Beiträge von wildpflanzenfan

    Zitat von JoBi pid='24424' dateline='1443261389'

    Hallo,


    würde den auch in diese Richtung einsortieren.
    Hast Du das kleine fehlende Dreieck probiert?


    Mich verwirrt noch Dein Fragezeichen hinter Geschmack.
    Wenn Du die Probe 1 min durchgekaut und dann ausgespuckt hast sollte nichts scharfes spürbar sein.:hmmm:


    Hallo Jörg, hallo Jobi,


    vielen Dank für eure Antworten.
    Das "?" war etwas ungeschickt hinter der Geschmacksprobe; es sollte den Satz/die Frage beenden. :)
    Ich habe das mal im Beitrag geändert.


    Die Probe (ja das Dreieck) war mild; ich will nicht beschwören, dass es mehr als 40 Sekunden waren. Ich hab da mit einer Minute noch Schwierigkeiten - es sei denn ich akzeptiere es, die Probe in Teilen/Bröseln zu verschlucken.


    Viele Grüße,
    Thorsten

    Hallo zusammen,


    ist das hier die gesuchte verkürzte Huthaut und somit der Speisetäubling (R. Vesca)?
    - Geschmacksprobe: mild
    Der Pilz wurde in der Nähe von Buchen und Eichen gefunden. Den Stiel find ich ähnlich fest wie beim Bleistiftholztäubling (R. Rosea).




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    Viele Grüße,
    Thorsten

    Hallo zusammen,



    der Krönchenträuschling von Bild 2 wurde leider von den Schecken runtergefressen.
    Ich habe in der Nähe noch einen weiteren Pilz gefunden, bei welchem ich ebenfalls den Krönchenträuschling vermute. Leider ist auch hier nicht mehr allzuviel dran :hmmm:(12+13)
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    Der mutmaßliche Träuschling der Bilder 3 und 4 sieht leider auch nicht mehr so gut aus (14+15):
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    Ich habe neue Fruchtkörper von den "Tintlingen" gefunden [16+17].
    Auf diesen allerdings keine Härchen
    (einfache Lupe)
    Bis ich besseres weiß, gefällt mir der Name Eintagstintling ganz gut :)
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    Viele Grüße,
    Thorsten

    Hallo Pablo,


    Zitat


    Wie viele Arten?
    Da ich in dem Alter nicht mehr entscheiden kann, ob es nun zu Parasola (Rädchentintlinge) oder zu Coprinellus gehört, gehe ich mal davon aus, daß man Arten aus beiden Gattungen (war beides früher Coprinus) berücksichtigen muss.
    Und dann gehen wir nicht von 2 oder drei aus, sondern besser von 2 oder 3 Dutzend.



    Ach herrje, also gleich zwei Gattungen..:wink:
    Und alle 3 Dutzend passen optisch ziemlich gut zu den Photos?


    Zitat


    Andreas hat auf seiner Seite einige der in Europa vorkommenden Tintlinge vorgestellt. Interessant >in der Liste links< sind für dich vor allem Gattung Coprinellus, Sektion Setulosi und ganz unten die Gattung Parasola.


    Vielen Dank für den Link!


    Zitat


    Das mit den braunen Haaren wir in dem Alter schwierig. Die sind recht vergänglich und auch sehr klein. ich habe eine extrem gute Nahsicht und sehe sie bei jungen Pilzen (Huthaarmürbling zB) fast nicht mit blosem Auge. In dem Alter wären wir schon wieder im mikroskopischen Bereich.



    Keine Chance mehr mit der Lupe (Haare)?


    Zitat


    Das mag jetzt alles doof klingen, aber: Diese kleinen Dunkelsporer haben es echt in sich. Es gibt noch einige weitere solche ecken bei den Pilzen, wo es dann halt schwer wird. Aber es gibt auch weite Bereiche, wo man gar kein Mikroskop braucht. ich kenne ausgezeichnete Mykologen, die sich vor allem auch das Wissen angeeignet haben, was makroskopisch bestimmbar ist und was nicht.



