich bereits letztes Jahr im Herbst (Ende Oktober) entdeckt habe, komme ich nicht weiter. Fundort war ein moosiger Boden in einem Fichtenwaldstück. Der Boden bei uns ist recht sauer. Der Schirm war etwa 5-6cm im Durchmesser. Über den Geruch vermag ich nichts mehr zu sagen. Es war der einzige seiner Art, den ich auf einem zu diesem Zeitpunkt mit Pilzen übervollen Waldboden gefunden habe. Der wurzelnde Stiel ist markant.

    Was ist das für einer?

    Schöne Grüße

    Joachim

    Ja, das dürfte als Erklärung hinkommen. 🙂 bei uns ist es allerdings derart trocken, dass im Moment gar nichts kommt, schon gar keine Steinpilze (außer ein paar gemarterten, schrundigen Sonnenopfern). Nächste Woche soll Regen kommen. Es wird Zeit.

    hallo Stephan! Danke für die gute Erklärung, mit der ich sehr gut leben kann. Könnte es sein, dass die Bereifung eher bei trockener Witterung auftritt? Oder ist sie dann einfach überhaupt zu sehen? Mir ist jetzt nämlich noch ein bereifter Steinpilz begegnet. Hab ich früher nie gesehen.

    Hallo zusammen! Ich pack die Frage mal bei Pilzbestimmung rein. Ich hab einen Fichtensteinpilz mit weißem Belag auf dem Hut gefunden. Es schien mir aber kein Schimmel zu sein. Jemand schrieb mir dann, dass der Pilz bereift gewesen sei. Also wie ein Reifpilz. War mir nicht klar, dass das bei Steinpilzen vorkommen kann. Aber meine Frage lautet: was bedeutet eigentlich bereift? Was liegt da auf der Hutoberfläche? Und warum tritt es auf?

    Schöne Grüße, Joachim

    Hallo Ihr alle!

    In Dänemark, im historischen Park von Schloss Dragsholm habe ich mir das Hirn zermartert, was das wohl sein könnte, das ich da gefunden habe. Hirn zermartern gehört hier übrigens zur Tradition, denn schließlich verstarb hier schon vor einigen Jahrhunderten, geisteskrank und nach langer Kerkerhaft im Schlossverließ, der dritte Gemahl von Maria Stuart, Lord Bothwell. So, haben wir das auch untergebracht. Hilft aber bei der Pilzbestimmung nicht weiter. Nach dem betrachten möglicher Alternativen (Schnitzlinge?) und dem zu Rate ziehen einer kundigen Dame aus meinem fungophilen Umfeld denke ich jetzt, dass ich die ersten Nelkenschwindlinge meines jungen, verpfuschten Lebens gefunden habe. Zum Geruch kann ich leider nichts mehr sagen, da ich die Prachtstücke nicht mehr greifbar habe. Ich weiß... das wäre wichtig gewesen. Sie wuchsen am Wegesrand im Park, kalkiger Boden, in der Nachbarschaft Baumhasel, Haselnussbüsche, allerlei Gestrüpp und nach etwa zwei Metern Mischwald (Fichte, Bergahorn, Eiche...). Wer kann mir weiterhelfen?

    Schöne Grüße

    Joachim




    Meiner Erfahrung nach schmeckt er jung recht gut. Ich hab auch mal ein paar größer gewachsene Fruchtkörper in die Pfanne geschnitten. Der bittere Geschmack war mir deutlich zu arg. Daher aus meiner Sicht: jung lecker.

    Gruß, Joachim

    Guten Abend zusammen!

    Fleckblattflämmlinge also. Da soll mich doch dieser und jener?! Wie viele Leben braucht man, um all diese Schönheiten auseinanderzuhalten? Ich ziehe den Hut, danke herzlich und krieche zurück ins Unterholz des Unwissens. Am besten mit einem guten Buch. Über Pilze.

    Beste Grüße

    Joachim

    Hmmm... Gifthäubling glaube ich nicht. Zu groß für meinen Geschmack (Hut bis 10cm, sogar etwas mehr). Hab den Gifthäubling aber noch nie wirklich in die Finger bekommen. Ich denke, ich werde wohl am Samstag noch mal in das Waldgebiet kommen und noch Schnittbilder machen, damit man mal sieht, wie dick das Hutfleisch ist.

    Gruß, Joachim

    Hallo Ihr alle!

    Derzeit ist der Wald bei uns unglaublich voll. Zwischen all dem Hallimasch, den Fliegenpilzen, Steinpilzen und sonstigen gesellen wachsen massig wie Unkraut diese braunorangenen Lamellengesellen. Vor allem bei Fichten. Ist doch gemein, dass es während der Hochsaison gleich so dermaßen viele Arten gibt, die es zu bestimmen gäbe, einem aber ständig der nächste Steinpilz oder andere Leckereien ins Auge fallen und zack! hat man wieder keine Gelegenheit zum Nachschlagen.