    Da mich die Kleinen doch sehr interessieren und neben Dunkelsporigen auch Helmlinge usw., komme ich ich wohl nicht um das Mikroskop herum, wenn ich mich nicht auf die makroskopischen Kleinen beschränken möchte.


    Zitat


    und sich dann eben darauf konzentrieren und im Makroskopischen Bereich hervorrragend sind.
    Harry hier aus dem Forum ist so einer, vor dem kann man nur den Hut ziehen. Und der kennt sicher mehr Pilze als ich persönlich.
    Zeigt also: Es geht auch ohne Mikro. Man muss nur wissen, wo.



    Das gefällt mir gut, wenn jemand das perfektionieren kann. Ich möchte ebenfalls üben, alles was irgendwie geht Makroskopisch zu bestimmen.
    Das Mikroskop wäre dann hoffentlich in vielen Fällen das bestätigende I-Tüpfelchen.

    Hallo zusammen,


    Zitat


    Ja , Bild 2 zeigt den Krönchen-Träuschling , Bild 3+4 KANN er ebenfalls sein , aber nur von oben geht eben nicht.



    Vielen Dank. Den Kleinen(3+4) will ich noch kurz wachsen lassen.
    Wegen der Reste am Hutrand,
    (und weil wir im Nachbarforum letztes Jahr schon einmal über Träuschlinge in meinem Garten gerätselt haben),
    denke ich an eine andere Art.


    Zugegeben manche Bilder kleiner Krönchen-Träuschlinge kommen schon in die Richtung. Vielleicht bekomme ich ja vor der Ernte noch ein "von unten"-Photo mit einem Spiegel hin...


    Vom "großen" Krönchen-Träuschling(2) kann ich morgen oder heute Nacht einen Sporenabdruck machen
    (ich hoffe die Schnecken lassen noch etwas Fleisch dran).


    Pablo schrieb:

    Zitat

    In der Tat, den Pilz auf den Bildern 3 und 4 müsste man mal von unten sehen. Norbert hat schon recht, es könnte ebenfalls ein Krönchenträuschling sein. Muss aber nicht.



    Ein Bilder-Update folgt hoffentlich zum Wochenende.


    Zitat


    Bei dem Tintling ist es so, daß man mal wissen müsste, ob der nun jung winzige, braune Haare auf dem Hut hat. Und die Sporenform sollte man noch wissen und wie das Velum aussieht und...



    Braune Haare auf dem Hut: das versuche ich rauszubekommen. Ich hoffe ich finde noch einen frischen FK.


    Ich habe (noch) kein Mikroskop...
    Ich muss wahrscheinlich erst etwas anderes verkaufen, damit ich eins erwerben kann, ohne mit meiner Finanzministerin Diskussionen zu bekommen..


    Zitat


    ...
    Ich hatte in diesem Jahr einzeln wachsende Coprinellus congregatus (Büscheltintling) in meinem Blumentopf. Aussehen der reifen Fruchtkörper: Identisch mit denen hier im Thema und denen im Portrait. :wink:
    Soll nur heißen: Ohne Mikrodaten keine Bestimmung.



    Auf wieviele Arten können wir denn halbwegs makroskopisch eingrenzen?
    2-3? Oder sind das viel mehr Möglichkeiten?

    Hallo zusammen,


    ich bin gerade etwas durcheinander. Ich schreibe jetzt etwas, was euch vielleicht die ganze Zeit klar war - ich aber nicht so besonders betont hatte :rolleyes:


    Bild 2 zeigt einen anderen Fruchtkörper, wie jenen auf den Bildern 3 und 4.
    Ich dachte bei Bild 2 zunächst an etwas aus der Ecke Knolli/Wulstling.
    Beim Blättern im Pareys bin ich heute Nachtmittag beim Krönchenträuschling hängengeblieben, da dieser optisch in die Richtung von Bild 2 geht und besser als ein Knolli zur Wiese passt.


    Bei Bild 3+4, dachte ich bereits zu Beginn an einen Träuschling aber an einen anderen Träuschling (Blauender, Weissbluer, Grünspan-Träuschling usw.).


    Jörg schrieb:

    Zitat


    bei deinem Träuschling würde ich den hier vorschlagen:


    http://www.123pilze.de/DreamHC…Kroenchentraeuschling.htm


    Du meinst jetzt den kleineren Fruchtkörper von Bild 3 und 4, 2-4 oder nur den Fruchtkörper von Bild 2?
    Sorry, das ich jetzt so kleinlich rückfrage
    (ich bin hier gerade verwirrt..):)


    Norbert schrieb:

    Zitat


    Den Krönchenträuschling fand ich heute auch als Erstfund , habe mir die Bestimmung im Nachbarforum bestätigen lassen.
    Der Ring sieht wirklich aus wie ein Krönchen um den Hals, sieht man auf deinen Bildern recht gut.


    Du meinst jetzt sicherlich mein Bild 2?
    Der Stiel scheint unter dem Krönchen noch eine interessante Struktur zu haben.. Das Sporenpulver passt ja zu Deiner Vermutung bei Deinen Bildern sehr gut.


    Ich denke, am Freitag nehme ich ihn (FK Bild 2) aus der Erde - die Schnecken manchen ihm schwer zu schaffen.



    Viele Grüße,
    Thorsten


    Hallo Hermann,


    vielen Dank - das sieht nach einer heißen Spur aus!
    Einen der FK von gestern habe ich heute bereits als geschwärzte Leiche vorgefunden. Also vermute ich schon Tintling und nicht nur tintlingsartig.


    Viele Grüße,
    Thorsten

    Hallo zusammen,


    die Pilzsaison beginnt im Schwabenland nach langer Durststrecke nun auch im Garten.


    Ich möchte dieses Jahr einmal versuchen, ein paar von meinen Gartenpilzen auf Gattungsebene bzw. ggf. sogar bis zur Art zu bestimmen. Die ersten vier Arten habe ich jetzt gefunden.


    Abgesehen von Ausnahmen bei der letzten Art lasse ich die Fruchtkörper noch ein bischen Wachsen. Ich liefere noch weitere Details und eigene Vorschläge nach. Wer vorher schon einen Kommentar zu den Bildern hat - gerne :)


    Ein Saftling, welcher im Nachbarforum bestimmt wurde.
    http://www.pilzforum.eu/board/…n-risspilz-im-garten-gras
    Ich denke, ich darf ihn weiterhin Schwärzenden Orangesaftlinge(Hygrocybe tristis) nennen. Gemäß Pablo sind die anderen hierzu vorgeschlagene Arten wie der Schwärzender Saftling (Hygrocybe conica) genetisch gar keine eigene Art.
    1



    Hier bin ich etwas überrascht von der sich andeutenden Form...
    In 5m Entfernung stehen ein kleiner Apfel- und ein kleiner Birnenbaum
    (ich habe gewisse Zweifel, dass derer Wurzel für den Pilzstandort relevant sein könnten).
    Andere lebende Baumwurzeln dürfte es eigentlich nicht mehr geben.
    2


    Ein mutmaßlicher Träuschling (3 und 4).
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    Tintling(sartige) - alle folgenden Bilder 5-11; da kommt bestimmt schwarzes Sporenpulver beim Abdruck
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    Viele Grüße,
    Thorsten

    Hallo Donna, hallo Jobi,


    vielen Dank für eure Antworten!
    Na dann freue ich mich mal auf weiteres Probieren :)
    Ich denke, dass ich erst einmal nur Täublinge probieren werde, die ins Rötliche gehen und nicht glänzen wie mancher Speitäubling im Pilzbuch.


    Viele Grüße,
    Thorsten

    Zitat von Uwe pid='23756' dateline='1442168333'

    Hallo
    Täublingsbestimmung nur nach Bild ist fast unmöglich. Das funktioniert nur bei ganz wenigen Arten.