    Ich gebe aber auch zu, so unter uns Pfarrerstöchtern, dass ich ein wenig bequem bin bei derlei Arten, bei denen die für mich klaren Merkmale in der Pilzsuchmaschine zu ein paar hundert Treffern führen. Da frage ich lieber die Foristen meines Vertrauens.

    Kennt also einer von Euch diese Pilze?

    Gruß, Joachim



    Ja da schau her! Hab ich den endlich auch mal gefunden! Danke für Eure Antworten!

    Und der wäre lecker gewesen? Hat den schon mal jemand von Euch verspeist? Bei Trichterlingen trau ich mich noch nicht ran. Außer Lacktrichterlingen...

    Gruß, Joachim

    Hallo zusammen!

    Meine Güte, was für ein Pilzherbst! Man möchte gar nicht mehr raus aus dem Wald! Ich weiß ja nicht, wie es andernorts ist, aber im Nordschwarzwald ist der Waldboden voll, voll, voll! Man kommt vor lauter sammeln gar nicht zum Nachfragen hier im Forum!

    Vor zwei Wochen habe ich, allerdings in einem Mischwald im Großraum Stuttgart, diese trichterförmigen Gesellen gefunden. Ich habe mal verschiedene Exemplare unterschiedlicher Größe und verschiedenen Alters fotografiert. Ich würde das für Mönchsköpfe halten wollen. Kann mit jemand Genaueres sagen? In der Nähe wuchsen vor allem Rotbuchen, aber auch Fichten. Keine 10 Meter weg wuchsen zahlreiche Parasolpilze.

    Was habe ich da also gefunden?

    Gruß, Joachim







    Hallo nochmals,

    in der Pilzsuchmaschine ist das, wo er vorzugsweise bei Eichen oder Buchen verortet wird. Von einem wattig ausgestopften oder später hohlen Stiel steht da nix. Aber das nur als Anmerkung. Ich denke, Ihr liegt richtig. Danke nochmals!

    Gruß, Joachim

    Lieben Dank für diese schnelle Einschätzung!

    Habe das gerade mal auf der Suchmaschine verglichen. Hmmm.... bin noch etwas im Zweifel. Wie gesagt, der Standort war bei Nadelholz, was bei besagtem Rübling wohl nicht so oft vorkommt. Vor allem aber war bei meinen der Stiel hohl. Das ist beim gefleckten Rübling wohl nicht der Fall.

    Gruß, Joachim

    Hallo zusammen,

    am Freitag fand ich im Allgäu auf gut 1.000m Höhe diese Gesellen am Fuß dreier toter, kahler Fichten. Was kann das sein?

    Der Hut war mit einer Art samtigen (Reif?-)Schicht überzogen. Die weißen Lamellen (frei) standen sehr eng, der Stiel war hohl und an Schnitt- oder Fraßstellen wurde das Fleisch dunkelrötlich.

    Pilze gab's in Massen auf meiner Wanderung, aber diese Art ist mir nur an dieser einen Stelle begegnet, und ich war etliche Stunden unterwegs.

    Was kann das also sein?

    Gruß

    Joachim




    Hallo zusammen!
    Der ockerfarbene Trichterling also! Wieder was gelernt. Meine Pilzsuche Ultra App hat ihn zwar drin, hat ihn aber bei den Suchmerkmalen, die ich eingegeben hatte nicht ausgespuckt. Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, wie sehr ich dieses Forum schätze?
    Da werde ich mal zusehen, dass ich mir diesen Gesellen gut einpräge. Wird ja sogar als essbar betitelt! Irgendwer schon irgendwelche Erfahrungen damit? Keine Sorge, ich will keine Freigaben.


    Heute habe ich noch ganz viele von diesen Burschen gefunden. Außerdem erstmalig einen Strubbelkopfröhrling - sehr hübsch - und, erst zum zweiten Mal in meinem Leben: Tubulifera Arachnoidea, wird wohl auch Fischeierschleimpilz genannt. Was es auch ganz gut trifft. Wobei mir der letzte Teil des wissenschaftlichen Namens, das "no idea" (engl.: keine Ahnung) sehr gut gefällt. Offenbar wusste man da einfach nicht mehr weiter, was das nun wieder sein soll :-)


    Schöne Grüße

    Joachim

    Hallo zusammen,

    mit den Merkmalen, die ich bei der Suchmaschine eingebe, scheitere ich. Daher ist also mal wieder die Hilfe des Forums gefragt.

    Was wächst denn da gerade so massenweise im Fichtenwald und in großen Mengen? Gestern im Allgäu habe ich diese Art sogar als schönen Hexenring entdeckt!
    Hut ockerfarben, anfang stark trichterförmig, später dann flacher. Ausgebreitet kaum größer als 8 cm. Die Exemplare auf dem Gruppenbild sind kaum höher als 5-6 cm.
    Wie würde man eigentlich diese Lamellen bezeichnen? Als herablaufend?
    Schöne Grüße,

    Joachim