    Hallo zusammen,


    neben der Tatsache, dass ich überrhaupt mal wieder beobachten kann, wie Pilze mit Hut in der Natur aussehen, freue ich mich auch sehr über den Täublingsthread :)


    Kann man bei dem "geflammten Exemplar" (am Stiel!), für welches der Harte Zinnobertäubling angenommen wurde, makroskopisch alle Speitäublinge(giftigen Täublinge) ausschließen
    (also unabhängig von einer Gemschmacksprobe - nur auf Grund des geflammten Stiels)?


    Zum Thema Geschmacksprobe: Ich habe irgendwie Schwierigkeiten 1 Minute auf einem Stück Hut oder Stiel herumzukauen, und dann noch sicher die komplette Probe auszuspucken...
    Ist das euch schon öfter passiert, dass erst nach einer Minute der Geschmack scharf oder bitter wurde?


    Gibt es giftige Exemplare, die nur eine Note von Bitterkeit oder Schärfe aufbringen, oder kommt das dann "durchschlagend"?


    Geschmacksprobe vom Hut oder Stiel
    (ich meine, beide Varianten schon gehört/gelesen zu haben)?


    Viele Grüße,
    Thorsten

    Zitat von pilzmel pid='21669' dateline='1430845349'

    Hallo zusammen,
    das ist ein Samthäubchen (Conocybe). Aus der Ferne lässt sich nicht viel mehr sagen.
    Beste Grüße!
    Andreas


    Hallo ChrisBayer,


    mich würde einmal die Farbe des Sporenpulvers interessieren.


    Kannst Du uns eventuell noch einen Sporenabdruck machen?


    Viele Grüße,
    Thorsten

    Zitat von karedi pid='21467' dateline='1429513406'


    Hüte waren ca. 2 cm, Stiele vier. Weiße Lamellen, dichtstehend.
    Geruch leicht pilzig. Wollte keinen herausziehen, weil ich nur die drei
    sah. Fichtenzapfen-Rübling würde die Hutform nicht so passen?


    Hallo Fred,


    das sind bestimmt Zapfenrüblinge.
    Gab es dort auch Kieferzapfen? Waren die Lamellen ganz am Hutrand leicht gelblich?
    An der Hutform scheitert es meiner Meinung nach nicht.


    Dein Beitrag macht Lust aufs Tannheimer Tal
    (in dem Hotel würde ich es bestimmt auch aushalten :)).


    Viele Grüße,
    Thorsten

    Zitat von ThomasL pid='21441' dateline='1429355339'

    Hmmmm. Meine Bücher haben nicht geholfen, dafür habe ich die gleiche Art jetzt auch noch gefunden. Falls ich heute abend Zeit habe forsche ich mal weiter.


    Hallo Thomas,


    vielen Dank fürs Nachschauhen!


    Ich vermute derzeit irgend eine Kratzdistel
    - möglicherweisesogar die Gewöhnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare).


    Das wird sich doch irgendwie klären lassen :what:



    Viele Grüße,
    Thorsten

    Zitat von Norbert pid='21409' dateline='1429121088'

    Hallo zusammen,
    Sah ich heute beim Waldstöbern im Moos/Gras ein paar kleine Pilzhüte. Ich war dann doch überrascht , dass an einem Fichtenzapfen anscheinend kleine grünblättrige Schwefelköpfe wuchsen.
    Riechen wie grünblättrige , sehen so aus , schmecken bitter.
    Aber warum an Fichtenzapfen , gibt es das öfters ?
    Grüße Norbert


    Hallo Norbert,


    ich denke auch, dass Du einen tollen Fund gemacht hast!
    Der Pilz widersetzt sich ganz frech den Literaturangaben :)


    Viele Grüsse,
    Thorsten

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für eure Antworten.


    @Heinz und @Pablo:
    Ja lasst uns auf Regen hoffen. Und ja beim geselligen Glöckchennabeling, wäre ein Bild mit Blick unter den Hut gut :)
    Ist leider unscharf geworden. Der Lamellenabstand ist bei der Art etwas größer - aber das sollte ja passen.


    Thomas:
    Ohne Blüte bin ich bei den "Kerbel-/Petersilieartigen" auch etwas vorsichtiger. Die wilde Möhre kommt dann etwas später ja zumindest mit behaartem Stiel&Stengeln. Da die Pflanze mitten in der Wiese wächst und ja auch der Hahnenfuß noch nicht so weit ist, spricht alleine die Jahreszeit schon ziemlich für den Wiesenkerbel (neben den spitzen Blättern).
    Da jedoch der Wiesenbärenklau und die wilde Engelwurz schon aus dem Boden sprießen, sollte man die frühe Erscheinungszeit nicht überbewerten.


    Diese spezielle Distel habe ich in meinen "Bilder-Büchern" noch nicht gefunden; wenn Du sie findest gerne :)
    Sonst bliebe nur noch Schlüsseln :wink:


    Viele Grüße,
    Thorsten

    Hallo zusammen,


    ich freue mich einfach, dass wieder vermehrt Pflanzen und Pilze hervorspriessen :shy:
    (es dürften natürlich gerne noch ein paar mehr Pilze sein :))


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    Ein Schlüsselblümchen



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    Schöne Blümchen :blush:



    3

    Eine junge Waldengelwurz



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    Hier muss ich noch einmal nachforschen, was da so pieksen kann



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    Mutmaßlich der gesellige Glöckchennabeling auf einem alten Nadelholzstumpf



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    Ein mutmaßlicher Wiesenkerbel



    7 und 8

    Kiefernzapfenrüblinge


    Viele Grüße,
    Thorsten

    Hallo Claudia,


    das sind wirklich tolle Bilder!


    Zitat


    Bild 9-10 Jetzt wird's gefährlich. Keine 15 Meter weiter und die Blätter gleich lang wie der Bärlauch, Blattgrün der Herbstzeitlosen räkeln sich aus dem Auwaldboden. VORSICHT bei Verwechslung Lebensgefahr!


    Ich bin überrascht,dass Du die Herbstzeitlosen auf dem Waldboden gefunden hast.


    Ich habe sie bisher nur auf Wiesen bis kurz an den Waldrand heran gefunden - aber noch nie im Wald.
    Vom Waldrand in den Wald hinein, folgte dann schon öfter der Bärlauch. Die Entfernung zu den Herbstzeitlosen betrug nur wenige Meter; jedoch getrennt durch die Waldgrenze.
    Bärlauch vermischt mit Maiglöckchen habe ich hingegen schon öfter gefunden.


    Viele Grüsse,
    Thorsten

    Zitat von Uwe pid='21212' dateline='1428237458'

    Hallo Thorsten
    Die Frage ist eine andere für mich. Wie weit geht man mit seinem Hobby? Will man mikroskopieren oder will man "nur" makroskopisch Pilze bestimmen und lieber die Natur beobachten und genießen. Zeitmäßig habe ich mich für das Zweite entschieden. Darum hat der Pilz jetzt folgenden Namen: Galerina species
    Wenn ich mehr Zeit hätte, könnte sich das alles schnell ändern .......


    Hallo Uwe,


    für mich ist das zur Zeit zum Glück keine Oder-Frage. In meiner jetzigen Situation sind Pilze ein sehr familienverträgliches Hobby - meiner Meinung nach einschließlich dem Mikroskopieren.


    Würde es jetzt beruflich noch stressiger werden, oder würde mein Sohnemann nicht mehr mit in die Natur wollen, müsste ich die Situation natürlich neu bewerten.


    Von den Prioritäten her steht das Erlernen vom sicherem makroskopischen Bestimmen vorne -> also das "nur".


    Dummerweise faszinieren mich aber die ganz kleine Pilzchen ganz besonders - "klassisch mit Stiel und Hut"
    (z. B. Helmlinge und natürlich auch Häublinge usw.). Um die Kleinen näher bestimmen zu können, komme ich bei den meisten Gattungen nicht ums Mikroskopieren drumherum.


    Viele Grüße,
    Thorsten

    Zitat von Uwe pid='21213' dateline='1428237666'

    Das sieht schon nach dem Graublättrigen aus. Aber warum machst du keine Bilder am Fundort? Das Licht ist besser als in der Wohnung und das Pilzumfeld ist auch wichtig!


    Hallo Uwe,


    ich gebe Dir vollkommen recht, das Photos am Fundort wichtige Informationen bringen. Werden sie gut aufgenommen, betrachten andere sie auch gerne.


    Ich habe meist nur das Handy dabei.


    Als ich vergangenen Herbst damit begann, abseits der Röhrlinge in die Materie einzusteigen, war ich meist erst am Nachmittag unterwegs.
    Soweit ich mich zu erinnere, waren die Lichtverhältnisse oft alles andere als phototauglich.
    Somit muss ich Dir für meine bisherigen Zeiten widersprechen, dass die Lichtverhältnisse am Fundort immer besser sind.


    Das soll nicht heißen, dass ich überzeugt davon bin, brillante heimische photos einzustellen.


    Heute vormittag hatte ich die Illusion, die SItuation "Fruchtkörper beim Baumstumpf" mit gut mit der Handycamera einfangen zu können. Das Resultat eher ernüchternd...


    1


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    Viele Grüße,
    Thorsten

    Zitat von Uwe pid='21209' dateline='1428222959'
    Zitat von wildpflanzenfan pid='21208' dateline='1428221384'

    Wieviele Häublinge gibt es denn eigentlich :) ?


    Hallo Thorsten
    Bei Wikipedia werden weltweit über 100 Arten erwähnt. In Mitteleuropa über 50. Dann kann man sich denken, wie das regional wäre, also ohne mikroskopische Untersuchng keine genaue Abgrenzung. (Bis auf wenige markante Arten)


    Hallo Uwe,


    ok, das sind ja wirklich einige Arten!
    (vorallem einige Arten, welche in meinen Büchern fehlen :confused:)


    Dann kann man für den Fruchtkörper vermutlich nur die beringten und die flachhütigen Häublinge ausschließen (und vielleicht noch Arten auf unpassendem Substrat).


    Ich frage mich schon, auf wieviele Arten man hier makroskopisch eingrenzen kann...
    < 10
    oder
    < 20 verbleibender Kandidaten.


    Auch hier Frage ich mich wieder, ob es da Bücher gibt, die alle europäischen Häublinge enthalten.


    Viele Grüße,
    Thorsten

    Zitat von Ingo pid='21177' dateline='1428002465'

    Ich gebe Pablo voll und ganz recht. Mit den Farben ist das manchmal so eine Sache.


    Aber ich sage es mal anders: wenn du die Farben auf Bild 1 genauso auch real von Angesicht zu Pilz wahrnimmst, dann ist es der Graublättrige Schwefelkopf (Hypholoma capnoides).


    Hallo zusammen,


    ich dachte farblich auch eher an den graublättrigen Schwefelkopf.


    Ich war heute morgen noch einmal am besagten Baumstumpf und habe noch einmal bei den Fruchtkörpern zugegriffen.


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    2


    Diesmal habe ich auch sehr zeitnahe eine Geschmacksprobe genommen.
    Also wenn man nicht gerade 1-2 Minuten lang kauend verweilen muss, lautet mein Ergebnis: milder Geschmack - nicht unangenehm.


    Damit ist der graublättrige Schwefelkopf hoffentlich sicher.


    Viele Grüße,
    Thorsten

    Zitat von Norbert pid='21198' dateline='1428134569'

    Hallo Uwe,
    Von den moosschmarotzenden Häublingen gibts einige , welche durchaus schon ab März auftreten (G. hypnorum , G.calyptrata und andere). Diese allerdings sauber auseinanderzuschlüsseln , ist mir bis jetzt nicht gelungen.
    Vielleicht komm ich dieses Jahr weiter , hier gibt es einige davon.
    Gruß Norbert


    Hallo zusammen,


    wenn ich jetzt nur nach Bildern gehe, passt vielleicht noch der gestiefelte Häubling (Galerina pumila) sowie der rotbraune Mooshäubling. Eine Ringzone scheint ja zu fehlen, möglicherweise ist der Stiel weisslich bereift?


    Mit zartem Ringansatz hätte - nur nach den Bildern - vielleicht der weißflockige Sumpfhäubling Galerina paludosa gepasst..


    (Hier in der Suchmaschine gibt es noch den bereiften Häubling [size=1][font="Arial"][size=1]GALERINA TIBIICYSTIS mit der Angabe "Geruch muffig"[/size][/font][/size], der in meiner mageren Buchsammlung fehlt).


    Wieviele Häublinge gibt es denn eigentlich :) ?


    Viele Grüße,
    Thorsten

    Hallo Forum,


    im Fichtenwald habe ich neben zahlreichen Fichtenzapfenrüblingen und zwei mutmaßlichen Fichtenzapfenhelmlingen an einem Baumstumpf gruppiert gelbe Fruchtkörper in unterschiedlichen Altersstadien gefunden.


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    Die Sporenpulverfarbe ist dunkelbraun (evntuell mit leichtem lila Anteil).
    Geruch angenehm: vielleicht irgendwie würzig



    Könnte das der grau- oder der grünblättrige Schwefelkopf sein?


    Viele Grüße,
    Thorsten

    Hallo JoBi,


    Zitat von JoBi pid='20957' dateline='1426495489'

    Hallo Ingo,


    das Buch heißt Grundkurs Pilzbestimmung von Rita Lüder.
    Es ist ein super Buch das mir auch von mehreren Pilssachverständigen empfohlen wurde!
    Ich habe mit dem Buch bisher sehr gute Erfahrungen gemacht und kann es nur weiter empfehlen!



    Pilssachverständiger gefällt mir ;)
    Da "darf" man auch mal von Pilssorten sprechen ;)


    Das Buch habe ich auch. Ich würde mir ein solches in dem Stil mit deutlich mehr Arten wünschen.


    Zitat


    Selbstverständlich ist mir klar, dass es immer ein Restrisiko gibt. Die Frage die wir uns allerdings stellen müssen ist, wie wahrscheinlich es ist, dass dieses Restrisiko auch wirklich eintritt und welche Konsequenz zu befürchten ist wenn es mich dann tatsächlich trifft.....


    Wenn ich den Fichtenzapfenrübling mit dem Mäuseschwanz verwechsle ist die Konsequenz sehr gering da der Mäuseschwanz keine Gefahr für Leib und Leben darstellt.
    Er schmeckt nicht besonders gut ist aber nicht giftig.



    Beim Mäuseschwanzrübling sollte neben weiteren Merkmalen der zottige Stiel klarstellen, dass man keinen Fichtenzapfen-Rübling vor sich hat.
    Ich habe gerade gelernt, dass eine Verwechselung mit dem Fichtenzapfen-Helmling - ebenfalls nicht dramatisch wäre (sollte aber gut am Chlor-Geruch erkennbar sein).
    Statistisch teilen sichdessen Fruchtkörper sich vielleicht eher über längere gemeinsame Zeiten einen Zapfen.


    http://www.123pilze.de/DreamHC/Download/Zapfenhelmling.htm



    Ich bin gerade auch ein paar Mal "auf der Jagd" gewesen; erfreulicherweise habe ich jetzt auch das erste Mal einen Fruchtkörper zusammen mit einem Fichtenzapfen gefunden :cool:


    Sonst waren die mir zu tief oder möglicherweise den Großteil des Zapfens schon abgevespert.
    Dir Viel Spaß beim Durchwühlen des Bodens nach winzigen braungetarnten Hüten :)


    Viele Grüße,
    Thorsten